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© d.sign Gruber & Partner KG 2008 | Herbert Gruber & Kurt Leidenfrost | HOME |
Web-Lexikon zu Grafikdesign, Corporate Design und Corportae Identity | weiter zum gesamten Weblexikon CMYK: bezeichnet die für den Druck (Digitaldruck bzw. Offsetdruck) übliche 4-Farben-Auflösung, wobei C für Cyan (blau), M für Magenta (rot), Y für Yellow (gelb) und K für black (schwarz) steht. Dies im Unterschied zu Bildern, die fürs Web verwendet werden, die immer in einer 3-Farben-Auflösung (RGB, Rot, Grün, Blau) abgespeichert werden müssen. In manchen Fällen wird zum 4-Farben-Druck eine fünfte Farbe als Schmuckfarbe definiert (z.B. für besonders ausgefallene CI-Farben wie z.B. Silber, Gold oder Leuchtfarben). Auch eine Lackierung (Glanz) kann als 5. Farbe gedruckt werden, was vor allem bei matten Papieren einen mitunter faszinierenden Effekt ergibt. corporate identity (CI): (auch Unternehmensidentität) ist
der abgestimmte Einsatz von Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild
nach innen und außen. Basis dafür ist das Unternehmensleitbild,
welches durch die Corporate Identity mit Leben gefüllt wird. Ziel
der Corporate Identity ist eine nachhaltige Unternehmensentwicklung.
Die Corporate Identity (CI), auch Unternehmensidentität, ist also
die „Persönlichkeit“ bzw. der „Charakter“
einer Organisation, die als einheitlicher Akteur – mit sozusagen
menschlichen Eigenschaften – handelt und wahrgenommen wird. corporate design (CD): Unter Corporate Design (CD) wird die visuelle Identität verstanden, die als Erscheinungsbild Teil der Corporate Identity ist. Corporate Design findet Anwendung bei Gestaltung von Zeichen, Arbeitskleidung (Corporate Clothing: Uniformen), Formularen, Architektur der Betriebsgebäude, Farbgebung usw. Eine Ausweitung erfährt Corporate Design zunehmend durch weitere sinnlich wahrnehmbare Merkmale wie z. B. den akustischen Auftritt (Audio-Branding) (Corporate Sound) oder den olfaktorischen Auftritt. digitaldruck: bezeichnet eine Gruppe von Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird. Bei dem Drucksystem handelt es sich meist um ein elektrofotografisches Drucksystem wie einen Laserdrucker, der für hohe Auflagenzahlen konstruiert ist. Auch andere NIP-Verfahren finden Verwendung, beispielsweise Tintenstrahldruck für großformatige Plakate und Poster. Zusätzlich kann das Drucksystem weitere Einrichtungen zum Schneiden und Binden aufweisen. Dadurch wird die Fertigung kompletter Druckprodukte in kürzester Zeit möglich. Obwohl der Digitaldruck immer mehr den Offsetdruck ablöst, gilt nach wie vor als Faustregel: bis zu einer Auflage von 500 Exemplaren ist der Digitaldruck günstiger, für größere Auflagen lohnt sich der Kostenvergleich mit dem Offsetdruck. druckformate: Egal ob Digital- oder Offsetdruck, Druckformate brauchen (für abfallende Formate) einen Überfüller, also im Normalfall an allen (4) Schnittkanten ein um 3 mm größeres Format, das nach dem Druck wieder beschnitten wird, damit abfallende Motive (also Bilder, Hintergründe, Farben und Texte, die bis an den Druckrand reichen) bei einem nicht 100% exakten Schnitt nicht weiße Streifen aufweisen (blitzen). Ausnahmen gibt es eigentlich nur im günstigen Digitaldruck, wo manche Großanbieter nur mehr 1 mm Überfüller verlangen (z.B. flyeralarm.at). Druckformate werden zudem immer in 4 Farben (CMYK) mit einer Auflösung von 300 dpi (pixel per inch) definiert. Als plattformunabhängiges Format für Druckvorlagen hat sich das pdf etabliert, das zudem die Dateien ohne Qualitätsverlust auf die notwendige minimale Größe komprimiert und dabei für alle einfarbigen Formen mit scharfen Kanten (wie z.B. Schriften, Logos) auf Wunsch skalierbare Vektorpfade bereitstellt. farbsysteme: flyer & folder (formate): (flyer engl.: Flugblatt) ist
eine in der Werbung gebräuchliche Kurzfassung aller wesentlichen
Informationen zu einem beworbenen Produkt oder Ereignis. Festes Papier
kleinen oder mittleren Formats wird mehr oder weniger aufwändig
bedruckt. Häufig bildet ein Logo die Mitte oder den Kopf des Flyers.
Grundlegende Informationen werden im Text wiedergegeben (z. B. am Rand
oder in hervorgehobenen Stellen des Hintergrunds), etwa: Ort, Datum
und Zeit wie auch Beschreibungen, Eintrittspreise bei Veranstaltungen,
Preise für Speisen und Getränke als Preisliste zum Mitnehmen.
abgeleitete formate Details zu den Papierformaten und Formate in anderen Ländern: siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Papierformat grafikdesign: ist die Gestaltung von visuellen Inhalten in verschiedenen
Medien, die durch ihre Darstellung anderen Menschen etwas mitteilen.
Dabei kommen vielfältige künstlerische und technische Mittel
zum Einsatz. (firmen)logo: Das Firmenlogo (Logotyp) ist Teil des visuellen
Erscheinungsbildes (Corporate Design) eines Unternehmens. Ein Firmenlogo
kann aus einem oder mehreren Buchstaben, einem Bild oder auch aus einer
Kombination dieser Elemente bestehen. Nach anderer Meinung besteht ein
Logo zwingend aus Wort- und Bildmarke, da es sich andernfalls lediglich
um ein Signet oder aber um die reine Wortmarke handeln würde. Gerade
aus der Kombination der beiden entsteht erst das Logo. Ein gutes Firmenlogo
sollte prägnant und wiedererkennbar sein und als Identifikationsmerkmal
für das gesamte Unternehmen stehen. indesign: Adobe InDesign ist ein Desktop-Publishing-Programm von Adobe Systems und gehört mit QuarkXPress und Adobe FrameMaker zu den marktführenden DTP-Layoutprogrammen. InDesign erlaubt eine direkte Zusammenarbeit mit den anderen Produkten von Adobe, z. B. Photoshop, Illustrator, Adobe Dreamweaver und Adobe Flash. Auch ist das Öffnen und Konvertieren von QuarkXPress-Dateien bis Version 4.x sowie PageMaker-Dateien bis hinunter zu Version 6 möglich. Mittels 3rd-Party-Plugins ist auch das Öffnen von Quark-Dateien bis zur Version 7 möglich, wenn auch wie bei jeder Konvertierung die Qualität der Resultate stark von der Komplexität der Layouts abhängt. offsetdruck: ist ein indirektes Flachdruckverfahren, das im Bücher-, Zeitungs-, Akzidenz- und Verpackungsdruck weit verbreitet ist. Er entstand aus dem Steindruck und beruht auf dem unterschiedlichen Benetzungsverhalten verschiedener Stoffe. Physikalische Grundlage ist die unterschiedliche Oberflächenstruktur der Druckplatte. Die druckenden Teile der Platte sind lipophil (ziehen Öle an, stoßen Wasser ab) und nehmen daher die Farbe auf. Der nicht druckende Teil der Platte ist hydrophil, zieht also Wasser an. Die so zuvor mit Wasser benetzten Teile nehmen daher keine Farbe auf, sondern nur der lipophile, druckende Teil. Indirektes Druckverfahren bzw. der Begriff „Offset“ bedeutet, dass nicht direkt von Druckplatte auf Papier gedruckt wird, sondern die Farbe erst über eine weitere Walze (Gummituchzylinder) „übergeben“ wird. pdf (Portable Document Format (PDF; deutsch: übertragbares
Dokumentenformat) ist ein plattformübergreifendes Dateiformat für
Dokumente, das von der Firma Adobe Systems entwickelt und 1993 mit Acrobat
1 veröffentlicht wurde. Seine Besonderheit: Es erhält die
(Schrift-)Ebenen und kann somit auch Vektorschriften darstellen. Bestimmte
Methoden beim Umgang mit PDF wurden zur Erleichterung des Datenaustausches
in der Druckvorstufe (als PDF/X) und zur Langzeitarchivierung von PDF-Dateien
(als PDF/A in ISO 19005-1:2005) von der ISO genormt. pdfCreator ist ein freies Anwendungsprogramm zur Erstellung von PDF-Dateien aus jeder beliebigen Anwendung. Lizenziert ist das Programm als Open Source unter der GPL. LINK zur Software auf sourceforge.net photoshop: Der Mercedes unter den Bildbearbeitungsprogrammen, absoluter Standard für jeden, der ernsthaft mit Bildern und grafischen Elementen arbeiten will. Ab der Version 5.5 optimiert für den Einsatz im Web. PR: Öffentlichkeitsarbeit oder auch Public Relations
(PR) bezeichnet einen weit gefassten Begriff für die Gestaltung
der öffentlichen Kommunikation von Organisationen, Unternehmen,
Ideen oder Einzelpersonen sowie alle Maßnahmen zur Pflege der
Beziehung zur Öffentlichkeit: prospekt und katalog: Der (im öster. auch "das")
Prospekt, in umfangreicher Form auch Katalog, ist eine Drucksache zur
Verbraucherinformation. Er enthält in der Regel Beschreibungen
der Waren oder Dienstleistungen und vergleicht diese untereinander. quarkXpress: Die Luxusvariante unter den Layoutprogrammen, Standard für den anspruchsvollen Anwender. Erfunden für Apple Mcintosh, verfügbar auch für Windows. In Kombination mit dem Adobe Photoshop brauchen Sie vor keiner Desktop-Publishing-Aufgabe mehr zurückschrecken vorausgesetzt, Sie wissen mit diesen beiden unglaublich mächtigen Tools auch umzugehen. siebdruck: Im Siebdruckverfahren ist es möglich, viele verschiedene Materialien zu bedrucken, sowohl flache (Folien, Platten etc.) als auch geformte (Flaschen, Gerätegehäuse etc.). Dazu werden je nach Material spezielle Druckfarben eingesetzt. Hauptsächlich werden Papiererzeugnisse, Kunststoffe, Textilien, Keramik, Metall, Holz und Glas bedruckt. Das Druckformat kann im Extremfall mehrere Meter betragen. Ein Vorteil des Siebdrucks besteht darin, dass durch verschiedene Gewebefeinheiten der Farbauftrag variiert werden kann, so dass hohe Farbschichtdicken erreicht werden können. Im Vergleich zu den anderen Druckverfahren ist die Druckgeschwindigkeit allerdings relativ gering. Der Siebdruck wird hauptsächlich im Bereich der Werbung und Beschriftung, im Textil- und Keramikdruck und für industrielle Anwendungen eingesetzt. Auch der Siebdruck wird in vielen Anwendungsbereichen kontinuierlich durch den (oft günstigeren) Digitaldruck abgelöst. typographie: soll Inhalt, Zweck und Anmutung eines Werkes verdeutlichen.
Sie soll die Aussage des Textes visuell unterstützen, wobei die
optimale Lesbarkeit immer an erster Stelle steht. Möglichkeiten
typografischer Gestaltung sind traditionell der Einsatz unterschiedlicher
Schriftarten, Schriftgrößen und Auszeichnungsarten, die Wahl
der Satzbreite (Zeilenlänge), des Zeilenfalls, des Satzspiegels
innerhalb des Papierformates, die Auswahl des passenden Papiers und
vieles mehr. Xpress: siehe QuarkXpress Quelle: Helmuth Santler und Herbert Gruber, bzw. Texte aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie |