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Corporate Design & Corporate Identity

Die CI (Corporate Identity) ist die Visitenkarte eines Unternehmens, seine ganz persönliche Erkennungsmarke. Unverwechselbar, einmalig, womöglich witzig, seriös, sinnlich, modern, professionell..., die Anforderungen sind so vielfältig und individuell wie die Menschen hinter den Firmen- & Produktnamen.

Grafische Gestaltung & Design

 

CI-Entwicklung, auch im Rahmen einer Beratung
Gestaltung von Schrift- und Bildlogos
Visitenkarten, Briefpapier, Faxformulare, Kuverts
Prospekte, Folder, Flyer, Flugblätter, Mailings, Inserate
Fahnen & Transparente, Firmenschilder, Bautafeln
Magazine & Firmen-Zeitungen, Broschüren, Buchlayout
Bilderservice & Fotobearbeitung (Cover: CD, DVD, Buch...)
Druckvermittlung & Überwachung: Offset, Siebdruck, Digital

 

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Web-Lexikon zu Grafikdesign, Corporate Design und Corportae Identity | weiter zum gesamten Weblexikon

CMYK: bezeichnet die für den Druck (Digitaldruck bzw. Offsetdruck) übliche 4-Farben-Auflösung, wobei C für Cyan (blau), M für Magenta (rot), Y für Yellow (gelb) und K für black (schwarz) steht. Dies im Unterschied zu Bildern, die fürs Web verwendet werden, die immer in einer 3-Farben-Auflösung (RGB, Rot, Grün, Blau) abgespeichert werden müssen. In manchen Fällen wird zum 4-Farben-Druck eine fünfte Farbe als Schmuckfarbe definiert (z.B. für besonders ausgefallene CI-Farben wie z.B. Silber, Gold oder Leuchtfarben). Auch eine Lackierung (Glanz) kann als 5. Farbe gedruckt werden, was vor allem bei matten Papieren einen mitunter faszinierenden Effekt ergibt.

corporate identity (CI): (auch Unternehmensidentität) ist der abgestimmte Einsatz von Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild nach innen und außen. Basis dafür ist das Unternehmensleitbild, welches durch die Corporate Identity mit Leben gefüllt wird. Ziel der Corporate Identity ist eine nachhaltige Unternehmensentwicklung. Die Corporate Identity (CI), auch Unternehmensidentität, ist also die „Persönlichkeit“ bzw. der „Charakter“ einer Organisation, die als einheitlicher Akteur – mit sozusagen menschlichen Eigenschaften – handelt und wahrgenommen wird.
Das Konzept der „CI“ beruht auf der Idee, dass Unternehmen wie Persönlichkeiten wahrgenommen werden und ähnlich wie solche handeln können. Insofern wird Unternehmen eine quasi menschliche „Persönlichkeit“ zugesprochen – bzw. es wird als Aufgabe der Unternehmenskommunikation angesehen, Unternehmen zu einer solchen Identität zu verhelfen. Die Identität einer Person ergibt sich für den Beobachter normalerweise aus der optischen Erscheinung sowie der Art und Weise zu sprechen und zu handeln. Betrachtet man ein Unternehmen als einen gewissermaßen personalen Akteur, so lässt sich seine Identität mit einer Strategie konsistenten Handelns, Kommunizierens und visuellen Auftretens vermitteln. Falls alles zueinander passt und die komplementären Teile ein einheitliches Ganzes ergeben, entsteht eine stabile Wahrnehmung eines Akteurs mit einem spezifischen Charakter, die Corporate Identity. Typischerweise umfasst die CI die Unternehmensphilosophie, das Leitbild, die Begrifflichkeiten, die Handlungsrichtlinien, den Namen, das Logo, weitere visuelle Zeichen, ggf. akustische Zeichen sowie alle weiteren Unterscheidungs- und Alleinstellungsmerkmale und insbesondere - sofern vorhanden - das besondere Versprechen des Unternehmens als Marke.

