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Kommunikation: die Kunst, Worte in Taten zu verwandeln

Buchstaben stehen für Laute, formen sich zu Wörtern und manchmal werden sogar Worte daraus. Zwischen den Wörtern werden Zwischenräume mit Beistrichen, Punkten oder auch mit gar nichts gefüllt – Sätze entstehen.

Die Möglichkeiten sind schier grenzenlos – jene zu überzeugen und jene zu scheitern.

Text & Kommunikation: das Angebot

 

(Kommunikations)Konzepte (siehe auch: Marketingberatung)
(Werbe)Texte für Folder, Broschüren, Homepages, Inserate,...
(Laufende) Aktualisierung (News, Mails, Aussendungen)
Ghostwriting: Artikel, Buch, Biografien
Artikel für Magazine (klassischer Journalismus)
Rezensionen (Buch, Film, Produkte)

Unsere Partner im Bereich Kommunikation: Mag. Helmuth Santler
Übersetzungen (englisch): english4business.at

 

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Web-Lexikon zu Text & Kommunikation | weiter zum gesamten Weblexikon

corporate identity (CI): (auch Unternehmensidentität) ist der abgestimmte Einsatz von Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild nach innen und außen. Basis dafür ist das Unternehmensleitbild, welches durch die Corporate Identity mit Leben gefüllt wird. Ziel der Corporate Identity ist eine nachhaltige Unternehmensentwicklung. Die Corporate Identity (CI), auch Unternehmensidentität, ist also die „Persönlichkeit“ bzw. der „Charakter“ einer Organisation, die als einheitlicher Akteur – mit sozusagen menschlichen Eigenschaften – handelt und wahrgenommen wird.
Das Konzept der „CI“ beruht auf der Idee, dass Unternehmen wie Persönlichkeiten wahrgenommen werden und ähnlich wie solche handeln können. Insofern wird Unternehmen eine quasi menschliche „Persönlichkeit“ zugesprochen – bzw. es wird als Aufgabe der Unternehmenskommunikation angesehen, Unternehmen zu einer solchen Identität zu verhelfen. Die Identität einer Person ergibt sich für den Beobachter normalerweise aus der optischen Erscheinung sowie der Art und Weise zu sprechen und zu handeln. Betrachtet man ein Unternehmen als einen gewissermaßen personalen Akteur, so lässt sich seine Identität mit einer Strategie konsistenten Handelns, Kommunizierens und visuellen Auftretens vermitteln. Falls alles zueinander passt und die komplementären Teile ein einheitliches Ganzes ergeben, entsteht eine stabile Wahrnehmung eines Akteurs mit einem spezifischen Charakter, die Corporate Identity. Typischerweise umfasst die CI die Unternehmensphilosophie, das Leitbild, die Begrifflichkeiten, die Handlungsrichtlinien, den Namen, das Logo, weitere visuelle Zeichen, ggf. akustische Zeichen sowie alle weiteren Unterscheidungs- und Alleinstellungsmerkmale und insbesondere - sofern vorhanden - das besondere Versprechen des Unternehmens als Marke.

corporate design (CD): Unter Corporate Design (CD) wird die visuelle Identität verstanden, die als Erscheinungsbild Teil der Corporate Identity ist. Corporate Design findet Anwendung bei Gestaltung von Zeichen, Arbeitskleidung (Corporate Clothing: Uniformen), Formularen, Architektur der Betriebsgebäude, Farbgebung usw. Eine Ausweitung erfährt Corporate Design zunehmend durch weitere sinnlich wahrnehmbare Merkmale wie z. B. den akustischen Auftritt (Audio-Branding) (Corporate Sound) oder den olfaktorischen Auftritt.

content: Hat nicht notwendigerweise mit Zufriedenheit zu tun, gemeint sind die Inhalte, die Informationen, die im Netz zu finden sind (Betonung auf der ersten Silbe). Ein content provider stellt solche Inhalte zur Verfügung bzw. verkauft sie – die Info-Trümmerln, die im virtuellen Gewebe gleichmäßig verteilt sind.

couponing: ist ein Kommunikationsinstrument der Werbung innerhalb eines Marketingplans, welches den Grundgedanken der in den 1950er und 1960er Jahren häufig verwendeten Rabattmarken nutzt. Dabei gewährt der Verkäufer dem Kunden gegen Vorlage eines Coupons einen Rabatt, eine Zugabe oder ähnliches. In der Regel wird der Couponwert dem Händler zuzüglich einer Kostenpauschale vom Hersteller zurückerstattet. Die Abrechnung zwischen verschiedenen Händlern und Herstellern, das so genannte Coupon-Clearing wird oft über eine dritte, unabhängige Instanz, das so genannte Clearinghaus erledigt, da eine direkte Abrechnung zwischen jeweils vielen Händlern und Herstellern sehr aufwendig und selten objektiv wäre.
Auch der Händler/Dienstleister kann selbst Coupons ausgeben, deren Wert sich idealerweise durch einen Werbekostenzuschuss der Hersteller refinanziert. In erster Linie ist Couponing jedoch eine Strategie, die den Herstellern selbst Gelegenheit gibt, aktiv den Abverkauf ihrer Produkte zu forcieren. So kann ein Cross-Selling angeregt werden, indem bspw. auf Zahnbürstenverpackungen Coupons für Zahnpasta abgedruckt werden.

customer relationship management: Kundenbeziehungsmanagement oder Kundenpflege (engl. Customer Relationship Management, CRM) bezeichnet die Dokumentation und Verwaltung von Kundenbeziehungen und ist ein wichtiger Baustein für Beziehungsmarketing. Da Kundenbeziehungen langfristig ausgerichtet sind, steigert es den Unternehmenserfolg, alle kundenspezifischen Unternehmensaktivitäten aufzuzeichnen. Kundenansprachen und Kundenbindungen nehmen einen immer höheren Stellenwert ein, da die Gewinnung von Neukunden bis zu sieben Mal so teuer sein kann wie die Kundenbindung. Daher werden bei vielen Unternehmen sämtliche Daten von Kunden und alle mit ihnen abgewickelten Transaktionen in Datenbanken gespeichert. Diese Daten können integriert und aufbereitet werden, um im Unternehmen an jeder Stelle in der passenden Zusammenstellung zur Verfügung zu stehen. Die Daten und Transaktionen werden immer im Kontext zu Prozessen eines Unternehmens gesehen.
CRM unterstützt die Kommunikation im Kundenprozess mit verlässlichen Zahlen, Daten, Fakten, um die Aufmerksamkeit in Beziehungen mit einem hohen Kundenwert zu konzentrieren und Schwachstellen im Dialog mit dem Kunden zu identifizieren.
Im Gegensatz zum CRM beschäftigt sich das Stakeholder-Relationship-Management (SRM) mit allen Geschäftspartnern eines Unternehmens.

direktmarketing: Als Direktmarketing (auch Direct-Response-Werbung) oder Dialogmarketing wird innerhalb der Marktkommunikation des Marketing jede Werbemaßnahme bezeichnet, die eine direkte Ansprache des möglichen Kunden mit der Aufforderung zur Antwort enthält. Die nachfolgende Stufe im Marketing ist der Direktverkauf.

direct-response-marketing: Ziel ist es, einen Empfänger als potentiellen Abnehmer zu identifizieren, so dass dieser sein Interesse an dem Unternehmen bekundet und auf die Werbebotschaft reagiert. Im Unterschied zur Direktwerbung wird im Dialogmarketing (auch Direct-Response-Werbung) die Möglichkeit, sich mit dem Unternehmen in Verbindung zu setzen, daher aktiv verstärkt (Responseverstärkung). In der Praxis wird ein Werbemittel wie ein Mailing, z. B. durch Beilagen, aufgeklebte Giveaways, durch das Angebot von Verlosungen oder Einladungen zu Veranstaltungen aufgewertet. Verstärkt werden können diese Werbebotschaften auch z. B. durch die Verwendung besonders exklusiver Papiersorten, Kartonagen oder Sonderfarben. Flankierende Maßnahmen, wie z. B. eine nachgelagerte SMS oder ein Nachfass-Mailing, werden eingesetzt, um die persönliche Ansprache zu intensivieren und die Möglichkeit einer Antwort (Response) durch einen zweiten Werbeanstoß an den Empfänger zu erhöhen.
Ein besonders häufig genutztes Instrument im Direktmarketing ist das Callcenter. Im persönlichen Telefongespräch erhält das werbende Unternehmen zusätzlich Informationen über den Kunden und seine Präferenzen. Im Dialog kann auf Kundenfragen viel besser eingegangen, argumentiert und überzeugt werden als z. B. im Simplex-Dialog eines Mailings mit Responseabschnitt zur Rücksendung. Dies zeigt sich an deutlich höheren Erfolgsquoten im Vergleich zum klassischen Mailing. Andererseits liegen die Kosten pro Kontakt mehrfach über denen eines Werbebriefes mit einfacher Ausstattung. Hochwertige Mailings kosten mitunter jedoch mehr als ein Anruf und lohnen sich daher nur bei entsprechend hochpreisigen Gütern.
Je nach Kriterium lassen sich die einzelnen Kunden von einem „Starkunden“ bis zu einem „Verzichtskunden“ unterscheiden. Durch die Möglichkeit der Unterscheidung kann man eine Werbemaßnahme für jeden Kunden individuell gestalten. So rechtfertigt ein „Starkunde“, der ein hohes Umsatz- und Gewinnpotenzial sowie beste Wachstumsaussichten aufweist, einen hohen Marketing-Aufwand. Dies drückt sich z. B. in Form von intensiver Kundenbetreuung – vor, beim und nach dem Kauf –, bevorzugter Lieferung oder Berücksichtigung von Sonderwünschen aus.
Einen so genannten „Verzichtskunden“, der durch ein geringes Umsatzpotenzial und geringe Wachstumsaussichten gekennzeichnet ist, sollte man besser aufgeben, da er meist schon einen negativen Deckungsbeitrag aufweist. Diese Differenzierung und Selektion der Kunden ist einer der Erfolgsfaktoren des Database-Marketings.
Weiterhin werden Kundenbeziehungen aufgebaut, welche zu einer Kundentreue und letztlich zu einer engen Kundenbindung führen sollen. Stammkunden erwirtschaften nach wie vor die meisten Umsätze. So ist es bis zu sieben mal leichter (bzw. billiger), einen Stammkunden zum Kauf zu bewegen, als einen neuen Kunden für sich zu gewinnen. Daher hat das Direktmarketing nicht nur für die Gewinnung von Neukunden Vorteile, sondern dient vor allem dem Ziel Stammkunden eng an das Unternehmen zu binden.

eventmarketing: Unter Eventmarketing (auch Event-Marketing, Live-Kommunikation, Live-Marketing) wird die zielgerichtete und systematische Planung von Veranstaltungen (Messen, Außendienstkonferenzen, Verkaufspräsentationen, Sport- und Kulturveranstaltungen), unter Berücksichtigung der Kommunikationsziele des Unternehmens verstanden. Es ist eine Form des Marketing.
Hintergrund des Eventmarketing ist die Fragmentierung der Märkte und die (wohl nicht nur angebliche) Reizüberflutung der Konsumenten durch die klassischen Werbeformen. Werbung in Zeitung, Radio, Fernsehen oder Internet wird ergänzt oder ersetzt durch eine Aktionsform, die die Zielgruppe direkt erreicht und mit ihr aktiv und emotional interagiert. Die Vertiefung von Beziehungen zur Zielgruppe ist das Ziel.

e-card: Elektronische Postkarte. Unzählige Seiten bieten fixfertige Motive und animierte Cartoons für den elektronischen (Gratis)-Versand. Eine der bekanntesten Adressen: www.bluemountain.com

ghostwriting: Ein Ghostwriter (dt. Geisterschreiber = unsichtbarer Schreiber) ist ein Autor, der im Namen einer anderen Person schreibt.
Ghostwriter werden im Auftrag eines Verlages, einer Agentur oder eines Autors tätig, insbesondere wenn der in der Titelei ausgewiesene Autor keine Zeit oder nicht die Fähigkeit hat, sein Werk selbst zu verfassen.

keywords: Die "Schlüsselwörter" öffnen Text-Türen ... Um von den Suchmaschinen gefunden zu werden, baut der Webmaster sogenannte Meta-Tags, für den Betrachter unsichtbare Angaben, in die html-Datei ein. Darunter auch die keywords – eine Schlagwortliste, die in Einzelbegriffen Ihr Webprojekt charakterisiert und den "Robots" und "Spiders" die Arbeit ungemein erleichtert.

kundenbindung: In Handel und Dienstleistung erhalten Stammkunden häufig

  • Belohnung nachher: Prämien, Geschenke oder Bonus, (exklusive Angebote auf Preis-/Angebotsebene, z. B. Lounge-Nutzung)
  • Belohnung vorher: Rabatte (Vergünstigungen, z. B. zusätzliches Freigepäck) oder
  • Belohnung zu allen Zeiten: bevorzugte Behandlung, z. B. geringere Wartezeit an Schaltern.

Der Anbieter gibt damit Anreize für wiederholte Geschäftsbeziehungen. Kundenbindungsprogramme sind häufig mit einer Kundenkarte (Club-Karte, Bonuskarte) verknüpft. Der Anbieter erhält dadurch auch Name und Adresse des Kunden und kann diese zur Analyse des Kaufverhaltens und zur gezielten Werbung oder anderer Marketingmaßnahmen im Rahmen des Kundenbeziehungsmanagements nutzen.
Besonders wirksam sind Kundenbindungsprogramme bei Geschäftskunden, wenn diese die Vergünstigung privat in Anspruch nehmen können. In diesem Fall kann unter Umständen die Prämie bei der Auswahl des Anbieters stärker wirken als der eigentliche Kaufpreis.
Häufige Kundenbindungsmaßnahmen sind Kundenkarten und Vielfliegerprogramme, Couponing, Ad-Games (Werbespiele), Vorteilskarten/ Mehrwertprogramme mit der der Kunde verschiedene geltwerte Vorteile, wie Ermäßigungen in Hotels, Restaurants, Golfclubs usw. erhält.
100 Millionen Kundenkarten sind in Deutschland im Umlauf (Stand Mai 2005). Die Vielfliegerprogramme der großen Fluggesellschaften z.B. sollen die Kundenbindung verstärken, indem sie die häufige Nutzung derselben Gesellschaft mit Rabatten in Form von Freiflügen oder Prämien belohnen.

marketing: (engl.: auf den Markt bringen, Vermarktung), bezeichnet die Ausrichtung der Unternehmensentscheidungen am Markt.
Daneben werden unter Marketing auch alle Tätigkeiten wie Analyse, Planung, Umsetzung und Kontrolle auf gegenwärtige und zukünftige Absatzmärkte ausgerichteten Unternehmensaktivitäten verstanden. Marketing wird so zur zentralen betriebswirtschaftlichen Funktion in einem marketing-orientierten Unternehmen. Im Marketing-Mix werden die langfristig geplanten Vorgaben in konkrete Aktionen umgesetzt, betreffend Produkt, Preis, Kommunikation und Distribution.
In der Praxis wird Werbung und Public Relations (PR, Öffentlichkeitsarbeit) oft mit "Marketing" gleichgesetzt. Auch vertriebliche Aktivitäten werden eleganter mit "Marketing" bezeichnet. Aus marketing-theoretischer Sicht werden diese allerdings im Kommunikations- bzw. Distributionsteil des Marketing-Mix eingeordnet.

marketing-mix: Im Marketing-Mix werden Marketing-Strategien in konkrete Aktionen umgesetzt: absatzpolitische Fragen "wie und wo machen wir Werbung", "welche Vertriebskanäle nutzen wir" werden hier für einen bestimmten Zeitraum (in der Regel ein Jahr) durchgeplant.
Der Marketing-Mix unterteilt sich in die Elemente (auf Englisch) "4 P"s: Product, Price, Place, Promotion, also Produkt-, Kontrahierungs- (Preis-), Distributions- und Kommunikationspolitik.
Beispielsweise: ein innovatives Highend-Mobiltelefon (Produkt) das hochpreisig (Preis) nur über einen Mobilfunk-Anbieter vertrieben wird (Place) und über intensive PR, TV-Spots und Online-Seiten beworben wird (Promotion) ... oder eine mit Test "sehr gut" ausgezeichnete Standard-Margarine (Produkt), die günstig (Preis) als Eigenmarke im Lebensmittel-Discount vertrieben wird (Place) und gelegentlich in Angebots-Flyern im Markt oder per Hausverteilung beworben wird (Promotion). Siehe dazu das Schaubild Marketing-Mix auf Wikipedia.

metatags: "Unsichtbare" HTML-Befehle, also Code, der vom Browser nicht in eine Bildschirmanzeige umgewandelt wird. Hier stehen Angaben wie der Autor der Site, das verwendete html-Programm, die keywords oder auch Befehle an die Such-Maschinen uvm.

PR: Öffentlichkeitsarbeit oder auch Public Relations (PR) bezeichnet einen weit gefassten Begriff für die Gestaltung der öffentlichen Kommunikation von Organisationen, Unternehmen, Ideen oder Einzelpersonen sowie alle Maßnahmen zur Pflege der Beziehung zur Öffentlichkeit:
PR ist die Gestaltung guter, positiver und fruchtbarer Beziehungen einer Unternehmung zur Öffentlichkeit. Diese Arbeit schließt die sachliche Aufklärung und Unterrichtung 'in eigener Sache' mit ein.

rezension: oder auch Besprechung ist die schriftlich niedergelegte Form eines Diskussionsbeitrages über einen bestimmten Gegenstand eines abgegrenzten Themenfeldes (z.B. Buchrezension, Filmrezension).

search-engine: Suchmaschine. Mittlerweile gibt es Tausende davon, empfehlenswert sind nur einige wenige: www.google.com oder www.alltheweb.com. Mitunter helfen für die Suche nach der Nadel im Heuhaufen auch die Meta-Suchmaschinen, also Suchmaschinen, die andere Suchmaschinen benützen, z.B. www.metacrawler.com oder www.ask.co.uk. Zu unterscheiden von den Suchmaschinen sind die sog. directories oder Verzeichnisse (weitaus berühmtestes Beispiel: www.yahoo.de). Darunter sind Kataloge zu verstehen, häufig sogar mit tatsächlich menschlicher Betreuung. Man sucht also nach Schubladen (Schlagworten) und nicht nach einzelnen Begriffen.

sms: Das "Small Message Service" (Dienst für kurze Nachrichten) hat sich zum Volkssport entwickelt, die Zahl der per Handy oder Internetz verschickten SMS hat im Dezember 2000 die 10-Mrd.-Grenze überschritten. Im Dezember 2001 sollen weltweit nicht weniger als 100 (!) Mrd. Minibotschaften kursieren. SMS sind längst nicht mehr nur eine Kommunikationsform für Jugendliche, sondern Unterhaltungsmedium, Infokanal und neuerdings Werbeträger; auch zur Picture-SMS ist es nicht mehr weit. Sogar Literaturwettbewerbe wurden bereits ausgetragen: Man glaubt gar nicht, was sich alles mit 160 Zeichen sagen lässt ... (für "Ich liebe dich" brauchen Sie z.B. gerade mal 14 Zeichen ...)

sponsoring: Unter Sponsoring versteht man die Zuwendung von Finanzmitteln, Sach- und / oder Dienstleistungen durch Unternehmen oder Private (als Sponsoren agierend) an eine Einzelperson, eine Gruppe von Personen, Organisationen oder Institutionen (als Gesponsorte in Erscheinung tretend), gegen die Gewährung von Rechten zur kommunikativen Nutzung von Projekten, Personen, der Organisation, der Institution und/oder Aktivitäten des Gesponserten auf der Basis einer vertraglichen Vereinbarung (Sponsorship), mit der regelmäßig auch eigene (unternehmensbezogene) Ziele verfolgt werden.
Sponsoring wird von Unternehmen (den Sponsoren) zum Zweck des Marketings, der Kommunikation, insbesondere der Kommunikationspolitik betrieben. Neben der Förderung des Empfängers gilt als Ziel regelmäßig auch, auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen. Sponsoring wird von Unternehmen – den Sponsoren – als Marketinginstrument genutzt und ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit und der Werbung- oft auch der grundsätzlichen Unternehmenspolitik.

typographie: Die Wahl der richtigen Schriftart ist mitentscheidend für das Gelingen oder Scheitern des Webdesigns. Im Internetz ist man in der Wahl der Schriften an sich ziemlich frei, mitunter ergibt sich aber das Problem, dass ein weniger fortschrittlicher Browser eine bestimmte Schrift nicht darstellen kann und deshalb eine Standardschriftart (Times, Arial) wählt, die nicht unbedingt mit den Intentionen des Webdesigners konform gehen muss. Zudem besteht wie in so vielem ein Unterschied zwischen Schriften für Mac (Apple), Windows (Microsoft) und Linux.

usenet: Ein weltweites Diskussionsforum, eingeteilt in thematische Schubladen genannt "newsgroups". Ein uralt-Dienst im Internetz, in dem als Medien nur Text und Bild vorkommen; Ihr Mailclient verhilft Ihnen zu einer Liste der Newsgroups (nicht alle der mittlerweile weit über 100.000 werden von Ihrem Provider zur Verfügung gestellt), dann wählen Sie ob Sie über den zapatistischen Aufstand in Mexiko oder doch lieber über das Sexleben auf den Fidschi-Inseln diskutieren wollen und schon kann´s losgehen ...

Als verkaufsförderung (Sales Promotion) werden innerhalb der Kommunikationspolitik des Marketings alle Aktivitäten zusammengefasst, die der Aktivierung der Marktbeteiligten (Vertriebsorgane, Händler, Kunden) zur Erhöhung von Verkaufsergebnissen dienen. „Während Werbung einen Kaufgrund gibt, bietet Verkaufsförderung einen Anreiz, den Kaufakt zu vollziehen oder voranzutreiben.“ (Kotler/Bliemel 2004) Verkaufsförderung kann an Verbraucher, an den Außendienst sowie an den Handel gerichtet werden. Je nach Adressat differiert auch die Erscheinungsform der Verkaufsförderung, wobei zwischen kurz- und langfristiger Verkaufsförderung unterschieden werden kann.
Generelle Ziele der Verkaufsförderung sind die Gewinnung neuer Kunden, die Belohnung bestehender Kunden sowie die Erhöhung der Kauffrequenz von gelegentlichen Verwendern. Durch die meist zeitliche Begrenzung von Verkaufsförderungsaktionen werden die Kunden zudem zu schnellem Handeln angeregt.

werbung: Werbung appelliert, vergleicht, verführt, macht betroffen oder neugierig...
Werbung ist ein Instrument in der Kommunikationspolitik, einem Teilbereich des Marketing-Mix. Hier steht sie neben dem Sponsoring sowie der Verkaufsförderung (Promotion), der Öffentlichkeitsarbeit (abgekürzt aus dem Englischen auch PR für Public Relations), dem Event-Marketing, den Messen und Ausstellungen, der persönlichen Kommunikation und dem Direktmarketing.

Das werbekonzept setzt den allgemeinen Rahmen, nach dem sich alle Gestaltungsmaßnahmen einer Werbekampagne zu richten haben. Im Groben gibt das Konzept die Punkte Consumer Benefit (Vorteil für Konsumenten), Reason Why (Wörtlich übersetzt: „Grund, warum“) und Tonality (Auffälligkeit, also z. B. den Einsatz von Reizworten) vor.
Die Anforderungen an eine erfolgreiche Werbung sind:

  • Aufmerksamkeitsstärke
  • Relevanz
  • Glaubwürdigkeit
  • Merkfähigkeit
  • Kontinuität

Je mehr die Werbung diesen Kriterien gerecht wird, desto größer ist ihre Chance, dass sie das bewirkt, was sie bewirken soll.

werbung & aufmerksamkeitsstrategien im B2C-Bereich

  • Wiederholung: Ein Teil der Werbung konzentriert sich darauf, eine Marke durch Wiederholung zu bewerben. Nach durchschnittlich sieben Wahrnehmungsvorgängen wird sich einer Botschaft bewusst erinnert.
  • Referenz auf prominente Verwender („Bandwagon-Argument“): Indem Werbung andeutet, das Produkt würde allgemein in einer höheren sozialen Schicht verwendet, soll der Kaufanreiz erhöht werden.
  • Zeugenaussagen: Oft versucht die Werbung, die bessere Qualität ihres Produktes durch das Zeugnis des Normalverbrauchers, der Experten oder beider zu fördern: „Drei von vier Zahnärzten empfehlen …“ Dies bezieht häufig einen Anklang von Autorität mit ein. (Spin Doctors)
  • Künstliche Verknappung: Es wird versucht, die Menschen schnell ohne lange Überlegung wählen zu lassen und, so hofft die Werbung, zu schnellem Kauf zu ermuntern: „Ausverkauf, schlagen Sie jetzt zu!“, „Nur für kurze Zeit!“, „Nur solange der Vorrat reicht!“, usw.
  • Assoziation: Oft versucht die Werbung, ihr Produkt visuell oder auditiv mit wünschenswerten Umständen zu verbinden, um es ebenso wünschenswert erscheinen zu lassen. Der Gebrauch von attraktiven Modellen, malerischen Landschaften und ähnlichen Darstellungen ist verbreitet.
  • Werbefigur: Die gestresste Hausfrau bekommt zur Problemlösung einen großen starken Mann geliefert, (Meister Proper oder Der General) bzw. eine attraktive Verwendungseigenschaft wird auf eine solche Figur projiziert (HB-Männchen oder Herr Kaiser).

Derartige Konzepte im Bereich der B2C-Werbung lassen sich nicht ohne Weiteres auf den B2B-Markt übertragen. Hier übernimmt die Verkaufsförderung (Promotion) oder die Öffentlichkeitsarbeit bzw. das Sponsoring entsprechende Funktionen gegenüber den institutionalisierten Abnehmern.

Quelle: Helmuth Santler und Herbert Gruber, bzw. Texte aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie