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Bewegung im Web: Animationen & Flash

Ob Javascript oder Flash, das Web wird immer bunter und schneller und damit kommt auch Bewegung in die Websites. Waren noch vor wenigen Jahren bewegte Bilder die Domäne des Films, ist dank heutiger Übertragungs- Geschwindigkeiten die Animation auch auf der Homepage möglich.
Dennoch: wer klug ist, setzt diese spar- und wirksam ein, denn mit der Geschwindigkeit hat sich auch das Verhalten der Surfer verändert: niemand hat mehr Zeit zu warten.

Animation & Flash: das Angebot

 

Flash-Intros (filmähnlich): schnell, klein und ohne Wartezeit
Javascripts, die Ihre Seite interaktiv machen
animierte Bilder (gifs): Bildsequenzen ähnlich einer Diaschau
Rollover-Grafiken, Buttons, Aufklappmenus
flash-Werbefilme: Konzeption und Umsetzung
Konzepte & Storyboards
Einbindung von copyrightfreier Musik und Sound(loops)

 

© d.sign Gruber & Partner KG 2008 | Herbert Gruber & Kurt Leidenfrost | HOME

 

Web-Lexikon zu flash & animationen | zum kompletten Weblexikon

animated gif: Das Daumenkino im Internetz; eine Folge von Einzelbildern (gifs), nacheinander gezeigt, erzeugt Bewegung – am besten in einer Endlosschleife.

applet: Die Schmankerlecke im Internetz. Applets sind kleine Programme, die Animationen, Interaktives, Echtzeitanwendungen, Spiele udgl. ermöglichen, das Netz also merklich beleben. Zu Applets werden sie, weil sie in Java, einer von Sun-Microsystems speziell für das WWW erfundenen Programmiersprache, erstellt wurden. Deshalb die häufige Frage nach dem "Java-fähigen Browser". Mittels JavaScript werden viele Applets aber auch ohne Plugin in den gängigen Browsern dargestellt.

cgi: Die Abkürzung für Common Gateway Interface lässt sich fast poetisch eindeutschen: Allgemeine Vermittlungsrechner-Schnittstelle. Dahinter verbergen sich Programme im WWW, die von einer HTML-Datei aufgerufen werden und selbst HTML-Code erzeugen können. Suchdatenbanken, eine Pizza bestellen, eine Eintragung ins Gästebuch: cgi.

css: Cascading Style-Sheets – die Formatvorlage im Internetz. Sie definieren eine purpurrote, kursive, 13 Punkt große Überschrift einmal mit der Ergänzungssprache css, bei Bedarf steht Ihnen purkur13 jederzeit zur Verfügung. Diese Style-Sheets können in einer extra Datei aber auch direkt im <head> des Dokumentes beschrieben werden. Praktisch ist css auch für das punktgenaue Platzieren von Elementen.

flash: Die Software-Schmiede Macromedia hat uns Flash beschert, ein extra entwickeltes Programm für die Produktion animierter (bewegter) Inhalte. Für das Betrachten von flash-Seiten ist ein eigenes, kostenlos downloadbares Plug-in notwendig, der Flash-Player. Derzeitiger Stand: flashMX.

gif: Graphics Interchange Format. Ein Bildformat, eigens für den Online-Einsatz entwickelt, das sich durch hohe Komprimierungsdichte auszeichnet. gif ist neben jpeg (jpg) das Bildformat, das sich für den Webeinsatz durchgesetzt hat. Die Vorteile von gif: Dateien können interlaced abgespeichert werden, sie bauen sich dann für den Betrachter schichtweise auf. Eine gif-Datei kann auch mehrere Bilder enthalten, die Grundlage für Animationen. Schließlich lässt sich eine Farbe eines gif als transparent definieren, ein Feature, mit dem sich optisch reizvolle Effekte erzielen lassen.

html: Hyper Text Markup Language, wörtlich also eine Sprache zur Auszeichnung von Hypertext, ist die Basis für die Erstellung von Webseiten. Eine .html-Datei ist datentechnisch gesehen reiner Text, wie Sie ihn mit jedem Texteditor oder auch in WORD erstellen können; der Browser liest diesen Text samt den enthaltenen html-Befehlen ein und interpretiert ihn – das Ergebnis sehen Sie am Bildschirm.

imagemap: Hübsche grafische Lösung für regional gegliederte Information. Sie wollen sich über das Wettergeschehen in Kenntnis setzen? Vor sich haben Sie eine Österreichkarte, Teile davon sind Hyperlinks inmitten der Grafik – klick auf Graz, und schon entschließen Sie sich, doch besser in Kärnten zu bleiben. Möglich machens kleine Zusatzprogramme wie der Image-Mapper. Professionelle Editoren wie Dreamweaver haben eigene Funktionen für das Erstellen von Image-Maps.

javascript: Wem html zu bieder ist, der muss sich eine zweite "Sprache" aneignen, die Ihr Browser versteht – javascript. Diese von Netscape erfundene Programmiersprache erlaubt eine Unzahl an nützlichen und weniger nützlichen Zusatzfunktionen – von der Abfrage Ihres Browsertyps, der Überprüfung einer Formulareingabe bis zu Buttons, die sich onMouseover verfärben ...

java: Hat trotz der Ähnlichkeit im Namen eigentlich gar nichts mit javascript zu tun. Java, entwickelt von Sun Microsystems, ist eine vollkommen plattformunabhängige Programmiersprache für gehobene Ansprüche – von Spielen über Animationen bis zu Kalkulationsanwendungen. Um die Applets, also die Java-Programme, ausführen zu können, muss Ihr Browser java-fähig sein, d.h. über eine funktionierende Java-Konsole verfügen.

MP3: Das wohl berühmteste Audio-Dateienformat. Musik ist zwar harmlos verglichen mit bewegten Bildern, dennoch ist die Komprimierung auf möglichst kleine Dateigrößen unabdingbar. MP3 schafft diese Komprimierung und erhält sich dabei einen Sound, der jenem von der CD oftmals sogar überlegen ist (im Sinne eines angenehmen Hörens). Das downloaden von mp3-Musikfiles ist eine der beliebtesten Sportarten für den Hardcore-Surfer. Obwohl das Anhören gar nicht so einfach ist – es geht am Computer (nach dem downloaden eines MP3-Players) oder mit eigens zugekaufter Hardware.

navigation: Wo lässt es sich schon besser verirren als im WWW? Für das Durchforsten des gesamten Datendschungels gibt es kaum brauchbare Wegweiser, auf einzelnen Sites hingegen eine Navigation (so der Webmaster daran gedacht hat). Einfach die Orientierungstafel im Netz.

photoshop: Der Mercedes unter den Bildbearbeitungsprogrammen, absoluter Standard für jeden, der ernsthaft mit Bildern und grafischen Elementen arbeiten will. Ab der Version 5.5 optimiert für den Einsatz im Web.

perl: Die meistbenutzte Programmiersprache für cgi-scripts. perl verfügt über sehr mächtige Funktionen, der zum Lesen der Programme nötige perl-interpreter ist für fast alle Betriebssysteme als freeware erhältlich. Wenn Sie kein echter Software-Freak sind, ein guter Tipp: Lassen Sie die Finger davon ...

quicktime: Der Filmprojektor im Internetz. Das von Mcintosh ins Leben gerufene System für die Produktion bzw. Betrachtung von Videos. Es gibt andere – Real Player, Windows Media Player – aber Quicktime ist simply the best.

realplayer: Nr. 2 im Netz in Sachen bewegte Bilder. Für das Betrachten von Videos reicht die kostenlos downloadbare Variante, wollen Sie selbst Videos produzieren, müssen Sie schon ein wenig in die Tasche greifen.

rollbalken: Eine einzelne Webseite kann theoretisch kilometerlang sein - jedenfalls länger, als Ihr Bildschirm hoch ist. Sobald das Fenster zu klein für den Inhalt wird, entsteht am rechten oder linken Bildschirmrand ein Rollbalken, den Sie mit der Maus bedienen können. Auf Neudeutsch heißt das "scrollen".

rollover: Kleiner Trick mit einiger Wirkung - Sie fahren mit der Maus über ein Bild, einen Button oder eine Grafik und schon ist etwas ganz anderes zu sehen. Dahinter steckt ein simpler Javascript-Befehl: OnMouseOver bzw. OnMouseOut

vrml: Die "Virtual Reality Modeling Language" versteht sich als Ergänzungssprache zu html mit dem Ziel, aus dem Surfen im Netz ein dreidimensionales Erlebnis zu machen. Sie navigieren nicht mehr über Verweise oder Grafiken, sondern durchwandern einen virtuellen Raum.

video: Internetz und Fernsehen sollen dereinst miteinander verschmelzen, bis heute sind die bewegten Bilder im Netz allerdings selten berauschend, sondern kleinformatig, unscharf und trotzdem eine Geduldprobe für den User. Allerdings: digitales Fernsehen ist längst Realität und eine entsprechende Umsetzung für das Netz kaum mehr als ein Hardware-Problem.

wav: Gesprochen "wave" (engl. für Welle) - das Windows-Standardformat für Audiodateien. Andere Audioformate sind z.B. *.aiff, *.au, *.mid.

webcam: Die Netzkameras für die Aufnahme von webtauglichen bewegten Bildern werden immer kleiner und immer allgegenwärtiger - ein Livebild vom Hauptplatz von Dublin gefällig? Das aktuelle Wetter in der Wüste von Arizona? Kein Problem. Nur der Blick unter die Gürtellinie ist zumeist (sehr) kostenpflichtig.

xml: Das Kürzel für eXtensible Markup Language. xml ist eine parallel zu html existierende, logische Sprache, im Gegensatz zu html lässt sie es aber zu, eigene Befehle zu erschaffen oder im Extremfall eine eigene Sprache. Für den "normalen" Webdesigner ist xml relativ uninteressant, für sehr große und spezielle Projekte aber kann xml die bessere Wahl sein. Z.B. wenn es darum geht, das Corporate Design einer großen Firma oder Organisation umzusetzen - mit einer eigens erschaffenen "corporate language".

Quelle: Helmuth Santler und Herbert Gruber, bzw. Texte aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie