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© d.sign Gruber & Partner KG 2008 | Herbert Gruber & Kurt Leidenfrost | HOME |
Web-Lexikon zu Homepagegestaltung und Webdesign | zum gesamten Weblexikon animated gif: Das Daumenkino im Internetz; eine Folge von Einzelbildern (gifs), nacheinander gezeigt, erzeugt Bewegung am besten in einer Endlosschleife. anker (anchor): Das Fundament des Internetz Hypertext, also Text (Inhalt), der mittels Links zu weiterem Text (Inhalt) führt (HTML steht für Hypertext Markup Language); im HTML-Quelltext selbst heißen Links anker: a href="ZieldesLinks" (a href=anchor hyperreference). Links (Anker) müssen nicht immer auf eine andere Seite verweisen, es gibt auch Anker, die das Browserfenster auf eine Textstelle derselben Seite springen lassen. applet: Die Schmankerlecke im Internetz. Applets sind kleine Programme, die Animationen, Interaktives, Echtzeitanwendungen, Spiele udgl. ermöglichen, das Netz also merklich beleben. Zu Applets werden sie, weil sie in Java, einer von Sun-Microsystems speziell für das WWW erfundenen Programmiersprache, erstellt wurden. Deshalb die häufige Frage nach dem "Java-fähigen Browser". Mittels JavaScript werden viele Applets aber auch ohne Plugin in den gängigen Browsern dargestellt. background: Die Tapete im Internetz der Hintergrund der Seiten, der z.B. durch automatische Wiederholung und Kachelung eines einzelnen, kleinen Bildelements entsteht. Der Vorteil der virtuellen Tapete: jederzeitige Wiederbeschreibbarkeit. Und der Browser muss für das bildschirmfüllende Hintergrundbild nur einmal eine kleine Kachel laden. bookmark: Das Lesezeichen im Internetz. Zig Millionen Seiten erweitern täglich das WWW wenn es Ihnen gelingt, in dieser universalen Unübersichtlichkeit etwas zu finden, sollten Sie es gut festhalten. Notieren Sie die URL, die Adresse der Seite, indem Sie sie bookmarken (Netscape) oder den Favoriten hinzufügen (Internet Explorer). cgi: Die Abkürzung für Common Gateway Interface lässt sich fast poetisch eindeutschen: Allgemeine Vermittlungsrechner-Schnittstelle. Dahinter verbergen sich Programme im WWW, die von einer HTML-Datei aufgerufen werden und selbst HTML-Code erzeugen können. Suchdatenbanken, eine Pizza bestellen, eine Eintragung ins Gästebuch: cgi. content: Hat nicht notwendigerweise mit Zufriedenheit zu tun, gemeint sind die Inhalte, die Informationen, die im Netz zu finden sind (Betonung auf der ersten Silbe). Ein content provider stellt solche Inhalte zur Verfügung bzw. verkauft sie die Info-Trümmerln, die im virtuellen Gewebe gleichmäßig verteilt sind. corporate identity (CI): (auch Unternehmensidentität) ist
der abgestimmte Einsatz von Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild
nach innen und außen. Basis dafür ist das Unternehmensleitbild,
welches durch die Corporate Identity mit Leben gefüllt wird. Ziel
der Corporate Identity ist eine nachhaltige Unternehmensentwicklung.
Die Corporate Identity (CI), auch Unternehmensidentität, ist also
die „Persönlichkeit“ bzw. der „Charakter“
einer Organisation, die als einheitlicher Akteur – mit sozusagen
menschlichen Eigenschaften – handelt und wahrgenommen wird. cookie: auch Magic Cookie (vom englischen Wort für Plätzchen
bzw. magisch. Deutsche Entsprechung: Profildatei) ist ein kurzer Eintrag
in einer meist kleinen Datenbank bzw. in einem speziellen Dateiverzeichnis
auf einem Computer und dient dem Austausch von Informationen zwischen
Computerprogrammen oder der zeitlich beschränkten Archivierung
von Informationen. Ein Cookie besteht aus mindestens zwei Bestandteilen,
seinem Namen und dem Inhalt oder Wert des Cookie, zusätzlich können
Angaben über den zweckmäßigen Gebrauch vorhanden sein.
Die Datenbank kann oft vom Benutzer des Computers ohne besondere Hilfsmittel
nicht eingesehen oder verändert werden, sie ist opak. corporate design (CD): Unter Corporate Design (CD) wird die visuelle Identität verstanden, die als Erscheinungsbild Teil der Corporate Identity ist. Corporate Design findet Anwendung bei Gestaltung von Zeichen, Arbeitskleidung (Corporate Clothing: Uniformen), Formularen, Architektur der Betriebsgebäude, Farbgebung usw. Eine Ausweitung erfährt Corporate Design zunehmend durch weitere sinnlich wahrnehmbare Merkmale wie z. B. den akustischen Auftritt (Audio-Branding) (Corporate Sound) oder den olfaktorischen Auftritt. css: Cascading Style-Sheets die Formatvorlage im Internetz. Sie definieren eine purpurrote, kursive, 13 Punkt große Überschrift einmal mit der Ergänzungssprache css, bei Bedarf steht Ihnen purkur13 jederzeit zur Verfügung. Diese Style-Sheets können in einer extra Datei aber auch direkt im <head> des Dokumentes beschrieben werden. Praktisch ist css auch für das punktgenaue Platzieren von Elementen. domain: "Bereiche", die Claims des Internetz. Top-Level-Domains sind die Länderdomains (.at, .de usw.), die historisch festgelegten wie .com, .edu, .org, .net usw. und ganz neu und halboffiziell Endungen wie .love, .golf, .school, .arts ... Second-Level-Domains sind die Namen davor, mittlerweile bis zu einer Zeichenzahl von 67 möglich: www.siebenundsechzigsinderst16ZeichenundsogarmitderErklaerungnur 33_so67.cc download: Der Ansaugstutzen im Internetz. Das Runterladen von Dateien, Bildern, Programmen usw. aus dem Netz auf die eigene Festplatte. Echte Download-Junkies mit der entsprechenden Bandbreite rechnen längst nur noch in Gigabyte. Anders als beim Transfer gelten hier nur die wirklich auf der Festplatte gespeicherte Dateien. design: Die gut gestaltete (designte) Website verbindet ansprechende Optik mit Funktion was nützt der super psychedelische Hintergrund, wenn keine Schrift darauf zu lesen ist, wem hilft eine auf dem letzten Stand der Technik durchgeflashte Site, wenn dem User beim Warten die Füße einschlafen oder er zuerst das neueste PlugIn herunterladen muss? email: Einer der Urdienste des Internetz, die elektronische Post, erfreut sich nach wie vor größter und steigender Beliebtheit. Zu unterscheiden ist zwischen webbasierter Mail, bei der online gelesen und geschrieben wird (alle Freemails wie hotmail, gmx usw.), und einem (meist kostenpflichtigen) Mail-Account, der Ihre E-Post in einem virtuellen Postfach speichert, von dem Sie sie downloaden können. editor: Ein Programm, mit dem Internet-Seiten ihr Aussehen oder ihre Funktionalität erhalten. Mit WYSIWYG-Editoren (what you see is what you get - was Sie sehen ist was dabei herauskommt) wie Dreamweaver (professionell) oder Frontpage (einfach) gestalten Sie Ihre Seiten mit einem Layout-Programm, sie arbeiten also quasi auf der Homepage. Mit HTML-Editoren müssen Sie schon programmieren können und sehen erst in der Vorschau, was Ihr händisch eingefügter HTML-Code im Browser bewirkt. Um Grundkenntnisse in der HTML-Sprache kommt man aber bald nicht mehr herum, denn erstens generieren manche Editoren (vor allem die einfacheren) oft viel unnützen oder für einige Browsertypen gar fehlerhaften Code und zweitens lassen sich viele Spielereien mit Editoren kaum bewerkstelligen. e-card: Elektronische Postkarte. Unzählige Seiten bieten fixfertige Motive und animierte Cartoons für den elektronischen (Gratis)-Versand. Eine der bekanntesten Adressen: www.bluemountain.com farbsysteme: flash: ist eine proprietäre integrierte Entwicklungsumgebung
zur Erstellung multimedialer Inhalte, so genannter „Flash-Filme“.
Die resultierenden Dateien liegen im SWF-Format vor, einem auf Vektorgrafiken
basierenden Grafik- und Animationsformat. Das Kürzel SWF steht
dabei für Shockwave Flash. Um Flash-Dateien betrachten zu können,
ist das proprietäre Abspielprogramm Flash Player erforderlich,
das auch als Webbrowserplugin eingebunden werden kann. frames: Englisch für Rahmen. Helfen bei der optischen Gliederung von Webseiten z.B. könnte in einem linken, schmalen frame ein Inhaltsverzeichnis (die Navigation) stehen, im rechten frame erscheinen die jeweiligen Inhalte. Alle Browser unterstützen in der Zwischenzeit dieses Feature. Nachteil: von Suchmaschinen werden oft nur die Inhaltsseiten ohne der Navigationsleiste gefunden, weil dort die entsprechenden Suchworte gefunden werden. Der Surfer findet sich dann mitunter auf einer Seite, von der er (ohne Inhaltsverzeichnis) nicht weiter kommt. Ein JavaScript kann hier jedoch Abhilfe bieten und lädt die Navigation automatisch dazu (eines der wichtigsten JavaScripts). ftp: file transfer protocol, ein Übertragungsmodus für Dateien. Reine ftp-Verzeichnisse bieten meist ein umfangreiches Angebot von Programmen, Texten, Grafiken usw. Im Prinzip wird aber jede Homepage in einem ftp-Verzeichnis abgelegt (dazu gibt man anstelle von html://... einfach ftp://... als Adresse ein. Manchmal sind diese Verzeichnisse aber auch für Besucher gesperrt. Besonders wichtig ist ftp für den Upload, wenn Sie also von Ihrem Computer Dateien auf einen entfernten Server übertragen wollen. Moderne Browser wie Netscape oder IE unterstützen den ftp-download, für den Upload benötigen Sie ein eigenes ftp-Programm. favoriten: So heißen im Internet-Explorer die von Ihnen gesammelten Webadressen. Siehe Bookmarks grafik: Die Grundlage der Webseiten-Optik ist die Grafik. Ein guter Seitenprogrammierer muss noch lange kein guter Grafiker sein ... Das war allerdings nicht immer so: Nachdem die ersten Browser keine Bilder, Rahmen oder frames darstellen konnten, waren die ersten Homepages reine Textseiten, die sich der jeweiligen Größe des Browserfensters angepasst haben. gif: Graphics Interchange Format. Ein Bildformat, eigens für den Online-Einsatz entwickelt, das sich durch hohe Komprimierungsdichte auszeichnet. gif ist neben jpeg (jpg) das Bildformat, das sich für den Webeinsatz durchgesetzt hat. Die Vorteile von gif: Dateien können interlaced abgespeichert werden, sie bauen sich dann für den Betrachter schichtweise auf. Eine gif-Datei kann auch mehrere Bilder enthalten, die Grundlage für Animationen. Schließlich lässt sich eine Farbe eines gif als transparent definieren, ein Feature, mit dem sich optisch reizvolle Effekte erzielen lassen. html: Hyper Text Markup Language, wörtlich also eine Sprache zur Auszeichnung von Hypertext, ist die Basis für die Erstellung von Webseiten. Eine .html-Datei ist datentechnisch gesehen reiner Text, wie Sie ihn mit jedem Texteditor oder auch in WORD erstellen können; der Browser liest diesen Text samt den enthaltenen html-Befehlen ein und interpretiert ihn das Ergebnis sehen Sie am Bildschirm. homepage: Das Titelblatt Ihres Webauftritts, die erste Seite, die nach dem Eingeben der Adresse erscheint. Vielfach wird der Begriff aber auch ungenau für die ganze Website verwendet. hyperlink: Der Verweispfeil des guten alten Lexikons hatte einen groben Nachteil: Sie mussten blättern und suchen. Ein Hyperlink führt Sie per Mausklick zum gewünschten Ort der auf der selben Page, der selben Site oder auch am anderen Ende des Planeten liegen kann (siehe auch anker). head: Sozusagen der Kopf und das Gehirn einer Webseite. Hier verbergen sich - unsichtbar für den Betrachter - Anleitungen für den Browser oder für Suchmaschinen (Metatags), JavaScipt-Applets, StyleSheets, Befehle zum Abspielen von Sounds oder Hintergrundmusik und natürlich der Seitentitel. Meist verewigen sich auch die Grafiker oder Designer von Homepages im <head> eines html-Dokuments. internet: Das Netz der Netze, das virtuelle Gegenstück zum Intergalaktischen, entstammt dem Gedankenschlecht des kalten Krieges. Daten sollten durch Verteilung auf mehrere Rechner sogar Atomangriffe überstehen können; Kommunikationswege sollten von einzelnen Zentren und Knoten unabhängig werden. 1969 entstand das ARPA-Net, das aus gerade mal 4 Rechnern bestand. Um 1980 wurden die militärischen Anteile ausgekoppelt (ins Milnet), das ARPA-Net der zivilen Forschung überlassen. Bald waren sämtliche wissenschaftlichen Rechenzentren der USA miteinander verbunden, einzelne Rechner konnten über die Verbindung zu anderen Zentren in neue Netze gelangen. Das Netz der Netze war entstanden, wofür sich bis zum Ende der 80er Jahre der Begriff "Internet" einbürgerte. Den endgültigen Siegeszug läutete das WWW ein (bzw. sein "Gopher" genannter Vorgänger), das einen Sprung vergleichbar mit dem Umstieg von MS-DOS auf die grafische Benutzeroberfläche Windows bedeutete. Kein umständliches Suchen mehr in öden Verzeichnisstrukturen, unter Zuhilfenahme von Tastaturbefehlen der Hyperlink war geboren. Fortan seit etwa 1993 konnte auch der Nicht-Computerinsider in die unendlichen Weiten des Internetzes einzutauchen beginnen und virtuelle Welten erforschen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat ... imagemap: Hübsche grafische Lösung für regional gegliederte Information. Sie wollen sich über das Wettergeschehen in Kenntnis setzen? Vor sich haben Sie eine Österreichkarte, Teile davon sind Hyperlinks inmitten der Grafik klick auf Graz, und schon entschließen Sie sich, doch besser in Kärnten zu bleiben. Möglich machens kleine Zusatzprogramme wie der Image-Mapper. Professionelle Editoren wie Dreamweaver haben eigene Funktionen für das Erstellen von Image-Maps. index: Standard-Dateiname für die Homepage: index.htm(l) oder auch default.htm(l). Je nachdem, was Ihrem Provider so vorschwebt einen dieser vier Namen muss die Seite 1 Ihrer Website tragen. Auf diese Weise wird dann automatisch die Startseite eines Verzeichnisses angezeigt, auch wenn Sie nur den Verzeichnis-Namen angeben (z.B. http://www.baubiologie.at meint eigentlich http://www.baubiologie.at/index.html, unter der Adresse http://www.bestofweb.at/webcafe/ findet der Browser http://www.bestofweb.at/webcafe/index.html) Inlineframe (auch iframe) ist ein HTML-Element, das der
Strukturierung von Webseiten dient. Es wird benutzt, um andere Webinhalte
als selbständige Dokumente in einem Unterfenster des Browsers anzuzeigen. jpg (jpeg): Entwickelt von der Joint Photographic Expert Group, hat sich das Bildformat jpg zum zweiten Standardformat für Online-Präsentationen neben gif entwickelt. jpg ist wie gif sehr gut komprimierbar (gute Bildbearbeitungssoftware hilft dabei) und hat den Vorteil, dass es 16,7 Mio. Farben darstellen kann Fotos oder Grafiken mit feinen Farbverläufen können weitaus besser abgebildet werden. javascript: Wem html zu bieder ist, der muss sich eine zweite "Sprache" aneignen, die Ihr Browser versteht javascript. Diese von Netscape erfundene Programmiersprache erlaubt eine Unzahl an nützlichen und weniger nützlichen Zusatzfunktionen von der Abfrage Ihres Browsertyps, der Überprüfung einer Formulareingabe bis zu Buttons, die sich onMouseover verfärben ... java: Hat trotz der Ähnlichkeit im Namen eigentlich gar nichts mit javascript zu tun. Java, entwickelt von Sun Microsystems, ist eine vollkommen plattformunabhängige Programmiersprache für gehobene Ansprüche von Spielen über Animationen bis zu Kalkulationsanwendungen. Um die Applets, also die Java-Programme, ausführen zu können, muss Ihr Browser java-fähig sein, d.h. über eine funktionierende Java-Konsole verfügen. keywords: Die "Schlüsselwörter" öffnen Text-Türen ... Um von den Suchmaschinen gefunden zu werden, baut der Webmaster sogenannte Meta-Tags, für den Betrachter unsichtbare Angaben, in die html-Datei ein. Darunter auch die keywords eine Schlagwortliste, die in Einzelbegriffen Ihr Webprojekt charakterisiert und den "Robots" und "Spiders" die Arbeit ungemein erleichtert. link: siehe Hyperlink linux: Der Pinguin als Schreckgespenst: Der Norweger Linus Torvalds, damals ein junger Student, entwickelte drei Jahre lang ein Betriebssystem, bis er 1994 Linux 1.0 veröffentlichen konnte. (Betriebssysteme sind die Software, die einen Computer grundlegend einsatzbereit machen - vergleichbar mit "Motor läuft" beim Auto.) Der große Unterschied aber zu Windows, dem weltweit verbreitetsten Betriebssystem: Linux, das "operating system" mit dem Pinguin, kostete nichts, war "open source", also eine "offene Quelle", aus der sich jeder bedienen konnte - und jeder durfte auch daran weiterarbeiten. Mittlerweile hat Linux Version 2.4 erreicht, entwickelt sich weiter, kostet noch immer nichts und bringt Menschen wie Bill Gates gehörig ins Schwitzen. So entschloss sich z.B. die mexikanische Regierung, 100.000 Schul-PCs als Linux-Rechner ausstatten zu lassen. metatags: "Unsichtbare" HTML-Befehle, also Code, der vom Browser nicht in eine Bildschirmanzeige umgewandelt wird. Hier stehen Angaben wie der Autor der Site, das verwendete html-Programm, die keywords oder auch Befehle an die Such-Maschinen uvm. mailto-link: Der Briefträger als Hyperlink. Ein Klick, und schon können sie über ein Email-Programm ein Brieflein an die gewünschte Destination schicken. Sieht im html-Code genau wie ein "anchor" aus, nur steht als Ziel eine Emailadresse (erkennbar am Klammeraffen): "mailto:name@domain.at" MP3: Das wohl berühmteste Audio-Dateienformat. Musik ist zwar harmlos verglichen mit bewegten Bildern, dennoch ist die Komprimierung auf möglichst kleine Dateigrößen unabdingbar. MP3 schafft diese Komprimierung und erhält sich dabei einen Sound, der jenem von der CD oftmals sogar überlegen ist (im Sinne eines angenehmen Hörens). Das downloaden von mp3-Musikfiles ist eine der beliebtesten Sportarten für den Hardcore-Surfer. Obwohl das Anhören gar nicht so einfach ist es geht am Computer (nach dem downloaden eines MP3-Players) oder mit eigens zugekaufter Hardware. navigation: Wo lässt es sich schon besser verirren als im WWW? Für das Durchforsten des gesamten Datendschungels gibt es kaum brauchbare Wegweiser, auf einzelnen Sites hingegen eine Navigation (so der Webmaster daran gedacht hat). Einfach die Orientierungstafel im Netz. pdf (Portable Document Format (PDF; deutsch: übertragbares
Dokumentenformat) ist ein plattformübergreifendes Dateiformat für
Dokumente, das von der Firma Adobe Systems entwickelt und 1993 mit Acrobat
1 veröffentlicht wurde. Seine Besonderheit: Es erhält die
(Schrift-)Ebenen und kann somit auch Vektorschriften darstellen. Bestimmte
Methoden beim Umgang mit PDF wurden zur Erleichterung des Datenaustausches
in der Druckvorstufe (als PDF/X) und zur Langzeitarchivierung von PDF-Dateien
(als PDF/A in ISO 19005-1:2005) von der ISO genormt. pdfCreator ist ein freies Anwendungsprogramm zur Erstellung von PDF-Dateien aus jeder beliebigen Anwendung. Lizenziert ist das Programm als Open Source unter der GPL. LINK zur Software auf sourceforge.net photoshop: Der Mercedes unter den Bildbearbeitungsprogrammen, absoluter Standard für jeden, der ernsthaft mit Bildern und grafischen Elementen arbeiten will. Ab der Version 5.5 optimiert für den Einsatz im Web. perl: Die meistbenutzte Programmiersprache für cgi-scripts. perl verfügt über sehr mächtige Funktionen, der zum Lesen der Programme nötige perl-interpreter ist für fast alle Betriebssysteme als freeware erhältlich. Wenn Sie kein echter Software-Freak sind, ein guter Tipp: Lassen Sie die Finger davon ... pixel: Die Punkte, aus denen sich digitale Bilder zusammensetzen. Sie brauchen die Ansicht eines Fotos in Ihrem Computer nur lange genug zu vergrößern, dann sehen Sie die pixel, die ca. 0,3 mm großen, quadratischen Bildpunkte. quelltext: Im Browser (Firefox, Safari, Internet Explorer) z.B. unter Ansicht/Quelltext anzeigen zu finden die Html-Textdatei, die Ihr Browser in die mehr oder minder schöne Darstellung auf Ihrem Bildschirm umwandelt. Gerne auch "sourcecode" genannt. quicktime: Der Filmprojektor im Internetz. Das von Mcintosh ins Leben gerufene System für die Produktion bzw. Betrachtung von Videos. Es gibt andere Real Player, Windows Media Player aber Quicktime ist simply the best. realplayer: Nr. 2 im Netz in Sachen bewegte Bilder. Für das Betrachten von Videos reicht die kostenlos downloadbare Variante, wollen Sie selbst Videos produzieren, müssen Sie schon ein wenig in die Tasche greifen. rollbalken: Eine einzelne Webseite kann theoretisch kilometerlang sein - jedenfalls länger, als Ihr Bildschirm hoch ist. Sobald das Fenster zu klein für den Inhalt wird, entsteht am rechten oder linken Bildschirmrand ein Rollbalken, den Sie mit der Maus bedienen können. Auf Neudeutsch heißt das "scrollen". rollover: Kleiner Trick mit einiger Wirkung - Sie fahren mit der Maus über ein Bild, einen Button oder eine Grafik und schon ist etwas ganz anderes zu sehen. Dahinter steckt ein simpler Javascript-Befehl: OnMouseOver bzw. OnMouseOut und zwei gleich große Bilder (jpg oder gif), die beim drüberfahren mit oder Loslassen der Maus wechseln. search-engine: Suchmaschine. Mittlerweile gibt es Tausende davon, empfehlenswert sind nur einige wenige: www.google.com oder www.alltheweb.com. Mitunter helfen für die Suche nach der Nadel im Heuhaufen auch die Meta-Suchmaschinen, also Suchmaschinen, die andere Suchmaschinen benützen, z.B. www.metacrawler.com oder www.ask.co.uk. Zu unterscheiden von den Suchmaschinen sind die sog. directories oder Verzeichnisse (weitaus berühmtestes Beispiel: www.yahoo.de). Darunter sind Kataloge zu verstehen, häufig sogar mit tatsächlich menschlicher Betreuung. Man sucht also nach Schubladen (Schlagworten) und nicht nach einzelnen Begriffen. style sheet: siehe css title: Jede html-Datei sollte einen Titel haben - er taucht z.B. in der Titelzeile Ihres Browserfensters wieder auf (ganz am oberen Bildschirmrand), erleichtert das Auffinden mit Suchmaschinen und findet sich auch in der "history" der von Ihnen besuchten Seiten wieder. Im <head> einer html-Datei ist für den Titel ein eigener Befehl vorgesehen: <title>Die allerschönste Seite, die Sie je gesehen haben>/title>. transparent: Eine Farbe eines jeden gif´s kann als transparent definiert werden; vorzugsweise natürlich der Hintergrund. Das erlaubt es z.B., clip-arts als freigestellt erscheinen zu lassen. Intelligenter und besser in der Darstellung macht es das png (siehe dort). Neuerdings lassen sich Bilder und Farbflächen im Web auch teil-transparent darstellen, also eben nur durchscheinend statt durchsichtig, wobei die Deckkraft über einen alpha-Befehl individuell eingegebene werden kann. usenet: Ein weltweites Diskussionsforum, eingeteilt in thematische Schubladen genannt "newsgroups". Ein uralt-Dienst im Internetz, in dem als Medien nur Text und Bild vorkommen; Ihr Mailclient verhilft Ihnen zu einer Liste der Newsgroups (nicht alle der mittlerweile weit über 100.000 werden von Ihrem Provider zur Verfügung gestellt), dann wählen Sie ob Sie über den zapatistischen Aufstand in Mexiko oder doch lieber über das Sexleben auf den Fidschi-Inseln diskutieren wollen und schon kann´s losgehen ... URL: Uniform Resource Locator, die einheitliche Form für das Auffinden von Ressourcen im Netz, sprich Seiten. Landläufig auch Adresse genannt, zu der offiziellerweise auch das Protokoll gehört, also http oder ftp. vrml: Die "Virtual Reality Modeling Language" versteht sich als Ergänzungssprache zu html mit dem Ziel, aus dem Surfen im Netz ein dreidimensionales Erlebnis zu machen. Sie navigieren nicht mehr über Verweise oder Grafiken, sondern durchwandern einen virtuellen Raum. www: World Wide Web. Das www ist nicht das Internetz, auch wenn dieser Eindruck häufig entsteht, sondern im Grunde nur ein Dienst (neben Email, Gopher, Chat, Telnet, Newsgroups und ftp) des Internetz, und zwar der jüngste und weitaus erfolgreichste. Es basiert auf zwei Säulen: das (1990 brandneue) Dateiformat html und das dazugehörige Übertragungsprotokoll http. Alles nichts ohne Browser - den ersten für grafische Benutzeroberflächen entwickelte Marc Andreessen, er nannte ihn Mosaic. Später sollte Herr Andreessen zum Mitbegründer einer anderen Firma für WWW-Software werden: Netscape wav: Gesprochen "wave" (engl. für Welle) - das Windows-Standardformat für Audiodateien. Andere Audioformate sind z.B. *.aiff, *.au, *.mid. webcam: Die Netzkameras für die Aufnahme von webtauglichen bewegten Bildern werden immer kleiner und immer allgegenwärtiger - ein Livebild vom Hauptplatz von Dublin gefällig? Das aktuelle Wetter in der Wüste von Arizona? Kein Problem. Nur der Blick unter die Gürtellinie ist zumeist (sehr) kostenpflichtig. webspace: Auch wenn das Internetz noch so virtuell ist, Platz braucht es dennoch (engl. space - Raum, Platz). Speicherplatz, um genau zu sein. Allerdings vergleichsweise sehr wenig - eine durchschnittliche Firmen-Präsentation kommt in aller Regel mit 5 MB locker über die Runden. Viele große Fotos oder ein einziges in Druckqualität beanspruchen erfordern jedoch mehr Festplattenspeicher. Damit sinkt dann allerdings auch die Übertragungsgeschwindigkeit rapide. xml: Das Kürzel für eXtensible Markup Language. xml ist eine parallel zu html existierende, logische Sprache, im Gegensatz zu html lässt sie es aber zu, eigene Befehle zu erschaffen oder im Extremfall eine eigene Sprache. Für den "normalen" Webdesigner ist xml relativ uninteressant, für sehr große und spezielle Projekte aber kann xml die bessere Wahl sein. Z.B. wenn es darum geht, das Corporate Design einer großen Firma oder Organisation umzusetzen - mit einer eigens erschaffenen "corporate language". zähler (counter): Sie sind der 1. Besucher auf dieser Website
... Wär doch mal was anderes. Ein kleines javascript macht´s
möglich, dass jeder Besuch auf einer Site den Zähler um eins
weiterbringt. Counter können Sie fixfertig im Internetz finden
und in Ihr Webprojekt einbasteln; sollten dann allerdings Zahlen unter
10.000 dort stehen, könnte es ein wenig peinlich werden. Schreiben
Sie doch einfach für den Anfang 49.832 in Ihren Zähler ... Quelle: Helmuth Santler und Herbert Gruber, bzw. Texte aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie |