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© d.sign Gruber & Partner KG 2008 | Herbert Gruber & Kurt Leidenfrost | HOME |
Web-Lexikon zu Text & Kommunikation | weiter zum gesamten Weblexikon corporate identity (CI): (auch Unternehmensidentität) ist
der abgestimmte Einsatz von Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild
nach innen und außen. Basis dafür ist das Unternehmensleitbild,
welches durch die Corporate Identity mit Leben gefüllt wird. Ziel
der Corporate Identity ist eine nachhaltige Unternehmensentwicklung.
Die Corporate Identity (CI), auch Unternehmensidentität, ist also
die „Persönlichkeit“ bzw. der „Charakter“
einer Organisation, die als einheitlicher Akteur – mit sozusagen
menschlichen Eigenschaften – handelt und wahrgenommen wird. corporate design (CD): Unter Corporate Design (CD) wird die visuelle Identität verstanden, die als Erscheinungsbild Teil der Corporate Identity ist. Corporate Design findet Anwendung bei Gestaltung von Zeichen, Arbeitskleidung (Corporate Clothing: Uniformen), Formularen, Architektur der Betriebsgebäude, Farbgebung usw. Eine Ausweitung erfährt Corporate Design zunehmend durch weitere sinnlich wahrnehmbare Merkmale wie z. B. den akustischen Auftritt (Audio-Branding) (Corporate Sound) oder den olfaktorischen Auftritt. content: Hat nicht notwendigerweise mit Zufriedenheit zu tun, gemeint sind die Inhalte, die Informationen, die im Netz zu finden sind (Betonung auf der ersten Silbe). Ein content provider stellt solche Inhalte zur Verfügung bzw. verkauft sie die Info-Trümmerln, die im virtuellen Gewebe gleichmäßig verteilt sind. couponing: ist ein Kommunikationsinstrument der Werbung innerhalb
eines Marketingplans, welches den Grundgedanken der in den 1950er und
1960er Jahren häufig verwendeten Rabattmarken nutzt. Dabei gewährt
der Verkäufer dem Kunden gegen Vorlage eines Coupons einen Rabatt,
eine Zugabe oder ähnliches. In der Regel wird der Couponwert dem
Händler zuzüglich einer Kostenpauschale vom Hersteller zurückerstattet.
Die Abrechnung zwischen verschiedenen Händlern und Herstellern,
das so genannte Coupon-Clearing wird oft über eine dritte, unabhängige
Instanz, das so genannte Clearinghaus erledigt, da eine direkte Abrechnung
zwischen jeweils vielen Händlern und Herstellern sehr aufwendig
und selten objektiv wäre. customer relationship management: Kundenbeziehungsmanagement
oder Kundenpflege (engl. Customer Relationship Management, CRM) bezeichnet
die Dokumentation und Verwaltung von Kundenbeziehungen und ist ein wichtiger
Baustein für Beziehungsmarketing. Da Kundenbeziehungen langfristig
ausgerichtet sind, steigert es den Unternehmenserfolg, alle kundenspezifischen
Unternehmensaktivitäten aufzuzeichnen. Kundenansprachen und Kundenbindungen
nehmen einen immer höheren Stellenwert ein, da die Gewinnung von
Neukunden bis zu sieben Mal so teuer sein kann wie die Kundenbindung.
Daher werden bei vielen Unternehmen sämtliche Daten von Kunden
und alle mit ihnen abgewickelten Transaktionen in Datenbanken gespeichert.
Diese Daten können integriert und aufbereitet werden, um im Unternehmen
an jeder Stelle in der passenden Zusammenstellung zur Verfügung
zu stehen. Die Daten und Transaktionen werden immer im Kontext zu Prozessen
eines Unternehmens gesehen. direktmarketing: Als Direktmarketing (auch Direct-Response-Werbung) oder Dialogmarketing wird innerhalb der Marktkommunikation des Marketing jede Werbemaßnahme bezeichnet, die eine direkte Ansprache des möglichen Kunden mit der Aufforderung zur Antwort enthält. Die nachfolgende Stufe im Marketing ist der Direktverkauf. direct-response-marketing: Ziel ist es, einen Empfänger
als potentiellen Abnehmer zu identifizieren, so dass dieser sein Interesse
an dem Unternehmen bekundet und auf die Werbebotschaft reagiert. Im
Unterschied zur Direktwerbung wird im Dialogmarketing (auch Direct-Response-Werbung)
die Möglichkeit, sich mit dem Unternehmen in Verbindung zu setzen,
daher aktiv verstärkt (Responseverstärkung). In der Praxis
wird ein Werbemittel wie ein Mailing, z. B. durch Beilagen, aufgeklebte
Giveaways, durch das Angebot von Verlosungen oder Einladungen zu Veranstaltungen
aufgewertet. Verstärkt werden können diese Werbebotschaften
auch z. B. durch die Verwendung besonders exklusiver Papiersorten, Kartonagen
oder Sonderfarben. Flankierende Maßnahmen, wie z. B. eine nachgelagerte
SMS oder ein Nachfass-Mailing, werden eingesetzt, um die persönliche
Ansprache zu intensivieren und die Möglichkeit einer Antwort (Response)
durch einen zweiten Werbeanstoß an den Empfänger zu erhöhen. eventmarketing: Unter Eventmarketing (auch Event-Marketing,
Live-Kommunikation, Live-Marketing) wird die zielgerichtete und systematische
Planung von Veranstaltungen (Messen, Außendienstkonferenzen, Verkaufspräsentationen,
Sport- und Kulturveranstaltungen), unter Berücksichtigung der Kommunikationsziele
des Unternehmens verstanden. Es ist eine Form des Marketing. e-card: Elektronische Postkarte. Unzählige Seiten bieten fixfertige Motive und animierte Cartoons für den elektronischen (Gratis)-Versand. Eine der bekanntesten Adressen: www.bluemountain.com ghostwriting: Ein Ghostwriter (dt. Geisterschreiber = unsichtbarer
Schreiber) ist ein Autor, der im Namen einer anderen Person schreibt. keywords: Die "Schlüsselwörter" öffnen Text-Türen ... Um von den Suchmaschinen gefunden zu werden, baut der Webmaster sogenannte Meta-Tags, für den Betrachter unsichtbare Angaben, in die html-Datei ein. Darunter auch die keywords eine Schlagwortliste, die in Einzelbegriffen Ihr Webprojekt charakterisiert und den "Robots" und "Spiders" die Arbeit ungemein erleichtert. kundenbindung: In Handel und Dienstleistung erhalten Stammkunden häufig
Der Anbieter gibt damit Anreize für wiederholte Geschäftsbeziehungen.
Kundenbindungsprogramme sind häufig mit einer Kundenkarte
(Club-Karte, Bonuskarte) verknüpft. Der Anbieter erhält dadurch
auch Name und Adresse des Kunden und kann diese zur Analyse des Kaufverhaltens
und zur gezielten Werbung oder anderer Marketingmaßnahmen im Rahmen
des Kundenbeziehungsmanagements nutzen. marketing: (engl.: auf den Markt bringen, Vermarktung), bezeichnet
die Ausrichtung der Unternehmensentscheidungen am Markt. marketing-mix: Im Marketing-Mix werden Marketing-Strategien
in konkrete Aktionen umgesetzt: absatzpolitische Fragen "wie und
wo machen wir Werbung", "welche Vertriebskanäle nutzen
wir" werden hier für einen bestimmten Zeitraum (in der Regel
ein Jahr) durchgeplant. metatags: "Unsichtbare" HTML-Befehle, also Code, der vom Browser nicht in eine Bildschirmanzeige umgewandelt wird. Hier stehen Angaben wie der Autor der Site, das verwendete html-Programm, die keywords oder auch Befehle an die Such-Maschinen uvm. PR: Öffentlichkeitsarbeit oder auch Public Relations
(PR) bezeichnet einen weit gefassten Begriff für die Gestaltung
der öffentlichen Kommunikation von Organisationen, Unternehmen,
Ideen oder Einzelpersonen sowie alle Maßnahmen zur Pflege der
Beziehung zur Öffentlichkeit: rezension: oder auch Besprechung ist die schriftlich niedergelegte Form eines Diskussionsbeitrages über einen bestimmten Gegenstand eines abgegrenzten Themenfeldes (z.B. Buchrezension, Filmrezension). search-engine: Suchmaschine. Mittlerweile gibt es Tausende davon, empfehlenswert sind nur einige wenige: www.google.com oder www.alltheweb.com. Mitunter helfen für die Suche nach der Nadel im Heuhaufen auch die Meta-Suchmaschinen, also Suchmaschinen, die andere Suchmaschinen benützen, z.B. www.metacrawler.com oder www.ask.co.uk. Zu unterscheiden von den Suchmaschinen sind die sog. directories oder Verzeichnisse (weitaus berühmtestes Beispiel: www.yahoo.de). Darunter sind Kataloge zu verstehen, häufig sogar mit tatsächlich menschlicher Betreuung. Man sucht also nach Schubladen (Schlagworten) und nicht nach einzelnen Begriffen. sms: Das "Small Message Service" (Dienst für kurze Nachrichten) hat sich zum Volkssport entwickelt, die Zahl der per Handy oder Internetz verschickten SMS hat im Dezember 2000 die 10-Mrd.-Grenze überschritten. Im Dezember 2001 sollen weltweit nicht weniger als 100 (!) Mrd. Minibotschaften kursieren. SMS sind längst nicht mehr nur eine Kommunikationsform für Jugendliche, sondern Unterhaltungsmedium, Infokanal und neuerdings Werbeträger; auch zur Picture-SMS ist es nicht mehr weit. Sogar Literaturwettbewerbe wurden bereits ausgetragen: Man glaubt gar nicht, was sich alles mit 160 Zeichen sagen lässt ... (für "Ich liebe dich" brauchen Sie z.B. gerade mal 14 Zeichen ...) sponsoring: Unter Sponsoring versteht man die Zuwendung von
Finanzmitteln, Sach- und / oder Dienstleistungen durch Unternehmen oder
Private (als Sponsoren agierend) an eine Einzelperson, eine Gruppe von
Personen, Organisationen oder Institutionen (als Gesponsorte in Erscheinung
tretend), gegen die Gewährung von Rechten zur kommunikativen Nutzung
von Projekten, Personen, der Organisation, der Institution und/oder
Aktivitäten des Gesponserten auf der Basis einer vertraglichen
Vereinbarung (Sponsorship), mit der regelmäßig auch eigene
(unternehmensbezogene) Ziele verfolgt werden. typographie: Die Wahl der richtigen Schriftart ist mitentscheidend für das Gelingen oder Scheitern des Webdesigns. Im Internetz ist man in der Wahl der Schriften an sich ziemlich frei, mitunter ergibt sich aber das Problem, dass ein weniger fortschrittlicher Browser eine bestimmte Schrift nicht darstellen kann und deshalb eine Standardschriftart (Times, Arial) wählt, die nicht unbedingt mit den Intentionen des Webdesigners konform gehen muss. Zudem besteht wie in so vielem ein Unterschied zwischen Schriften für Mac (Apple), Windows (Microsoft) und Linux. usenet: Ein weltweites Diskussionsforum, eingeteilt in thematische Schubladen genannt "newsgroups". Ein uralt-Dienst im Internetz, in dem als Medien nur Text und Bild vorkommen; Ihr Mailclient verhilft Ihnen zu einer Liste der Newsgroups (nicht alle der mittlerweile weit über 100.000 werden von Ihrem Provider zur Verfügung gestellt), dann wählen Sie ob Sie über den zapatistischen Aufstand in Mexiko oder doch lieber über das Sexleben auf den Fidschi-Inseln diskutieren wollen und schon kann´s losgehen ... Als verkaufsförderung (Sales Promotion) werden innerhalb
der Kommunikationspolitik des Marketings alle Aktivitäten zusammengefasst,
die der Aktivierung der Marktbeteiligten (Vertriebsorgane, Händler,
Kunden) zur Erhöhung von Verkaufsergebnissen dienen. „Während
Werbung einen Kaufgrund gibt, bietet Verkaufsförderung einen
Anreiz, den Kaufakt zu vollziehen oder voranzutreiben.“ (Kotler/Bliemel
2004) Verkaufsförderung kann an Verbraucher, an den Außendienst
sowie an den Handel gerichtet werden. Je nach Adressat differiert auch
die Erscheinungsform der Verkaufsförderung, wobei zwischen kurz-
und langfristiger Verkaufsförderung unterschieden werden kann. werbung: Werbung appelliert, vergleicht, verführt, macht
betroffen oder neugierig...
Je mehr die Werbung diesen Kriterien gerecht wird, desto größer ist ihre Chance, dass sie das bewirkt, was sie bewirken soll. werbung & aufmerksamkeitsstrategien im B2C-Bereich
Derartige Konzepte im Bereich der B2C-Werbung lassen sich nicht ohne Weiteres auf den B2B-Markt übertragen. Hier übernimmt die Verkaufsförderung (Promotion) oder die Öffentlichkeitsarbeit bzw. das Sponsoring entsprechende Funktionen gegenüber den institutionalisierten Abnehmern. Quelle: Helmuth Santler und Herbert Gruber, bzw. Texte aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie |