Kulinarische Reisetipps
Montag, 17. September 2012
Kurz vor einer Schottland-Reise wurde ich auf diese Doppel-DVD aus der Sarah-Wiener-TV-Serie aufmerksam und habe, das günstige Timing nützend, um Zusendung eines Presseexemplars gebeten. Die Folge auf der Isle of Skye hat meinen ganz persönlichen Zweck erfüllt: Kedgeree war zwar nicht aufzutreiben, aber immerhin der darin unter anderem enthaltene, kalt geräucherte Lachs – göttlich. Das präsentierte Lokal wurde auch gefunden, erwies sich allerdings als weitaus fancier als es in der Sendung zum Ausdruck kommt. In gewöhnlicher touristischer Freizeit-Wanderkluft haben wir uns nicht über die Schwelle gewagt. Den nachhaltigsten Eindruck machte schließlich Cranachan, ein ebenso simples wie köstliches, wirklich lokales Dessert mit Himbeeren, Schlagobers, gerösteten Haferflocken und selbstverständlich Single Malt. Es wurde seither in Eigenregie mehrfach nach”gekocht” und dabei der ideale Whisky dafür eruiert (Talisker ist es nämlich absolut nicht, zumindest außerhalb von Skye nicht).
Über die DVD-Ausgabe mit zehn Folgen ist ansonsten noch zu sagen: hübsch und naiv, ein nett gemachtes und durchaus informatives Rezepte-und-Info-Booklet. Leider kann ich dem zentralen Inhalt, den Sarah-Wiener-Kochshows, nicht allzu viel abgewinnen. Das gilt für mich zwar für Kochsendungen im Allgemeinen; das bemüht-gestellte Zwangsoriginalisieren in der Sarah-Wiener-Show ging mir allerdings ziemlich rasch ziemlich auf die Nerven.
Speziell die Großbritannien-Ausgabe ist aber für Reisende wirklich nützlich, siehe obigen Bericht; in Italien kann schließlich jeder gut essen …
Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener in Großbritannien. 2 DVDs, Booklet, Spieldauer 450 Min., EUR 23,99
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Prähistorische Höhlenmalerei? Was im ersten Moment vielleicht bis zur Abwegigkeit fern erscheint, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als unendliches Faszinosum und einzigartiger Kulturgenuss. Die Art, wie die “vorgeschichtlichen” Künstler (der Begriff beweist eigentlich nur, dass wir über unseren historischen Tellerrand hinaus keine Ahnung haben) die Natur wahrnahmen und mit der Menschenkunst zu einer Einheit verschmolzen, ist verstörend präsent, aufwühlend und schlicht und einfach wunderschön. Und je öfter man hinsieht, desto mehr Rätsel entstehen… Wie haben diese Menschen gelebt? Was wollten sie uns mit hochabstrakten, undeutbaren Strichzeichnungen mitteilen? Warum haben sie ausschließlich an Stellen gemalt, die in ewiger Finsternis lagen? Gab es übergeordnete Sozialstrukturen, Kommunikation über große Distanzen? Und wenn ja, wie wurde sie bewerkstelligt?





Nancy agiert mit optisch überzeugendem Ganzkörpereinsatz, wobei ihre im Verlauf von bisher 6 Staffeln (Nr. 7 startet im Sommer 2011) wechselnden Liebhaber immer mit Drogenkriminalität zu tun haben. Wer sagt, man könne business and pleasure nicht verbinden? Der für mich einzige Schwachpunkt der Serie besteht in der zunehmenden Kriminalisierung, wodurch Staffel für Staffel ein bisschen Humor für ein wenig mehr Härte verloren geht. Ab etwa Season 4 macht sich das deutlich bemerkbar, aber wer sich davon selbst überzeugt, ist natürlich längst “hooked” und wird der Anarcho-Comedy treu bleiben bis zum letzten Zug…









Der Direktor des Louvre wird ermordet – und das mitten in den Räumen der weltgrößten Kunstsammlung. Seine letzten Gedanken gelten einem mächtigen, uralten Geheimnis, das mit seinem Tod untergehen würde. Er muss noch eine Botschaft übermitteln, während aus einem Bauchschuss langsam das Leben aus ihm sickert.
Wie schon in seinem Bestseller Illuminati hebt eine atemberaubende Schnitzeljagd an, die vor verblüffenden symbolologischen Zusammenhängen, Bezügen und Enthüllungen nur so wimmelt. Mit dabei: die 1099 gegründete und heute noch existierende Geheimgesellschaft Prieuré de Sion, die ultrakonservative katholische Sekte Opus Dei, das französische Pendant zum FBI… Die Jagd gilt dem christlichen Mythos schlechthin, wie wir irgendwann erfahren – und worum es sich dabei eigentlich handelt. Perfekt recherchiert serviert uns Dan Brown erneut eine Mischung 