corporate design (CD): Unter Corporate Design (CD) wird die visuelle Identität verstanden, die als Erscheinungsbild Teil der Corporate Identity ist. Corporate Design findet Anwendung bei Gestaltung von Zeichen, Arbeitskleidung (Corporate Clothing: Uniformen), Formularen, Architektur der Betriebsgebäude, Farbgebung usw. Eine Ausweitung erfährt Corporate Design zunehmend durch weitere sinnlich wahrnehmbare Merkmale wie z. B. den akustischen Auftritt (Audio-Branding) (Corporate Sound) oder den olfaktorischen Auftritt.

digitaldruck: bezeichnet eine Gruppe von Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird. Bei dem Drucksystem handelt es sich meist um ein elektrofotografisches Drucksystem wie einen Laserdrucker, der für hohe Auflagenzahlen konstruiert ist. Auch andere NIP-Verfahren finden Verwendung, beispielsweise Tintenstrahldruck für großformatige Plakate und Poster. Zusätzlich kann das Drucksystem weitere Einrichtungen zum Schneiden und Binden aufweisen. Dadurch wird die Fertigung kompletter Druckprodukte in kürzester Zeit möglich. Obwohl der Digitaldruck immer mehr den Offsetdruck ablöst, gilt nach wie vor als Faustregel: bis zu einer Auflage von 500 Exemplaren ist der Digitaldruck günstiger, für größere Auflagen lohnt sich der Kostenvergleich mit dem Offsetdruck.

druckformate: Egal ob Digital- oder Offsetdruck, Druckformate brauchen (für abfallende Formate) einen Überfüller, also im Normalfall an allen (4) Schnittkanten ein um 3 mm größeres Format, das nach dem Druck wieder beschnitten wird, damit abfallende Motive (also Bilder, Hintergründe, Farben und Texte, die bis an den Druckrand reichen) bei einem nicht 100% exakten Schnitt nicht weiße Streifen aufweisen (blitzen). Ausnahmen gibt es eigentlich nur im günstigen Digitaldruck, wo manche Großanbieter nur mehr 1 mm Überfüller verlangen (z.B. flyeralarm.at). Druckformate werden zudem immer in 4 Farben (CMYK) mit einer Auflösung von 300 dpi (pixel per inch) definiert. Als plattformunabhängiges Format für Druckvorlagen hat sich das pdf etabliert, das zudem die Dateien ohne Qualitätsverlust auf die notwendige minimale Größe komprimiert und dabei für alle einfarbigen Formen mit scharfen Kanten (wie z.B. Schriften, Logos) auf Wunsch skalierbare Vektorpfade bereitstellt.

farbsysteme:
webfarben
sind Farben, die für die Gestaltung von Webseiten eingesetzt werden. Webautoren haben zwei Möglichkeiten, die Farben einzelner Elemente auf ihren Webseiten festzulegen. Farben können zum einen als RGB-Werte im Hexadezimalformat definiert werden. Zum anderen gibt es für viele Farben englische Farbnamen.
Im Hexadezimalformat werden Farben durch eine sechstellige Hexadezimal-Zahl mit vorangestelltem #-Zeichen dargestellt. Dabei bezeichnen je zwei Ziffern die Intensität der drei Farbkanäle Rot, Grün und Blau in dieser Reihenfolge. So bezeichnet #FF0000 Rot, #00FF00 Grün und #0000FF Blau (FF in Hexadezimal entspricht 255 in Dezimal-Schreibweise). Alle anderen Farben lassen sich durch Mischung dieser drei Farben darstellen.
Darüber hinaus gibt es auch ein kurzes Hexadezimalformat, bei dem jeder Farbkanal nur durch eine Stelle dargestellt wird. Hellrot (#FF9999) kann somit auch als #F99 dargestellt werden und ein Gelbgrün #AAFF33 als #AF3.
Die CSS-3-Spezifikation des W3C definiert aus der Liste des X11, die für das SVG 1.0 standardisiert wurde, folgende 140 Farben: ANSICHT
Pantone Matching System (PMS) ist der Name eines fein aufeinander abgestimmten Farbsystems, das hauptsächlich in der Grafik- und Druckindustrie eingesetzt wird. Es wurde von der Pantone, Inc., einem amerikanischen Unternehmen mit Sitz in Carlstadt, New Jersey 1963 entwickelt.
Es enthält Sonderfarben, die nicht im herkömmlichen Vierfarbdruck erreicht werden können, und ordnet diesen Farben eindeutige Nummern-Bezeichnungen zu. Wie bei jedem Farbsystem kann man anhand der Nummerierung die Farben weltweit kommunizieren, ohne auf die individuelle Farbwahrnehmung angewiesen zu sein. ANSICHT
Die RAL-Farbsysteme sind Normungen des RAL-Instituts (ursprünglich Reichs-Ausschuß für Lieferbedingungen) für Farben. Bekannt ist vor allem die heute „RAL CLASSIC“ genannte Farbreihe mit vierstelligen Farbnummern, die seit 1927 besteht und heute 210 Farben umfasst. ANSICHT
Der HKS-Farbfächer beinhaltet 120 so genannte Volltonfarben, insgesamt 3250 Farbtöne für Kunstdruck- und Naturpapiere, deren Sinn die vorhersagbare Wiederholbarkeit und Kommunikation bestimmter Farbnuancen in der grafischen Industrie ist. Eine HKS-Farbe kann z. B. im Offsetdruck durch Verwendung einer – industriell vorgemischten oder vom Drucker angemischten – Sonderfarbe wiedergegeben oder (annähernd) durch vorgegebene Mischungsverhältnisse der Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz erzielt werden. ANSICHT-LINK

flyer & folder (formate): (flyer engl.: Flugblatt) ist eine in der Werbung gebräuchliche Kurzfassung aller wesentlichen Informationen zu einem beworbenen Produkt oder Ereignis. Festes Papier kleinen oder mittleren Formats wird mehr oder weniger aufwändig bedruckt. Häufig bildet ein Logo die Mitte oder den Kopf des Flyers. Grundlegende Informationen werden im Text wiedergegeben (z. B. am Rand oder in hervorgehobenen Stellen des Hintergrunds), etwa: Ort, Datum und Zeit wie auch Beschreibungen, Eintrittspreise bei Veranstaltungen, Preise für Speisen und Getränke als Preisliste zum Mitnehmen.
Kurze und knapp formulierte Informationen einer ausführlichen Produktbeschreibung spielen in der Vermarktung von Produkten eine wesentliche Rolle. Eine besondere Form des Flyers bildet wegen seiner Faltung (wie eine Ziehharmonika) das Leporello (veraltet auch "Liberello").
Inzwischen haben sich die Flyer in alle denkbaren Formen und Formate weiterentwickelt. Aufwändige Stanzungen sowie verschiedene Papiersorten bzw. Folien erzeugen mitunter noch mehr Aufmerksamkeit.
Es lassen sich je nach Herkunftsland und Einsatzbereich die unterschiedlichsten Trends hinsichtlich der Form und Gestaltung der Flyer beobachten. Während in Österreich für Firmenaussendungen hauptsächlich Folder in normalen Formaten wie DIN A4 (im Leporello gefaltet auf 6 Seiten 99 x 210 mm, vgl. DIN LANG (DL) = 105 x 210 mm) verwendet werden, werden für Kultur- und Partyankündigungen sowie in anderen europäischen Ländern und den USA auch weitaus kleinere oder größere Flyer hergestellt (DIN A6 bis DIN A2), teilweise auch als mehrseitiges Booklet (engl.: Broschüre). Der Flyer oder Folder wird in großer Auflage hergestellt und dann an von der Zielgruppe frequentierten Orten, z.B. in Kneipen, Läden oder an Treffpunkten ausgelegt oder über einen Verteiler (Post) regional an Haushalte oder bestimmte Personengruppen geschickt. Natürlich kann ein Flyer oder Folder auch im eigenen Geschäft oder auf Messen aufgelegt und verteilt werden.
Flyer besitzen oft einen hohen künstlerischen Wert, ein schöner Flyer erweckt das Interesse, regt zum Lesen an und spricht eine hohe Zahl potentieller Kunden an. Ein wichtiger Aspekt seiner Popularität dürfte sein, dass ein Flyer einfach mitgenommen und später in Ruhe gelesen werden kann. Gelegentlich tauchen Netzwerke auf, die die gesamte Auflage eines Flyers schnell und effektiv an die potentiellen Kunden verteilen können.
Neben der Werbung für Produkte und Dienstleistungen (meist A4-Folder) finden kleinere Flyer auch bei Partys und alternativen und kleineren Konzerten (Hip-Hop, Jungle, Punk, etc.) Anwendung, da die Zielgruppen durch kleine, handliche Flyer stärker als durch große Poster angesprochen werden.

formate (papierformate): Die Standardgrößen für Papierformate in Österreich und Deutschland sind die vom Deutschen Institut für Normung (DIN) 1922 in der Norm DIN 476 festgelegten Formate. Entwickelt wurde der Standard vom Berliner Ingenieur Dr. Walter Porstmann. Der Entwurf ähnelt den in Vergessenheit geratenen Entwürfen aus der Zeit der Französischen Revolution.
Die deutsche Norm diente als Grundlage für das internationale Äquivalent DIN EN ISO 216, das wiederum in fast allen Ländern adaptiert worden ist. Unterschiede gibt es meist nur in den erlaubten Toleranzen. Parallel existieren, etwa in den USA, Kanada und Mexiko, auch traditionelle, meist weniger systematisch und praktisch aufgebaute Systeme.
In der Papier- und Druckindustrie erfolgt die Formatangabe grundsätzlich mit Breite x Höhe, und zwar immer in dieser Reihenfolge. Deshalb lässt sich daraus schließen, ob es sich um ein Hoch- oder ein Querformat handelt.
Das Referenzformat der A-Reihe ist A0, dessen Flächeninhalt einen Quadratmeter beträgt.

abgeleitete formate
Aus der A-Reihe werden die Streifen-Formate durch Teilung abgeleitet.
1⁄4 A3: 105 mm x 297 mm
1⁄3 A4: 99 mm x 210 mm, davon abgeleitet DIN lang (DL): 105 mm x 210 mm
1⁄4 A4: 74 mm x 210 mm
1⁄8 A4: 37 mm x 210 mm
1⁄3 A5: 70 mm x 148 mm
1⁄6 DIN: 200 mm x 210 mm (eigentlich nach DIN 198: 198 mm x 210 mm)
weitere formate für Briefumschläge
DL-Umschlag: 110 mm x 220 mm
C6/C5-Umschlag: 114 mm x 229 mm – aus der C-Reihe abgeleitet, etwas größer als DL, fasst größere Blattanzahl
Scheckkarten, andere Plastik- und Kartonkarten, wie Telefonwertkarten, kleine Z-cards (gefaltet) und viele Visitenkarten messen nach ISO 7810 als Format ID-1 85 x 54 mm; reell jedoch knapp 86 x 54 mm. Für Visitenkarten hat sich bei uns das Format 85 x 55 mm durchgesetzt.

Details zu den Papierformaten und Formate in anderen Ländern: siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Papierformat

grafikdesign: ist die Gestaltung von visuellen Inhalten in verschiedenen Medien, die durch ihre Darstellung anderen Menschen etwas mitteilen. Dabei kommen vielfältige künstlerische und technische Mittel zum Einsatz.
Der Begriff Grafikdesign wurde von William Addison Dwiggins (* 1880; † 1956) im Jahr 1922 geprägt. Vorher waren Drucker, Typografen, Schriftsetzer, Grafiker und Designer oft ein und die selbe Person. Heute sind Grafik-Design und Visuelle Kommunikation eine Untergruppe des Kommunikationsdesigns.
Grafikdesign ist relativ fest mit den Anforderungen moderner Gesellschaften verankert. Schwerpunkte sind Werbung und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Kommunikationsaufgaben von Wissenschaft und Kultur.

(firmen)logo: Das Firmenlogo (Logotyp) ist Teil des visuellen Erscheinungsbildes (Corporate Design) eines Unternehmens. Ein Firmenlogo kann aus einem oder mehreren Buchstaben, einem Bild oder auch aus einer Kombination dieser Elemente bestehen. Nach anderer Meinung besteht ein Logo zwingend aus Wort- und Bildmarke, da es sich andernfalls lediglich um ein Signet oder aber um die reine Wortmarke handeln würde. Gerade aus der Kombination der beiden entsteht erst das Logo. Ein gutes Firmenlogo sollte prägnant und wiedererkennbar sein und als Identifikationsmerkmal für das gesamte Unternehmen stehen.
Neben dem Logo sind im Corporate Design auch Typographie (Schriften und die verwendeten Schriftschnitte), Hausfarben sowie die grundsätzliche Gestaltung aller Werbemittel festgelegt.
Der Begriff Logo hat sich verallgemeinert und bezeichnet heute allgemein auch Symbole, die in der Semiotik (der Lehre von den Zeichen) „Firmen-Zeichen“ bzw. Signets heißen.

indesign: Adobe InDesign ist ein Desktop-Publishing-Programm von Adobe Systems und gehört mit QuarkXPress und Adobe FrameMaker zu den marktführenden DTP-Layoutprogrammen. InDesign erlaubt eine direkte Zusammenarbeit mit den anderen Produkten von Adobe, z. B. Photoshop, Illustrator, Adobe Dreamweaver und Adobe Flash. Auch ist das Öffnen und Konvertieren von QuarkXPress-Dateien bis Version 4.x sowie PageMaker-Dateien bis hinunter zu Version 6 möglich. Mittels 3rd-Party-Plugins ist auch das Öffnen von Quark-Dateien bis zur Version 7 möglich, wenn auch wie bei jeder Konvertierung die Qualität der Resultate stark von der Komplexität der Layouts abhängt.

offsetdruck: ist ein indirektes Flachdruckverfahren, das im Bücher-, Zeitungs-, Akzidenz- und Verpackungsdruck weit verbreitet ist. Er entstand aus dem Steindruck und beruht auf dem unterschiedlichen Benetzungsverhalten verschiedener Stoffe. Physikalische Grundlage ist die unterschiedliche Oberflächenstruktur der Druckplatte. Die druckenden Teile der Platte sind lipophil (ziehen Öle an, stoßen Wasser ab) und nehmen daher die Farbe auf. Der nicht druckende Teil der Platte ist hydrophil, zieht also Wasser an. Die so zuvor mit Wasser benetzten Teile nehmen daher keine Farbe auf, sondern nur der lipophile, druckende Teil. Indirektes Druckverfahren bzw. der Begriff „Offset“ bedeutet, dass nicht direkt von Druckplatte auf Papier gedruckt wird, sondern die Farbe erst über eine weitere Walze (Gummituchzylinder) „übergeben“ wird.

pdf (Portable Document Format (PDF; deutsch: übertragbares Dokumentenformat) ist ein plattformübergreifendes Dateiformat für Dokumente, das von der Firma Adobe Systems entwickelt und 1993 mit Acrobat 1 veröffentlicht wurde. Seine Besonderheit: Es erhält die (Schrift-)Ebenen und kann somit auch Vektorschriften darstellen. Bestimmte Methoden beim Umgang mit PDF wurden zur Erleichterung des Datenaustausches in der Druckvorstufe (als PDF/X) und zur Langzeitarchivierung von PDF-Dateien (als PDF/A in ISO 19005-1:2005) von der ISO genormt.
Aus Texten, Bildern und Grafiken – gemischte oder einzeln – lassen sich mit entsprechenden Programmen PDF-Dokumente/-Dateien erzeugen (z. B. mit kostenlosen Programmen wie dem PDFCreator und OpenOffice.org oder kostenpflichtigen wie Adobe Acrobat Distiller) und mit entsprechenden Leseprogrammen darstellen (z. B. Adobe Reader, Ghostview, Foxit, Vorschau).

pdfCreator ist ein freies Anwendungsprogramm zur Erstellung von PDF-Dateien aus jeder beliebigen Anwendung. Lizenziert ist das Programm als Open Source unter der GPL. LINK zur Software auf sourceforge.net

photoshop: Der Mercedes unter den Bildbearbeitungsprogrammen, absoluter Standard für jeden, der ernsthaft mit Bildern und grafischen Elementen arbeiten will. Ab der Version 5.5 optimiert für den Einsatz im Web.

PR: Öffentlichkeitsarbeit oder auch Public Relations (PR) bezeichnet einen weit gefassten Begriff für die Gestaltung der öffentlichen Kommunikation von Organisationen, Unternehmen, Ideen oder Einzelpersonen sowie alle Maßnahmen zur Pflege der Beziehung zur Öffentlichkeit:
PR ist die Gestaltung guter, positiver und fruchtbarer Beziehungen einer Unternehmung zur Öffentlichkeit. Diese Arbeit schließt die sachliche Aufklärung und Unterrichtung 'in eigener Sache' mit ein.

prospekt und katalog: Der (im öster. auch "das") Prospekt, in umfangreicher Form auch Katalog, ist eine Drucksache zur Verbraucherinformation. Er enthält in der Regel Beschreibungen der Waren oder Dienstleistungen und vergleicht diese untereinander.
Nicht immer werden in Prospekten auch die Preise der jeweiligen Produkte genannt. Dies geschieht entweder um potentielle Kunden zu einer Kontaktaufnahme zu veranlassen, oder um die Möglichkeit zur Unterbreitung individueller Angebote offen zu halten. Während ein Prospekt oft nur ein Produkt beschreibt, sind im Katalog immer mehrere Produkte beschrieben. Kataloge sind also auch Verzeichnisse.

quarkXpress: Die Luxusvariante unter den Layoutprogrammen, Standard für den anspruchsvollen Anwender. Erfunden für Apple Mcintosh, verfügbar auch für Windows. In Kombination mit dem Adobe Photoshop brauchen Sie vor keiner Desktop-Publishing-Aufgabe mehr zurückschrecken – vorausgesetzt, Sie wissen mit diesen beiden unglaublich mächtigen Tools auch umzugehen.

siebdruck: Im Siebdruckverfahren ist es möglich, viele verschiedene Materialien zu bedrucken, sowohl flache (Folien, Platten etc.) als auch geformte (Flaschen, Gerätegehäuse etc.). Dazu werden je nach Material spezielle Druckfarben eingesetzt. Hauptsächlich werden Papiererzeugnisse, Kunststoffe, Textilien, Keramik, Metall, Holz und Glas bedruckt. Das Druckformat kann im Extremfall mehrere Meter betragen. Ein Vorteil des Siebdrucks besteht darin, dass durch verschiedene Gewebefeinheiten der Farbauftrag variiert werden kann, so dass hohe Farbschichtdicken erreicht werden können. Im Vergleich zu den anderen Druckverfahren ist die Druckgeschwindigkeit allerdings relativ gering. Der Siebdruck wird hauptsächlich im Bereich der Werbung und Beschriftung, im Textil- und Keramikdruck und für industrielle Anwendungen eingesetzt. Auch der Siebdruck wird in vielen Anwendungsbereichen kontinuierlich durch den (oft günstigeren) Digitaldruck abgelöst.

typographie: soll Inhalt, Zweck und Anmutung eines Werkes verdeutlichen. Sie soll die Aussage des Textes visuell unterstützen, wobei die optimale Lesbarkeit immer an erster Stelle steht. Möglichkeiten typografischer Gestaltung sind traditionell der Einsatz unterschiedlicher Schriftarten, Schriftgrößen und Auszeichnungsarten, die Wahl der Satzbreite (Zeilenlänge), des Zeilenfalls, des Satzspiegels innerhalb des Papierformates, die Auswahl des passenden Papiers und vieles mehr.
Die Wahl der richtigen Schriftart ist mitentscheidend für das Gelingen oder Scheitern guten Designs. Im Internetz ist man in der Wahl der Schriften an sich ziemlich beschränkt, außer man weicht auf Pixelgrafiken von Schriftgestaltungen – wie z.B. bei Navigationsbuttons üblich – aus.

Xpress: siehe QuarkXpress

Quelle: Helmuth Santler und Herbert Gruber, bzw. Texte aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie