Web-Lexikon - erstellt
von Helmuth Santler & Herbert Gruber
(mit Beiträgen von wikipedia - der
freien Enzyklopädie)
animated gif: Das Daumenkino im
Internetz; eine Folge von Einzelbildern
(gifs), nacheinander gezeigt, erzeugt
Bewegung am besten in einer Endlosschleife.
anker (anchor): Das Fundament
des Internetz Hypertext, also Text
(Inhalt), der mittels Links
zu weiterem Text (Inhalt) führt (HTML
steht für Hypertext Markup Language);
im HTML-Quelltext selbst heißen
Links anker: a href="ZieldesLinks"
(a href=anchor hyperreference). Links
(Anker) müssen nicht immer auf eine
andere Seite verweisen, es gibt auch Anker,
die das Browserfenster auf eine Textstelle
derselben Seite springen lassen.
applet: Die Schmankerlecke im
Internetz. Applets sind kleine Programme,
die Animationen, Interaktives, Echtzeitanwendungen,
Spiele udgl. ermöglichen, das Netz
also merklich beleben. Zu Applets werden
sie, weil sie in Java, einer von Sun-Microsystems
speziell für das WWW erfundenen Programmiersprache,
erstellt wurden. Deshalb die häufige
Frage nach dem "Java-fähigen
Browser". Mittels JavaScript werden
viele Applets aber auch ohne Plugin in
den gängigen Browsern dargestellt.
background: Die Tapete im Internetz
der Hintergrund der Seiten, der
z.B. durch automatische Wiederholung und
Kachelung eines einzelnen, kleinen Bildelements
entsteht. Der Vorteil der virtuellen Tapete:
jederzeitige Wiederbeschreibbarkeit. Und
der Browser muss für das bildschirmfüllende
Hintergrundbild nur einmal eine kleine
Kachel laden.
blog (weblog): Ein Weblog (Wortkreuzung
aus engl. World Wide Web und Log für
Logbuch), meist abgekürzt als Blog,
ist ein auf einer Webseite geführtes
und damit öffentlich einsehbares
Tagebuch oder Journal. Häufig ist
ein Blog „endlos“, d. h. eine
lange, abwärts chronologisch sortierte
Liste von Einträgen, die in bestimmten
Abständen umbrochen wird. Es handelt
sich damit zwar um eine Website, die aber
im Idealfall nur eine Inhaltsebene umfasst.
Ein Blog ist ein für den Herausgeber
(„Blogger“) und seine Leser
einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung
von Aspekten des eigenen Lebens und von
Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen.
Weiter vertieft kann es auch sowohl dem
Austausch von Informationen, Gedanken
und Erfahrungen als auch der Kommunikation
dienen. Insofern kann es einem Internetforum
ähneln, je nach Inhalt aber auch
einer Internet-Zeitung. Die Tätigkeit
des Schreibens in einem Blog wird als
bloggen bezeichnet. Die Begriffe Blog,
Blogger und bloggen haben in den allgemeinen
Sprachgebrauch Eingang gefunden und sind
im Duden und Wahrig eingetragen.
bookmark: Das Lesezeichen im Internetz.
Zig Millionen Seiten erweitern täglich
das WWW wenn es Ihnen gelingt,
in dieser universalen Unübersichtlichkeit
etwas zu finden, sollten Sie es gut festhalten.
Notieren Sie die URL, die Adresse der
Seite, indem Sie sie bookmarken (Netscape)
oder den Favoriten hinzufügen (Internet
Explorer).
cgi: Die Abkürzung für
Common Gateway Interface lässt sich
fast poetisch eindeutschen: Allgemeine
Vermittlungsrechner-Schnittstelle. Dahinter
verbergen sich Programme im WWW, die von
einer HTML-Datei aufgerufen werden und
selbst HTML-Code erzeugen können.
Suchdatenbanken, eine Pizza bestellen,
eine Eintragung ins Gästebuch: cgi.
chat: to chat - engl. tratschen,
plaudern. Der offiziell IRC (Internet
Relay Chat) genannte Dienst ermöglicht
es, online und per Tastatur miteinander
zu quatschen - und viele der hochgradig
Internet-Süchtigen sind es genau
hier, im Chatroom. Der besondere Reiz
ist vielleicht die völlige Anonymität
- Männer spielen Frauen, Erwachsene
geben sich als Teenager. Das Niveau von
Chats ist meist vergleichbar mit Kindergestammel,
aber es soll Ausnahmen geben.
CMYK: bezeichnet die für
den Druck (Digitaldruck bzw. Offsetdruck)
übliche 4-Farben-Auflösung,
wobei C für Cyan (blau), M für
Magenta (rot), Y für Yellow (gelb)
und K für black (schwarz) steht.
Dies im Unterschied zu Bildern, die fürs
Web verwendet werden, die immer in einer
3-Farben-Auflösung (RGB, Rot, Grün,
Blau) abgespeichert werden müssen.
In manchen Fällen wird zum 4-Farben-Druck
eine fünfte Farbe als Schmuckfarbe
definiert (z.B. für besonders ausgefallene
CI-Farben wie z.B. Silber, Gold oder Leuchtfarben).
Auch eine Lackierung (Glanz) kann als
5. Farbe gedruckt werden, was vor allem
bei matten Papieren einen mitunter faszinierenden
Effekt ergibt.
cookie: auch Magic Cookie (vom
englischen Wort für Plätzchen
bzw. magisch. Deutsche Entsprechung: Profildatei)
ist ein kurzer Eintrag in einer meist
kleinen Datenbank bzw. in einem speziellen
Dateiverzeichnis auf einem Computer und
dient dem Austausch von Informationen
zwischen Computerprogrammen oder der zeitlich
beschränkten Archivierung von Informationen.
Ein Cookie besteht aus mindestens zwei
Bestandteilen, seinem Namen und dem Inhalt
oder Wert des Cookie, zusätzlich
können Angaben über den zweckmäßigen
Gebrauch vorhanden sein. Die Datenbank
kann oft vom Benutzer des Computers ohne
besondere Hilfsmittel nicht eingesehen
oder verändert werden, sie ist opak.
Webbrowser stellen eine Cookie-Datenbank
zur Verfügung, die Cookie Cache genannt
wird; dort kann der Webserver einer besuchten
Webseite Informationen in Form von HTTP-Cookies
hinterlegen und bei einem Wiederbesuch
der Seite auslesen.
Viele Webseiten hinterlegen ein solches
Cookie, um die Nutzer bei erneuten Einloggen
wiedererkennen zu können (und z.B.
dann andere Werbung einzublenden). Ein
häufiges Beispiel für notwendige
Cookies sind Foren. Dort findet sich oft
die Möglichkeit, „eingeloggt
zu bleiben“. Dabei wird ein Cookie
abgelegt, das bei erneutem Besuch der
Seite ausgelesen und ausgewertet wird.
Auch Shops basieren häufig auf Cookies,
die den Warenkorb steuern.
corporate identity (CI): (auch
Unternehmensidentität) ist der abgestimmte
Einsatz von Verhalten, Kommunikation und
Erscheinungsbild nach innen und außen.
Basis dafür ist das Unternehmensleitbild,
welches durch die Corporate Identity mit
Leben gefüllt wird. Ziel der Corporate
Identity ist eine nachhaltige Unternehmensentwicklung.
Die Corporate Identity (CI), auch Unternehmensidentität,
ist also die „Persönlichkeit“
bzw. der „Charakter“ einer
Organisation, die als einheitlicher Akteur
– mit sozusagen menschlichen Eigenschaften
– handelt und wahrgenommen wird.
Das Konzept der „CI“ beruht
auf der Idee, dass Unternehmen wie Persönlichkeiten
wahrgenommen werden und ähnlich wie
solche handeln können. Insofern wird
Unternehmen eine quasi menschliche „Persönlichkeit“
zugesprochen – bzw. es wird als
Aufgabe der Unternehmenskommunikation
angesehen, Unternehmen zu einer solchen
Identität zu verhelfen. Die Identität
einer Person ergibt sich für den
Beobachter normalerweise aus der optischen
Erscheinung sowie der Art und Weise zu
sprechen und zu handeln. Betrachtet man
ein Unternehmen als einen gewissermaßen
personalen Akteur, so lässt sich
seine Identität mit einer Strategie
konsistenten Handelns, Kommunizierens
und visuellen Auftretens vermitteln. Falls
alles zueinander passt und die komplementären
Teile ein einheitliches Ganzes ergeben,
entsteht eine stabile Wahrnehmung eines
Akteurs mit einem spezifischen Charakter,
die Corporate Identity. Typischerweise
umfasst die CI die Unternehmensphilosophie,
das Leitbild, die Begrifflichkeiten, die
Handlungsrichtlinien, den Namen, das Logo,
weitere visuelle Zeichen, ggf. akustische
Zeichen sowie alle weiteren Unterscheidungs-
und Alleinstellungsmerkmale und insbesondere
- sofern vorhanden - das besondere Versprechen
des Unternehmens als Marke.
corporate design (CD): Unter Corporate
Design (CD) wird die visuelle Identität
verstanden, die als Erscheinungsbild Teil
der Corporate Identity ist. Corporate
Design findet Anwendung bei Gestaltung
von Zeichen, Arbeitskleidung (Corporate
Clothing: Uniformen), Formularen, Architektur
der Betriebsgebäude, Farbgebung usw.
Eine Ausweitung erfährt Corporate
Design zunehmend durch weitere sinnlich
wahrnehmbare Merkmale wie z. B. den akustischen
Auftritt (Audio-Branding) (Corporate Sound)
oder den olfaktorischen Auftritt.
content: Hat nicht notwendigerweise
mit Zufriedenheit zu tun, gemeint sind
die Inhalte, die Informationen, die im
Netz zu finden sind (Betonung auf der
ersten Silbe). Ein content provider stellt
solche Inhalte zur Verfügung bzw.
verkauft sie die Info-Trümmerln,
die im virtuellen Gewebe gleichmäßig
verteilt sind.
couponing: ist ein Kommunikationsinstrument
der Werbung innerhalb eines Marketingplans,
welches den Grundgedanken der in den 1950er
und 1960er Jahren häufig verwendeten
Rabattmarken nutzt. Dabei gewährt
der Verkäufer dem Kunden gegen Vorlage
eines Coupons einen Rabatt, eine Zugabe
oder ähnliches. In der Regel wird
der Couponwert dem Händler zuzüglich
einer Kostenpauschale vom Hersteller zurückerstattet.
Die Abrechnung zwischen verschiedenen
Händlern und Herstellern, das so
genannte Coupon-Clearing wird oft über
eine dritte, unabhängige Instanz,
das so genannte Clearinghaus erledigt,
da eine direkte Abrechnung zwischen jeweils
vielen Händlern und Herstellern sehr
aufwendig und selten objektiv wäre.
Auch der Händler/Dienstleister kann
selbst Coupons ausgeben, deren Wert sich
idealerweise durch einen Werbekostenzuschuss
der Hersteller refinanziert. In erster
Linie ist Couponing jedoch eine Strategie,
die den Herstellern selbst Gelegenheit
gibt, aktiv den Abverkauf ihrer
Produkte zu forcieren. So kann ein Cross-Selling
angeregt werden, indem bspw. auf Zahnbürstenverpackungen
Coupons für Zahnpasta abgedruckt
werden.
crack: Engl. für krachen,
brechen. Gemeint ist das Aufbrechen der
in eine Software eingebauten Schutzmechanismen,
damit teure Originalsoftware den Weg in
die Raubkopie antreten kann.
css: Cascading Style-Sheets
die Formatvorlage im Internetz. Sie definieren
eine purpurrote, kursive, 13 Punkt große
Überschrift einmal mit der Ergänzungssprache
css, bei Bedarf steht Ihnen purkur13 jederzeit
zur Verfügung. Diese Style-Sheets
können in einer extra Datei aber
auch direkt im <head> des Dokumentes
beschrieben werden. Praktisch ist css
auch für das punktgenaue Platzieren
von Elementen.
customer relationship management:
Kundenbeziehungsmanagement oder Kundenpflege
(engl. Customer Relationship Management,
CRM) bezeichnet die Dokumentation und
Verwaltung von Kundenbeziehungen und ist
ein wichtiger Baustein für Beziehungsmarketing.
Da Kundenbeziehungen langfristig ausgerichtet
sind, steigert es den Unternehmenserfolg,
alle kundenspezifischen Unternehmensaktivitäten
aufzuzeichnen. Kundenansprachen und Kundenbindungen
nehmen einen immer höheren Stellenwert
ein, da die Gewinnung von Neukunden bis
zu sieben Mal so teuer sein kann wie die
Kundenbindung. Daher werden bei vielen
Unternehmen sämtliche Daten von Kunden
und alle mit ihnen abgewickelten Transaktionen
in Datenbanken gespeichert. Diese Daten
können integriert und aufbereitet
werden, um im Unternehmen an jeder Stelle
in der passenden Zusammenstellung zur
Verfügung zu stehen. Die Daten und
Transaktionen werden immer im Kontext
zu Prozessen eines Unternehmens gesehen.
CRM unterstützt die Kommunikation
im Kundenprozess mit verlässlichen
Zahlen, Daten, Fakten, um die Aufmerksamkeit
in Beziehungen mit einem hohen Kundenwert
zu konzentrieren und Schwachstellen im
Dialog mit dem Kunden zu identifizieren.
Im Gegensatz zum CRM beschäftigt
sich das Stakeholder-Relationship-Management
(SRM) mit allen Geschäftspartnern
eines Unternehmens.
database-marketing: Als externe
Quellen zur Vorbereitung einer Direktmarketing-Aktion
können keine Informationen aus öffentlich
zugänglichen Quellen, wie Telefonbüchern
oder Branchenverzeichnissen herangezogen
werden, da diese Quellen nicht für
Werbezwecke gebraucht werden dürfen.
Adressverlage (List-Broker) vermitteln
Adressen aus Kundendatenbanken an direktwerbetreibende
Unternehmen und generieren Datenbestände
nach deren Wünschen, sollten diese
noch nicht in dieser Form vorhanden sein.
Interne Datenquellen sind die unternehmenseigenen
Kundendateien. Die Rückläufer
werden in der gleichen Datenbank erfasst,
und stehen für die weitere Bearbeitung
(Nachfassen, Folgeangebote, Reaktivierung)
bereit.
So kommt dem Database-Marketing eine wichtige
Rolle zu, denn es ist für alle Maßnahmen
verantwortlich, die den Aufbau, die Gestaltung
sowie den Einsatz und die Pflege einer
Datenbank betreffen. Je besser diese Informationen
aufbereitet sind, desto treffendere Rückschlüsse
sind auf das Kauf- und Konsumverhalten
möglich. Ziel ist es zum einen, große
und kostenintensive Streuverluste bei
der Ansprache zu vermeiden, zum anderen,
die richtigen Kunden für die Aktion
aus der Datenbank zu selektieren.
Mit Hilfe des Database-Marketing wird
so die Marktsegmentierung in konkrete
Aktionen umgesetzt. Wichtig ist dabei
die ständige Pflege der Datenbank,
denn die Auswertung der Rückläufer
aus den Aktionen sowie anderer interner
Datenquellen wie z. B. das Außendienstbericht-System
und Verkaufsstatistiken lassen mit der
Zeit immer bessere Vorhersagen über
die Erfolgsaussichten der einzelnen Instrumente
des Marketing-Mix für das
betreffende Unternehmen zu.
digitaldruck: bezeichnet eine
Gruppe von Druckverfahren, bei denen das
Druckbild direkt von einem Computer in
eine Druckmaschine übertragen wird,
ohne dass eine statische Druckform benutzt
wird. Bei dem Drucksystem handelt es sich
meist um ein elektrofotografisches Drucksystem
wie einen Laserdrucker, der für hohe
Auflagenzahlen konstruiert ist. Auch andere
NIP-Verfahren finden Verwendung, beispielsweise
Tintenstrahldruck für großformatige
Plakate und Poster. Zusätzlich kann
das Drucksystem weitere Einrichtungen
zum Schneiden und Binden aufweisen. Dadurch
wird die Fertigung kompletter Druckprodukte
in kürzester Zeit möglich. Obwohl
der Digitaldruck immer mehr den Offsetdruck
ablöst, gilt nach wie vor als Faustregel:
bis zu einer Auflage von 500 Exemplaren
ist der Digitaldruck günstiger, für
größere Auflagen lohnt sich
der Kostenvergleich mit dem Offsetdruck.
direktmarketing: Als Direktmarketing
(auch Direct-Response-Werbung)
oder Dialogmarketing wird innerhalb der
Marktkommunikation des Marketing jede
Werbemaßnahme bezeichnet, die eine
direkte Ansprache des möglichen Kunden
mit der Aufforderung zur Antwort enthält.
Die nachfolgende Stufe im Marketing ist
der Direktverkauf.
direct-response-marketing: Ziel
ist es, einen Empfänger als potentiellen
Abnehmer zu identifizieren, so dass dieser
sein Interesse an dem Unternehmen bekundet
und auf die Werbebotschaft reagiert. Im
Unterschied zur Direktwerbung wird im
Dialogmarketing (auch Direct-Response-Werbung)
die Möglichkeit, sich mit dem Unternehmen
in Verbindung zu setzen, daher aktiv verstärkt
(Responseverstärkung). In der Praxis
wird ein Werbemittel wie ein Mailing,
z. B. durch Beilagen, aufgeklebte Giveaways,
durch das Angebot von Verlosungen oder
Einladungen zu Veranstaltungen aufgewertet.
Verstärkt werden können diese
Werbebotschaften auch z. B. durch die
Verwendung besonders exklusiver Papiersorten,
Kartonagen oder Sonderfarben. Flankierende
Maßnahmen, wie z. B. eine nachgelagerte
SMS oder ein Nachfass-Mailing, werden
eingesetzt, um die persönliche Ansprache
zu intensivieren und die Möglichkeit
einer Antwort (Response) durch einen zweiten
Werbeanstoß an den Empfänger
zu erhöhen.
Ein besonders häufig genutztes Instrument
im Direktmarketing ist das Callcenter.
Im persönlichen Telefongespräch
erhält das werbende Unternehmen zusätzlich
Informationen über den Kunden und
seine Präferenzen. Im Dialog kann
auf Kundenfragen viel besser eingegangen,
argumentiert und überzeugt werden
als z. B. im Simplex-Dialog eines Mailings
mit Responseabschnitt zur Rücksendung.
Dies zeigt sich an deutlich höheren
Erfolgsquoten im Vergleich zum klassischen
Mailing. Andererseits liegen die Kosten
pro Kontakt mehrfach über denen eines
Werbebriefes mit einfacher Ausstattung.
Hochwertige Mailings kosten mitunter jedoch
mehr als ein Anruf und lohnen sich daher
nur bei entsprechend hochpreisigen Gütern.
Je nach Kriterium lassen sich die einzelnen
Kunden von einem „Starkunden“
bis zu einem „Verzichtskunden“
unterscheiden. Durch die Möglichkeit
der Unterscheidung kann man eine Werbemaßnahme
für jeden Kunden individuell gestalten.
So rechtfertigt ein „Starkunde“,
der ein hohes Umsatz- und Gewinnpotenzial
sowie beste Wachstumsaussichten aufweist,
einen hohen Marketing-Aufwand. Dies drückt
sich z. B. in Form von intensiver Kundenbetreuung
– vor, beim und nach dem Kauf –,
bevorzugter Lieferung oder Berücksichtigung
von Sonderwünschen aus.
Einen so genannten „Verzichtskunden“,
der durch ein geringes Umsatzpotenzial
und geringe Wachstumsaussichten gekennzeichnet
ist, sollte man besser aufgeben, da er
meist schon einen negativen Deckungsbeitrag
aufweist. Diese Differenzierung und Selektion
der Kunden ist einer der Erfolgsfaktoren
des Database-Marketings.
Weiterhin werden Kundenbeziehungen aufgebaut,
welche zu einer Kundentreue und letztlich
zu einer engen Kundenbindung führen
sollen. Stammkunden erwirtschaften
nach wie vor die meisten Umsätze.
So ist es bis zu sieben mal leichter (bzw.
billiger), einen Stammkunden zum Kauf
zu bewegen, als einen neuen Kunden für
sich zu gewinnen. Daher hat das Direktmarketing
nicht nur für die Gewinnung von Neukunden
Vorteile, sondern dient vor allem dem
Ziel Stammkunden eng an das Unternehmen
zu binden.
distributionspolitik (Place):
Unter der Distributionspolitik werden
alle Entscheidungen und Handlungen des
Unternehmens im Zusammenhang mit dem Weg
eines Produktes vom Hersteller bis zum
Endverbraucher getroffen. Die Möglichkeiten
der Distributionspolitik sind vielfältig.
Im Handel stellt sich die Frage, ob die
Produkte in einer klassischen Verkaufsstätte
(POS, Geschäft) verkauft werden oder
ob die Ware direkt zum Kunden gebracht
wird (wie z. B. bei Versandhäusern,
die die Ware direkt zum Kunden nach Hause
schicken). Die verschiedenen Möglichkeiten
der Distribution schließen sich
nicht zwangsläufig gegenseitig aus.
Häufig bieten Unternehmen Kombinationen
oder mehrere Möglichkeiten parallel
an.
domain: "Bereiche",
die Claims des Internetz. Top-Level-Domains
sind die Länderdomains (.at, .de
usw.), die historisch festgelegten wie
.com, .edu, .org, .net usw. und ganz neu
und halboffiziell Endungen wie .love,
.golf, .school, .arts ... Second-Level-Domains
sind die Namen davor, mittlerweile bis
zu einer Zeichenzahl von 67 möglich:
www.siebenundsechzigsinderst16ZeichenundsogarmitderErklaerungnur
33_so67.cc
download: Der Ansaugstutzen im
Internetz. Das Runterladen von Dateien,
Bildern, Programmen usw. aus dem Netz
auf die eigene Festplatte. Echte Download-Junkies
mit der entsprechenden Bandbreite rechnen
längst nur noch in Gigabyte. Anders
als beim Transfer gelten hier nur die
wirklich auf der Festplatte gespeicherte
Dateien.
druckformate: Egal ob Digital-
oder Offsetdruck, Druckformate brauchen
(für abfallende Formate) einen Überfüller,
also im Normalfall an allen (4) Schnittkanten
ein um 3 mm größeres Format,
das nach dem Druck wieder beschnitten
wird, damit abfallende Motive (also Bilder,
Hintergründe, Farben und Texte, die
bis an den Druckrand reichen) bei einem
nicht 100% exakten Schnitt nicht weiße
Streifen aufweisen (blitzen). Ausnahmen
gibt es eigentlich nur im günstigen
Digitaldruck, wo manche Großanbieter
nur mehr 1 mm Überfüller verlangen
(z.B. flyeralarm.at). Druckformate werden
zudem immer in 4 Farben (CMYK) mit einer
Auflösung von 300 dpi (pixel per
inch) definiert. Als plattformunabhängiges
Format für Druckvorlagen hat sich
das pdf etabliert, das zudem die Dateien
ohne Qualitätsverlust auf die notwendige
minimale Größe komprimiert
und dabei für alle einfarbigen Formen
mit scharfen Kanten (wie z.B. Schriften,
Logos) auf Wunsch skalierbare Vektorpfade
bereitstellt.
dvd: Vorsicht Falle - die Abkürzung
dvd steht für digital versatile disc,
nicht video. Versatile bedeutet vielfältig,
und das ist sie auch - Daten jeder Art
können auf eine dvd gespeichert werden,
und zwar in enormer Menge. Z.B. hätten
alle 52 Mozart-Symphonien problemlos auf
einer DVD Platz. Möglich wurde dies,
weil bei einer DVD dreidimensional gespeichert
wird. DVD ist sicher das Medium der Zukunft,
und auch die recordable DVD wird in nicht
allzuferner Zukunft erschwinglich sein.
Dann heißt es Abschied nehmen von
der Videocassette.
e-business: Ist das, wovon alle
träumen mit dem Internetz
bzw. e(lectronics) große Geschäfte
zu machen. In den allermeisten Fällen
hat es sich allerdings als schwierig bis
unmöglich herausgestellt, mit Webseiten
direkt Gewinne einzufahren. Webauftritte
funktionieren als (Image-)Werbung, Information
(gerade hier helfen sie mitunter auch
enorm Beratungszeit zu sparen), Unterhaltung
aber selbst der Riese unter den
Internetzhändlern, amazon.com, verbucht
laufend enorme Verluste.
email: Einer der Urdienste des
Internetz, die elektronische Post, erfreut
sich nach wie vor größter und
steigender Beliebtheit. Zu unterscheiden
ist zwischen webbasierter Mail, bei der
online gelesen und geschrieben wird (alle
Freemails wie hotmail, gmx usw.), und
einem (meist kostenpflichtigen) Mail-Account,
der Ihre E-Post in einem virtuellen Postfach
speichert, von dem Sie sie downloaden
können.
editor: Ein Programm, mit dem
Internet-Seiten ihr Aussehen oder ihre
Funktionalität erhalten. Mit WYSIWYG-Editoren
(what you see is what you get - was Sie
sehen ist was dabei herauskommt) wie Dreamweaver
(professionell) oder Frontpage (einfach)
gestalten Sie Ihre Seiten mit einem Layout-Programm,
sie arbeiten also quasi auf der Homepage.
Mit HTML-Editoren müssen Sie schon
programmieren können und sehen erst
in der Vorschau, was Ihr händisch
eingefügter HTML-Code im Browser
bewirkt. Um Grundkenntnisse in der HTML-Sprache
kommt man aber bald nicht mehr herum,
denn erstens generieren manche Editoren
(vor allem die einfacheren) oft viel unnützen
oder für einige Browsertypen gar
fehlerhaften Code und zweitens lassen
sich viele Spielereien mit Editoren kaum
bewerkstelligen.
eventmarketing: Unter Eventmarketing
(auch Event-Marketing, Live-Kommunikation,
Live-Marketing) wird die zielgerichtete
und systematische Planung von Veranstaltungen
(Messen, Außendienstkonferenzen,
Verkaufspräsentationen, Sport- und
Kulturveranstaltungen), unter Berücksichtigung
der Kommunikationsziele des Unternehmens
verstanden. Es ist eine Form des Marketing.
Hintergrund des Eventmarketing ist die
Fragmentierung der Märkte und die
(wohl nicht nur angebliche) Reizüberflutung
der Konsumenten durch die klassischen
Werbeformen. Werbung in Zeitung, Radio,
Fernsehen oder Internet wird ergänzt
oder ersetzt durch eine Aktionsform, die
die Zielgruppe direkt erreicht und mit
ihr aktiv und emotional interagiert. Die
Vertiefung von Beziehungen zur Zielgruppe
ist das Ziel.
e-card: Elektronische Postkarte.
Unzählige Seiten bieten fixfertige
Motive und animierte Cartoons für
den elektronischen (Gratis)-Versand. Eine
der bekanntesten Adressen: www.bluemountain.com
farbsysteme:
webfarben sind Farben, die für
die Gestaltung von Webseiten eingesetzt
werden.
Webautoren haben zwei Möglichkeiten,
die Farben einzelner Elemente auf ihren
Webseiten festzulegen. Farben können
zum einen als RGB-Werte im Hexadezimalformat
definiert werden. Zum anderen gibt es
für viele Farben englische Farbnamen.
Im Hexadezimalformat werden Farben durch
eine sechstellige Hexadezimal-Zahl mit
vorangestelltem #-Zeichen dargestellt.
Dabei bezeichnen je zwei Ziffern die Intensität
der drei Farbkanäle Rot, Grün
und Blau in dieser Reihenfolge. So bezeichnet
#FF0000 Rot, #00FF00 Grün und #0000FF
Blau (FF in Hexadezimal entspricht 255
in Dezimal-Schreibweise). Alle anderen
Farben lassen sich durch Mischung dieser
drei Farben darstellen.
Darüber hinaus gibt es auch ein kurzes
Hexadezimalformat, bei dem jeder Farbkanal
nur durch eine Stelle dargestellt wird.
Hellrot (#FF9999) kann somit auch als
#F99 dargestellt werden und ein Gelbgrün
#AAFF33 als #AF3.
Die CSS-3-Spezifikation des W3C definiert
aus der Liste des X11, die für das
SVG 1.0 standardisiert wurde, folgende
140 Farben: ANSICHT
Pantone Matching System (PMS) ist
der Name eines fein aufeinander abgestimmten
Farbsystems, das hauptsächlich in
der Grafik- und Druckindustrie eingesetzt
wird. Es wurde von der Pantone, Inc.,
einem amerikanischen Unternehmen mit Sitz
in Carlstadt, New Jersey 1963 entwickelt.
Es enthält Sonderfarben, die nicht
im herkömmlichen Vierfarbdruck erreicht
werden können, und ordnet diesen
Farben eindeutige Nummern-Bezeichnungen
zu. Wie bei jedem Farbsystem kann man
anhand der Nummerierung die Farben weltweit
kommunizieren, ohne auf die individuelle
Farbwahrnehmung angewiesen zu sein. ANSICHT
Die RAL-Farbsysteme sind Normungen
des RAL-Instituts (ursprünglich Reichs-Ausschuß
für Lieferbedingungen) für Farben.
Bekannt ist vor allem die heute „RAL
CLASSIC“ genannte Farbreihe mit
vierstelligen Farbnummern, die seit 1927
besteht und heute 210 Farben umfasst.
ANSICHT
Der HKS-Farbfächer beinhaltet
120 so genannte Volltonfarben, insgesamt
3250 Farbtöne für Kunstdruck-
und Naturpapiere, deren Sinn die vorhersagbare
Wiederholbarkeit und Kommunikation bestimmter
Farbnuancen in der grafischen Industrie
ist. Eine HKS-Farbe kann z. B. im Offsetdruck
durch Verwendung einer – industriell
vorgemischten oder vom Drucker angemischten
– Sonderfarbe wiedergegeben oder
(annähernd) durch vorgegebene Mischungsverhältnisse
der Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und
Schwarz erzielt werden. ANSICHT-LINK
flash: ist eine proprietäre
integrierte Entwicklungsumgebung zur Erstellung
multimedialer Inhalte, so genannter „Flash-Filme“.
Die resultierenden Dateien liegen im SWF-Format
vor, einem auf Vektorgrafiken basierenden
Grafik- und Animationsformat. Das Kürzel
SWF steht dabei für Shockwave Flash.
Um Flash-Dateien betrachten zu können,
ist das proprietäre Abspielprogramm
Flash Player erforderlich, das auch als
Webbrowserplugin eingebunden werden kann.
Flash findet heutzutage auf vielen Webseiten
Gebrauch, sei es als Werbebanner, als
Teil einer Website z. B. als Steuerungsmenü
oder in Form kompletter Flash-Seiten.
Durch diese sehr unterschiedlichen Einsatzgebiete
wirkt Flash auf die Internetgemeinde stark
polarisierend und teilt sie in Befürworter
und Gegner, sowohl bei Webdesignern als
auch bei Web-Benutzern.
Die mit Adobe Flash erstellten Quelldateien
(FLA-Dateien) werden zum Einsatz auf einem
Webserver in SWF-Dateien kompiliert (übersetzt)
und dabei auf Wunsch auch komprimiert.
Die FLA-Dateien werden nur von den Autoren
während der Entwicklung verwendet
und sind veränderbar. Die kompilierten
SWF-Dateien sind für die Anzeige
im Webbrowser gedacht und können
in dieser Form nicht mehr einfach verändert
werden.
flyer & folder (formate):
(flyer engl.: Flugblatt) ist eine in der
Werbung gebräuchliche Kurzfassung
aller wesentlichen Informationen zu einem
beworbenen Produkt oder Ereignis. Festes
Papier kleinen oder mittleren Formats
wird mehr oder weniger aufwändig
bedruckt. Häufig bildet ein Logo
die Mitte oder den Kopf des Flyers. Grundlegende
Informationen werden im Text wiedergegeben
(z. B. am Rand oder in hervorgehobenen
Stellen des Hintergrunds), etwa: Ort,
Datum und Zeit wie auch Beschreibungen,
Eintrittspreise bei Veranstaltungen, Preise
für Speisen und Getränke als
Preisliste zum Mitnehmen.
Kurze und knapp formulierte Informationen
einer ausführlichen Produktbeschreibung
spielen in der Vermarktung von Produkten
eine wesentliche Rolle. Eine besondere
Form des Flyers bildet wegen seiner Faltung
(wie eine Ziehharmonika) das Leporello
(veraltet auch "Liberello").
Inzwischen haben sich die Flyer in alle
denkbaren Formen und Formate weiterentwickelt.
Aufwändige Stanzungen sowie verschiedene
Papiersorten bzw. Folien erzeugen mitunter
noch mehr Aufmerksamkeit.
Es lassen sich je nach Herkunftsland und
Einsatzbereich die unterschiedlichsten
Trends hinsichtlich der Form und Gestaltung
der Flyer beobachten. Während in
Österreich für Firmenaussendungen
hauptsächlich Folder in normalen
Formaten wie DIN A4 (im Leporello gefaltet
auf 6 Seiten 99 x 210 mm, vgl. DIN
LANG (DL) = 105 x 210 mm) verwendet
werden, werden für Kultur- und Partyankündigungen
sowie in anderen europäischen Ländern
und den USA auch weitaus kleinere oder
größere Flyer hergestellt (DIN
A6 bis DIN A2), teilweise auch als mehrseitiges
Booklet (engl.: Broschüre).
Der Flyer oder Folder wird in großer
Auflage hergestellt und dann an von der
Zielgruppe frequentierten Orten, z.B.
in Kneipen, Läden oder an Treffpunkten
ausgelegt oder über einen Verteiler
(Post) regional an Haushalte oder bestimmte
Personengruppen geschickt. Natürlich
kann ein Flyer oder Folder auch im eigenen
Geschäft oder auf Messen aufgelegt
und verteilt werden.
Flyer besitzen oft einen hohen künstlerischen
Wert, ein schöner Flyer erweckt das
Interesse, regt zum Lesen an und spricht
eine hohe Zahl potentieller Kunden an.
Ein wichtiger Aspekt seiner Popularität
dürfte sein, dass ein Flyer einfach
mitgenommen und später in Ruhe gelesen
werden kann. Gelegentlich tauchen Netzwerke
auf, die die gesamte Auflage eines Flyers
schnell und effektiv an die potentiellen
Kunden verteilen können.
Neben der Werbung für Produkte und
Dienstleistungen (meist A4-Folder) finden
kleinere Flyer auch bei Partys und alternativen
und kleineren Konzerten (Hip-Hop, Jungle,
Punk, etc.) Anwendung, da die Zielgruppen
durch kleine, handliche Flyer stärker
als durch große Poster angesprochen
werden.
formate
(papierformate): Die Standardgrößen
für Papierformate in Österreich
und Deutschland sind die vom Deutschen
Institut für Normung (DIN)
1922 in der Norm DIN 476 festgelegten
Formate. Entwickelt wurde der Standard
vom Berliner Ingenieur Dr. Walter Porstmann.
Der Entwurf ähnelt den in Vergessenheit
geratenen Entwürfen aus der Zeit
der Französischen Revolution.
Die deutsche Norm diente als Grundlage
für das internationale Äquivalent
DIN EN ISO 216, das wiederum in
fast allen Ländern adaptiert worden
ist. Unterschiede gibt es meist nur in
den erlaubten Toleranzen. Parallel existieren,
etwa in den USA, Kanada und Mexiko, auch
traditionelle, meist weniger systematisch
und praktisch aufgebaute Systeme.
In der Papier- und Druckindustrie erfolgt
die Formatangabe grundsätzlich mit
Breite x Höhe, und zwar immer in
dieser Reihenfolge. Deshalb lässt
sich daraus schließen, ob es sich
um ein Hoch- oder ein Querformat handelt.
Das Referenzformat der A-Reihe ist A0,
dessen Flächeninhalt einen Quadratmeter
beträgt.
abgeleitete formate
Aus der A-Reihe werden die Streifen-Formate
durch Teilung abgeleitet.
1⁄4 A3: 105 mm x 297 mm
1⁄3 A4: 99 mm x 210 mm, davon abgeleitet
DIN lang (DL): 105 mm x 210 mm
1⁄4 A4: 74 mm x 210 mm
1⁄8 A4: 37 mm x 210 mm
1⁄3 A5: 70 mm x 148 mm
1⁄6 DIN: 200 mm x 210 mm (eigentlich
nach DIN 198: 198 mm x 210 mm)
weitere formate für Briefumschläge
DL-Umschlag: 110 mm x 220 mm
C6/C5-Umschlag: 114 mm x 229 mm –
aus der C-Reihe abgeleitet, etwas größer
als DL, fasst größere Blattanzahl
Scheckkarten, andere Plastik- und
Kartonkarten, wie Telefonwertkarten, kleine
Z-cards (gefaltet) und viele Visitenkarten
messen nach ISO 7810 als Format ID-1 85
x 54 mm; reell jedoch knapp 86 x 54 mm.
Für Visitenkarten hat sich
bei uns das Format 85 x 55 mm durchgesetzt.
Details zu den Papierformaten und Formate
in anderen Ländern: siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Papierformat
(web)formular: Ein WebFormular
ist ein standardisiertes Mittel zur Erfassung,
Ansicht und Aufbereitung von Daten in
elektronischer Form. In der Regel geben
Formulare kurze Textfelder (zum Beispiel
„Nachname“, „Vorname“,
„Adresse“) und Einfach- (zum
Beispiel „verheiratet: ja/nein“)
oder Mehrfachauswahlfelder vor. Formulare
vereinfachen die Erhebung von Massendaten,
sorgen für Vollständigkeit und
schützen vor allfälligen Mehrdeutigkeiten,
die bei freier Wortwahl oder z. B. einem
formlosen Antrag auftreten können.
Deshalb werden Formulare häufig von
Behörden verwendet, um den Erfassungsvorgang
zu externalisieren und rechtlich präziser
zu machen.
Aufgrund der kontinuierlichen Etablierung
der elektronischen Signatur lösen
immer mehr elektronische Formulare ihre
gedruckten Versionen ab. Der Vorteil liegt
insbesondere darin, dass Prozesse/Verwaltungsgänge
komplett webbasiert abgewickelt werden
können. Die Bindung an Öffnungszeiten
sowie Transportwege entfallen. Ferner
können die Daten effizient in Fachverfahren
übernommen werden, wodurch sich Kostenreduzierungen
und Bearbeitungsbeschleunigungen erzielen
lassen. Moderne Formulare verfügen
über eine Tag-Struktur, auf die Hilfsmittel
für Blinde und Sehbehinderte zugreifen.
Mithilfe von Screenreadern und Braillezeilen
kann diese Personengruppe selbständig
durch die Dokumente navigieren.
frames: Englisch für Rahmen.
Helfen bei der optischen Gliederung von
Webseiten z.B. könnte in einem
linken, schmalen frame ein Inhaltsverzeichnis
(die Navigation) stehen, im rechten frame
erscheinen die jeweiligen Inhalte. Alle
Browser unterstützen in der Zwischenzeit
dieses Feature. Nachteil: von Suchmaschinen
werden oft nur die Inhaltsseiten ohne
der Navigationsleiste gefunden, weil dort
die entsprechenden Suchworte gefunden
werden. Der Surfer findet sich dann mitunter
auf einer Seite, von der er (ohne Inhaltsverzeichnis)
nicht weiter kommt. Ein JavaScript kann
hier jedoch Abhilfe bieten und lädt
die Navigation automatisch dazu (eines
der wichtigsten JavaScripts).
ftp: file transfer protocol, ein
Übertragungsmodus für Dateien.
Reine ftp-Verzeichnisse bieten meist ein
umfangreiches Angebot von Programmen,
Texten, Grafiken usw. Im Prinzip wird
aber jede Homepage in einem ftp-Verzeichnis
abgelegt (dazu gibt man anstelle von html://...
einfach ftp://... als Adresse ein. Manchmal
sind diese Verzeichnisse aber auch für
Besucher gesperrt. Besonders wichtig ist
ftp für den Upload, wenn Sie also
von Ihrem Computer Dateien auf einen entfernten
Server übertragen wollen. Moderne
Browser wie Netscape oder IE unterstützen
den ftp-download, für den Upload
benötigen Sie ein eigenes ftp-Programm.
flash: Die Software-Schmiede Macromedia
hat uns Flash beschert, ein extra entwickeltes
Programm für die Produktion animierter
(bewegter) Inhalte. Für das Betrachten
von flash-Seiten ist ein eigenes, kostenlos
downloadbares Plug-in notwendig, der Flash-Player.
Derzeitiger Stand: flashMX.
favoriten: So heißen im
Internet-Explorer die von Ihnen gesammelten
Webadressen. Siehe Bookmarks
ghostwriting: Ein Ghostwriter
(dt. Geisterschreiber = unsichtbarer Schreiber)
ist ein Autor, der im Namen einer anderen
Person schreibt.
Ghostwriter werden im Auftrag eines Verlages,
einer Agentur oder eines Autors tätig,
insbesondere wenn der in der Titelei ausgewiesene
Autor keine Zeit oder nicht die Fähigkeit
hat, sein Werk selbst zu verfassen.
grafikdesign: ist die Gestaltung
von visuellen Inhalten in verschiedenen
Medien, die durch ihre Darstellung anderen
Menschen etwas mitteilen. Dabei kommen
vielfältige künstlerische und
technische Mittel zum Einsatz.
Der Begriff Grafikdesign wurde von William
Addison Dwiggins (* 1880; † 1956)
im Jahr 1922 geprägt. Vorher waren
Drucker, Typografen, Schriftsetzer, Grafiker
und Designer oft ein und die selbe Person.
Heute sind Grafik-Design und Visuelle
Kommunikation eine Untergruppe des Kommunikationsdesigns.
Grafikdesign ist relativ fest mit den
Anforderungen moderner Gesellschaften
verankert. Schwerpunkte sind Werbung und
Öffentlichkeitsarbeit sowie die Kommunikationsaufgaben
von Wissenschaft und Kultur.
gif: Graphics Interchange Format.
Ein Bildformat, eigens für den Online-Einsatz
entwickelt, das sich durch hohe Komprimierungsdichte
auszeichnet. gif ist neben jpeg (jpg)
das Bildformat, das sich für den
Webeinsatz durchgesetzt hat. Die Vorteile
von gif: Dateien können interlaced
abgespeichert werden, sie bauen sich dann
für den Betrachter schichtweise auf.
Eine gif-Datei kann auch mehrere Bilder
enthalten, die Grundlage für Animationen.
Schließlich lässt sich eine
Farbe eines gif als transparent definieren,
ein Feature, mit dem sich optisch reizvolle
Effekte erzielen lassen.
html: Hyper Text Markup Language,
wörtlich also eine Sprache zur Auszeichnung
von Hypertext, ist die Basis für
die Erstellung von Webseiten. Eine .html-Datei
ist datentechnisch gesehen reiner Text,
wie Sie ihn mit jedem Texteditor oder
auch in WORD erstellen können; der
Browser liest diesen Text samt den enthaltenen
html-Befehlen ein und interpretiert ihn
das Ergebnis sehen Sie am Bildschirm.
homepage: Das Titelblatt Ihres
Webauftritts, die erste Seite, die nach
dem Eingeben der Adresse erscheint. Vielfach
wird der Begriff aber auch ungenau für
die ganze Website verwendet.
hyperlink: Der Verweispfeil des
guten alten Lexikons hatte einen groben
Nachteil: Sie mussten blättern und
suchen. Ein Hyperlink führt Sie per
Mausklick zum gewünschten Ort
der auf der selben Page, der selben Site
oder auch am anderen Ende des Planeten
liegen kann (siehe auch anker).
head: Sozusagen der Kopf und das
Gehirn einer Webseite. Hier verbergen
sich - unsichtbar für den Betrachter
- Anleitungen für den Browser oder
für Suchmaschinen (Metatags), JavaScipt-Applets,
StyleSheets, Befehle zum Abspielen von
Sounds oder Hintergrundmusik und natürlich
der Seitentitel. Meist verewigen sich
auch die Grafiker oder Designer von Homepages
im <head> eines html-Dokuments.
indesign: Adobe InDesign ist ein
Desktop-Publishing-Programm von Adobe
Systems und gehört mit QuarkXPress
und Adobe FrameMaker zu den marktführenden
DTP-Layoutprogrammen. InDesign erlaubt
eine direkte Zusammenarbeit mit den anderen
Produkten von Adobe, z. B. Photoshop,
Illustrator, Adobe Dreamweaver und Adobe
Flash. Auch ist das Öffnen und Konvertieren
von QuarkXPress-Dateien bis Version 4.x
sowie PageMaker-Dateien bis hinunter zu
Version 6 möglich. Mittels 3rd-Party-Plugins
ist auch das Öffnen von Quark-Dateien
bis zur Version 7 möglich, wenn auch
wie bei jeder Konvertierung die Qualität
der Resultate stark von der Komplexität
der Layouts abhängt.
Inlineframe (auch iframe)
ist ein HTML-Element, das der Strukturierung
von Webseiten dient. Es wird benutzt,
um andere Webinhalte als selbständige
Dokumente in einem Unterfenster des Browsers
anzuzeigen.
Das Element wurde mit der HTML-4.0-Spezifikation
eingeführt. Anfangs war die Browser-Unterstützung
noch geringer als bei normalen Frames.
Mittlerweile werden Inline-Frames jedoch
von fast allen modernen Webbrowsern unterstützt.
Die Technik wird häufig verwendet,
um Werbung oder Inhalte anderer Anbieter
in eine Webseite einzubinden. Von Vorteil
ist hierbei, dass nur auf die Maße,
aber nicht auf Gestaltung und Ladezeit
der Frame-Inhalte Rücksicht genommen
werden muss. Dies ist ein großer
Vorteil gegenüber normalen Frames,
die meist eingesetzt werden, um die Inhalte
einer einzigen Webseite logisch strukturiert
darzustellen.
Da ein Inlineframe das parallele Laden
der Inhalte ermöglicht, kann die
umgebende Seite bereits dargestellt werden,
während der Frame-Inhalt noch geladen
wird. Ein als Inlineframe eingebundenes
Dokument verhält sich ähnlich
wie eine Abbildung und kann zusammen mit
dem umgebenden Text gescrollt werden.
Außerdem können Inlineframes
auch eigene Scrollbalken aufweisen, wenn
die Größe des eingebetteten
Dokuments dies erfordert.
Bei der Gestaltung von Inlineframes wird
diesen entweder eine absolute Größe
(in Pixeln) oder eine relative Größe
im Verhältnis des Browserfensters
zugewiesen. Auch hierdurch unterscheiden
sie sich von normalen Frames, welche vom
Benutzer vergrößert oder verkleinert
werden können, wenn dies nicht durch
das noresize-Attribut verhindert wird.
internet: Das Netz der Netze,
das virtuelle Gegenstück zum Intergalaktischen,
entstammt dem Gedankenschlecht des kalten
Krieges. Daten sollten durch Verteilung
auf mehrere Rechner sogar Atomangriffe
überstehen können; Kommunikationswege
sollten von einzelnen Zentren und Knoten
unabhängig werden. 1969 entstand
das ARPA-Net, das aus gerade mal 4 Rechnern
bestand. Um 1980 wurden die militärischen
Anteile ausgekoppelt (ins Milnet), das
ARPA-Net der zivilen Forschung überlassen.
Bald waren sämtliche wissenschaftlichen
Rechenzentren der USA miteinander verbunden,
einzelne Rechner konnten über die
Verbindung zu anderen Zentren in neue
Netze gelangen. Das Netz der Netze war
entstanden, wofür sich bis zum Ende
der 80er Jahre der Begriff "Internet"
einbürgerte. Den endgültigen
Siegeszug läutete das WWW ein (bzw.
sein "Gopher" genannter Vorgänger),
das einen Sprung vergleichbar mit dem
Umstieg von MS-DOS auf die grafische Benutzeroberfläche
Windows bedeutete. Kein umständliches
Suchen mehr in öden Verzeichnisstrukturen,
unter Zuhilfenahme von Tastaturbefehlen
der Hyperlink war geboren. Fortan
seit etwa 1993 konnte auch
der Nicht-Computerinsider in die unendlichen
Weiten des Internetzes einzutauchen beginnen
und virtuelle Welten erforschen, die nie
ein Mensch zuvor gesehen hat ...
imagemagick: ist der Name eines
freien Softwarepakets zur Erstellung und
Bearbeitung von Rastergrafiken. ImageMagick
kann momentan mehr als 100 der üblichen
Bildformate lesen, verändern und
schreiben. Außerdem lassen sich
Bilder dynamisch generieren, weshalb es
auch im Bereich der Webanwendungen verwendet
wird. ImageMagick kann – wenn es
am Server läuft – z.B. von
Besuchern hochgeladene Bilder verkleinern,
um daraus Vorschaubilder verschiedener
Größe herzustellen.
imagemap: Hübsche grafische
Lösung für regional gegliederte
Information. Sie wollen sich über
das Wettergeschehen in Kenntnis setzen?
Vor sich haben Sie eine Österreichkarte,
Teile davon sind Hyperlinks inmitten der
Grafik klick auf Graz, und schon
entschließen Sie sich, doch besser
in Kärnten zu bleiben. Möglich
machens kleine Zusatzprogramme wie der
Image-Mapper. Professionelle Editoren
wie Dreamweaver haben eigene Funktionen
für das Erstellen von Image-Maps.
indesign: Adobe InDesign ist ein
Desktop-Publishing-Programm von Adobe
Systems und gehört mit QuarkXPress
und Adobe FrameMaker zu den marktführenden
DTP-Layoutprogrammen. InDesign erlaubt
eine direkte Zusammenarbeit mit den anderen
Produkten von Adobe, z. B. Photoshop,
Illustrator, Adobe Dreamweaver und Adobe
Flash. Auch ist das Öffnen und Konvertieren
von QuarkXPress-Dateien bis Version 4.x
sowie PageMaker-Dateien bis hinunter zu
Version 6 möglich. Mittels 3rd-Party-Plugins
ist auch das Öffnen von Quark-Dateien
bis zur Version 7 möglich, wenn auch
wie bei jeder Konvertierung die Qualität
der Resultate stark von der Komplexität
der Layouts abhängt.
index: Standard-Dateiname für
die Homepage: index.htm(l) oder auch default.htm(l).
Je nachdem, was Ihrem Provider so vorschwebt
einen dieser vier Namen muss die
Seite 1 Ihrer Website tragen. Auf diese
Weise wird dann automatisch die Startseite
eines Verzeichnisses angezeigt, auch wenn
Sie nur den Verzeichnis-Namen angeben
(z.B. http://www.baubiologie.at meint
eigentlich http://www.baubiologie.at/index.html,
unter der Adresse http://www.bestofweb.at/webcafe/
findet der Browser http://www.bestofweb.at/webcafe/index.html)
jpg (jpeg): Entwickelt von der
Joint Photographic Expert Group, hat sich
das Bildformat jpg zum zweiten Standardformat
für Online-Präsentationen neben
gif entwickelt. jpg ist wie gif sehr gut
komprimierbar (gute Bildbearbeitungssoftware
hilft dabei) und hat den Vorteil, dass
es 16,7 Mio. Farben darstellen kann
Fotos oder Grafiken mit feinen Farbverläufen
können weitaus besser abgebildet
werden.
javascript: Wem html zu bieder
ist, der muss sich eine zweite "Sprache"
aneignen, die Ihr Browser versteht
javascript. Diese von Netscape erfundene
Programmiersprache erlaubt eine Unzahl
an nützlichen und weniger nützlichen
Zusatzfunktionen von der Abfrage
Ihres Browsertyps, der Überprüfung
einer Formulareingabe bis zu Buttons,
die sich onMouseover verfärben ...
java: Hat trotz der Ähnlichkeit
im Namen eigentlich gar nichts mit javascript
zu tun. Java, entwickelt von Sun Microsystems,
ist eine vollkommen plattformunabhängige
Programmiersprache für gehobene Ansprüche
von Spielen über Animationen
bis zu Kalkulationsanwendungen. Um die
Applets, also die Java-Programme, ausführen
zu können, muss Ihr Browser java-fähig
sein, d.h. über eine funktionierende
Java-Konsole verfügen.
joomla!: (engl. dschuumla, seltener
auch dt. juumla) ist ein populäres
freies Content-Management-System (CMS),
das aus dem Open-Source-Projekt Mambo
hervorgegangen ist und inzwischen in den
unterschiedlichsten Anwendungsbereichen
weltweit zum Einsatz kommt.
Joomla ist Freie Software und steht unter
der GNU General Public License. Es ist
in PHP 5 geschrieben und verwendet MySQL
als Datenbank (weitere Datenbankschnittstellen
stehen in Entwicklung). Joomla! gehört
zusammen mit Typo3 und Drupal zu den bekanntesten
Open-Source-CMS. Wie bei den meisten (guten)
CMS-Systemen gibt es auch bei Joomla!
eine strikte Trennung von Layout/Design
(Templates) und funktionalem Quelltext
(Inhalt) mit dem Model-View-Controller-Entwurfsprinzip.
keywords: Die "Schlüsselwörter"
öffnen Text-Türen ... Um von
den Suchmaschinen gefunden zu werden,
baut der Webmaster sogenannte Meta-Tags,
für den Betrachter unsichtbare Angaben,
in die html-Datei ein. Darunter auch die
keywords eine Schlagwortliste,
die in Einzelbegriffen Ihr Webprojekt
charakterisiert und den "Robots"
und "Spiders" die Arbeit ungemein
erleichtert.
kundenbindung: In Handel und Dienstleistung
erhalten Stammkunden häufig
- Belohnung nachher: Prämien,
Geschenke oder Bonus, (exklusive Angebote
auf Preis-/Angebotsebene, z. B. Lounge-Nutzung)
- Belohnung vorher: Rabatte (Vergünstigungen,
z. B. zusätzliches Freigepäck)
oder
- Belohnung zu allen Zeiten:
bevorzugte Behandlung, z. B. geringere
Wartezeit an Schaltern.
Der Anbieter gibt damit Anreize für
wiederholte Geschäftsbeziehungen.
Kundenbindungsprogramme sind häufig
mit einer Kundenkarte (Club-Karte,
Bonuskarte) verknüpft. Der Anbieter
erhält dadurch auch Name und Adresse
des Kunden und kann diese zur Analyse
des Kaufverhaltens und zur gezielten Werbung
oder anderer Marketingmaßnahmen
im Rahmen des Kundenbeziehungsmanagements
nutzen.
Besonders wirksam sind Kundenbindungsprogramme
bei Geschäftskunden, wenn
diese die Vergünstigung privat in
Anspruch nehmen können. In diesem
Fall kann unter Umständen die Prämie
bei der Auswahl des Anbieters stärker
wirken als der eigentliche Kaufpreis.
Häufige Kundenbindungsmaßnahmen
sind Kundenkarten und Vielfliegerprogramme,
Couponing, Ad-Games (Werbespiele), Vorteilskarten/
Mehrwertprogramme mit der der Kunde verschiedene
geltwerte Vorteile, wie Ermäßigungen
in Hotels, Restaurants, Golfclubs usw.
erhält.
100 Millionen Kundenkarten sind in Deutschland
im Umlauf (Stand Mai 2005). Die Vielfliegerprogramme
der großen Fluggesellschaften z.B.
sollen die Kundenbindung verstärken,
indem sie die häufige Nutzung derselben
Gesellschaft mit Rabatten in Form von
Freiflügen oder Prämien belohnen.
link: siehe Hyperlink
linux: Der Pinguin als Schreckgespenst:
Der Norweger Linus Torvalds, damals ein
junger Student, entwickelte drei Jahre
lang ein Betriebssystem, bis er 1994 Linux
1.0 veröffentlichen konnte. (Betriebssysteme
sind die Software, die einen Computer
grundlegend einsatzbereit machen - vergleichbar
mit "Motor läuft" beim
Auto.) Der große Unterschied aber
zu Windows, dem weltweit verbreitetsten
Betriebssystem: Linux, das "operating
system" mit dem Pinguin, kostete
nichts, war "open source", also
eine "offene Quelle", aus der
sich jeder bedienen konnte - und jeder
durfte auch daran weiterarbeiten. Mittlerweile
hat Linux Version 2.4 erreicht, entwickelt
sich weiter, kostet noch immer nichts
und bringt Menschen wie Bill Gates gehörig
ins Schwitzen. So entschloss sich z.B.
kürzlich die mexikanische Regierung,
100.000 Schul-PCs als Linux-Rechner ausstatten
zu lassen.
layer: In deutschsprachigen Versionen
des Photoshop "Ebene" genannt.
Der geniale Schachzug der Adobe-Softwareentwickler,
einen Schichtaufbau von Bildern zu ermöglichen
wodurch Fotomontagen, Beschriftungen
und komplexe Bildbearbeitungen überhaupt
erst möglich werden.
(firmen)logo: Das Firmenlogo (Logotyp)
ist Teil des visuellen Erscheinungsbildes
(Corporate Design) eines Unternehmens.
Ein Firmenlogo kann aus einem oder mehreren
Buchstaben, einem Bild oder auch aus einer
Kombination dieser Elemente bestehen.
Nach anderer Meinung besteht ein Logo
zwingend aus Wort- und Bildmarke, da es
sich andernfalls lediglich um ein Signet
oder aber um die reine Wortmarke handeln
würde. Gerade aus der Kombination
der beiden entsteht erst das Logo. Ein
gutes Firmenlogo sollte prägnant
und wiedererkennbar sein und als Identifikationsmerkmal
für das gesamte Unternehmen stehen.
Neben dem Logo sind im Corporate Design
auch Typographie (Schriften und die verwendeten
Schriftschnitte), Hausfarben sowie die
grundsätzliche Gestaltung aller Werbemittel
festgelegt.
Der Begriff Logo hat sich verallgemeinert
und bezeichnet heute allgemein auch Symbole,
die in der Semiotik (der Lehre von den
Zeichen) „Firmen-Zeichen“
bzw. Signets heißen.
marketing: (engl.: auf den Markt
bringen, Vermarktung), bezeichnet die
Ausrichtung der Unternehmensentscheidungen
am Markt.
Daneben werden unter Marketing auch alle
Tätigkeiten wie Analyse, Planung,
Umsetzung und Kontrolle auf gegenwärtige
und zukünftige Absatzmärkte
ausgerichteten Unternehmensaktivitäten
verstanden. Marketing wird so zur zentralen
betriebswirtschaftlichen Funktion in einem
marketing-orientierten Unternehmen. Im
Marketing-Mix werden die langfristig geplanten
Vorgaben in konkrete Aktionen umgesetzt,
betreffend Produkt, Preis, Kommunikation
und Distribution.
In der Praxis wird Werbung und Public
Relations (PR, Öffentlichkeitsarbeit)
oft mit "Marketing" gleichgesetzt.
Auch vertriebliche Aktivitäten werden
eleganter mit "Marketing" bezeichnet.
Aus marketing-theoretischer Sicht werden
diese allerdings im Kommunikations- bzw.
Distributionsteil des Marketing-Mix eingeordnet.
marketing-mix: Im Marketing-Mix
werden Marketing-Strategien in konkrete
Aktionen umgesetzt: absatzpolitische Fragen
"wie und wo machen wir Werbung",
"welche Vertriebskanäle nutzen
wir" werden hier für einen bestimmten
Zeitraum (in der Regel ein Jahr) durchgeplant.
Der Marketing-Mix unterteilt sich in die
Elemente (auf Englisch) "4 P"s:
Product, Price, Place, Promotion,
also Produkt-, Kontrahierungs- (Preis-),
Distributions- und Kommunikationspolitik.
Beispielsweise: ein innovatives Highend-Mobiltelefon
(Produkt) das hochpreisig (Preis) nur
über einen Mobilfunk-Anbieter vertrieben
wird (Place) und über intensive PR,
TV-Spots und Online-Seiten beworben wird
(Promotion) ... oder eine mit Test "sehr
gut" ausgezeichnete Standard-Margarine
(Produkt), die günstig (Preis) als
Eigenmarke im Lebensmittel-Discount vertrieben
wird (Place) und gelegentlich in Angebots-Flyern
im Markt oder per Hausverteilung beworben
wird (Promotion). Siehe dazu das Schaubild
Marketing-Mix auf Wikipedia.
mailing (werbeaussendung): Bei
einem Mailing oder einer Werbeaussendung
(auch: Drucksache) handelt es sich um
eine persönlich adressierte, massenhaft
vervielfältigte Briefsendung. Mailings
sind z.B. Werbebriefe, Einladungen, Informationsschreiben,
Bestellhefte, Flyer, Folder, Prospekte
und Versandhauskataloge. Das Mailing ist
ein heute weit genutztes Instrument, um
bestimmte Kunden- und Zielgruppen
kostengünstig, schnell, zuverlässig
und persönlich zu erreichen. Es ist
das klassische Werbemittel im Direktmarketing.
Wichtig ist die klare überzeugende
Ansprache mit einem persönlichen
Nutzen-Versprechen. Ist der Werbebrief
allgemein-floskelhaft gehalten, in der
üblichen firmenbezogenen Werbesprache
formuliert, wird der Leser nicht persönlich
erreicht. Schnell und extrem leicht verständlich
sollten die Texte verfasst werden. Zur
Optimierung der Werbeinhalte werden oft
vor einer Großauflage verschiedene
Mailing-Konzepte testweise an Kunden geschickt
(Pretest). Das erfolgreichste Konzept
wird später in Großauflage
"ausgerollt" (rollout).
Wichtiger Bestandteil eines klassischen
Mailings ist das Response-Element,
z.B. Antwortkarte, Bestellschein, Fax-Antwort,
etc. Auf der Basis des Response wird der
wirtschaftliche Erfolg einer Werbeaussendung
berechnet.
Der typische Leseverlauf bei einem Mailing
von rechts oben [Logo] zur Adresse, Überschrift,
den Text überfliegend zum Absender
[Unterschrift] nach unten und erst dann
zum Inhalt des Briefes (siehe dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Mailing.png)
ist eine Grundlage für die Gewichtung
der kommunizierten Inhalte.
mailto-link: Der Briefträger
als Hyperlink. Ein Klick, und schon können
sie über ein Email-Programm ein Brieflein
an die gewünschte Destination schicken.
Sieht im html-Code genau wie ein "anchor"
aus, nur steht als Ziel eine Emailadresse
(erkennbar am Klammeraffen): "mailto:name@domain.at"
metatags: "Unsichtbare"
HTML-Befehle, also Code, der vom Browser
nicht in eine Bildschirmanzeige umgewandelt
wird. Hier stehen Angaben wie der Autor
der Site, das verwendete html-Programm,
die keywords oder auch Befehle an die
Such-Maschinen uvm.
MP3: Das wohl berühmteste
Audio-Dateienformat. Musik ist zwar harmlos
verglichen mit bewegten Bildern, dennoch
ist die Komprimierung auf möglichst
kleine Dateigrößen unabdingbar.
MP3 schafft diese Komprimierung und erhält
sich dabei einen Sound, der jenem von
der CD oftmals sogar überlegen ist
(im Sinne eines angenehmen Hörens).
Das downloaden von mp3-Musikfiles ist
eine der beliebtesten Sportarten für
den Hardcore-Surfer. Obwohl das Anhören
gar nicht so einfach ist es geht
am Computer (nach dem downloaden eines
MP3-Players) oder mit eigens zugekaufter
Hardware.
MySQL: ist ein Relationales Datenbankverwaltungssystem.
MySQL ist als Open-Source-Software für
verschiedene Betriebssysteme verfügbar
und bildet die Grundlage für viele
dynamische Webauftritte. Ursprünglich
wurde MySQL von der schwedischen Firma
MySQL AB entwickelt. Inzwischen gehört
MySQL zu Sun Microsystems. MySQL wird
in über hundert Produkten als eingebettetes
Datenbanksystem eingesetzt.
navigation: Wo lässt es sich
schon besser verirren als im WWW? Für
das Durchforsten des gesamten Datendschungels
gibt es kaum brauchbare Wegweiser, auf
einzelnen Sites hingegen eine Navigation
(so der Webmaster daran gedacht hat).
Einfach die Orientierungstafel im Netz.
netzwerk: Alles werkt Netz, alle
sind wir Netzwerker. Netzwerken ist total
cool, und wers nicht macht, völlig
out. Sie haben kein Netzwerk? Haben Sie
noch nie Ihren Nachbarn gebeten, er möge
doch in Ihrer Abwesenheit die Blumen gießen?
Na bitte ein Netzwerk. Ein kleines,
zugegeben, aber auch das Internet bestand
einmal aus 4 Rechnern ... Früher
hat man sich z´sammgred, heute bildet
man Netzwerke.
offsetdruck: ist ein indirektes
Flachdruckverfahren, das im Bücher-,
Zeitungs-, Akzidenz- und Verpackungsdruck
weit verbreitet ist. Er entstand aus dem
Steindruck und beruht auf dem unterschiedlichen
Benetzungsverhalten verschiedener Stoffe.
Physikalische Grundlage ist die unterschiedliche
Oberflächenstruktur der Druckplatte.
Die druckenden Teile der Platte sind lipophil
(ziehen Öle an, stoßen Wasser
ab) und nehmen daher die Farbe auf. Der
nicht druckende Teil der Platte ist hydrophil,
zieht also Wasser an. Die so zuvor mit
Wasser benetzten Teile nehmen daher keine
Farbe auf, sondern nur der lipophile,
druckende Teil. Indirektes Druckverfahren
bzw. der Begriff „Offset“
bedeutet, dass nicht direkt von Druckplatte
auf Papier gedruckt wird, sondern die
Farbe erst über eine weitere Walze
(Gummituchzylinder) „übergeben“
wird.
opensource: bzw. quelloffen ist
Software, die unter einer von der Open
Source Initiative (OSI) anerkannten Lizenz
steht. Die OSI stützt sich bei der
Bewertung auf die Kriterien der Open Source
Definition, die weit über die Verfügbarkeit
des Quelltexts hinausgeht und fast deckungsgleich
mit sog. Freier Software ist, d. h. der
Quelltext muss auch offen für Bearbeitung
und Weiterverbreitung sein. Die Software
darf also beliebig kopiert, verbreitet
und genutzt werden. Für Open-Source-Software
gibt es keine Nutzungsbeschränkungen.
Weder bezüglich der Anzahl der Benutzer,
noch bezüglich der Anzahl der Installationen.
Mit der Vervielfältigung und der
Verbreitung von Open-Source-Software sind
auch keine Zahlungsverpflichtungen gegen
einen Lizenzgeber verbunden. Die Software
darf verändert und in der veränderten
Form weitergegeben werden. Durch den offengelegten
Quelltext ist Verändern ohne weiteren
Aufwand für jeden möglich. Weitergabe
der Software soll ohne Lizenzgebühren
möglich sein. Open-Source-Software
„lebt“ förmlich von der
aktiven Beteiligung der Anwender an der
Entwicklung. So bietet sich Open-Source-Software
zum Lernen, Mitmachen und Verbessern an.
osCommerce: ist ein Open-Source-Onlineshop-System.
Es kann kostenlos aus dem Internet heruntergeladen
werden und ist mit der GNU General Public
License (GNU-GPL) lizenziert. Wesentliches
Merkmal von osCommerce ist die weitgehend
freie Gestaltungsmöglichkeit in Design
und Funktionen und die Möglichkeit,
eines oder mehrere von über 3000
Modulen (Zusatzprogrammen) in einen osCommerce-Shop
zu implementieren. Das Shopsystem ist
in der serverseitigen Open-Source-Skriptsprache
PHP geschrieben, als Datenbanksystem wird
MySQL eingesetzt. Dadurch ist es Shopbetreibern
möglich, bei ausreichenden Kenntnissen
selbst Änderungen und Anpassungen
vorzunehmen. Der Shop muss lediglich bei
einem Internet-Dienstanbieter installiert
werden. Die Administration und Konfiguration
von osCommerce-Shops ist webbasiert und
erfolgt über einen standardkonformen
Webbrowser.
pdf (Portable Document Format
(PDF; deutsch: übertragbares Dokumentenformat)
ist ein plattformübergreifendes Dateiformat
für Dokumente, das von der Firma
Adobe Systems entwickelt und 1993 mit
Acrobat 1 veröffentlicht wurde. Seine
Besonderheit: Es erhält die (Schrift-)Ebenen
und kann somit auch Vektorschriften darstellen.
Bestimmte Methoden beim Umgang mit PDF
wurden zur Erleichterung des Datenaustausches
in der Druckvorstufe (als PDF/X) und zur
Langzeitarchivierung von PDF-Dateien (als
PDF/A in ISO 19005-1:2005) von der ISO
genormt.
Aus Texten, Bildern und Grafiken –
gemischte oder einzeln – lassen
sich mit entsprechenden Programmen PDF-Dokumente/-Dateien
erzeugen (z. B. mit kostenlosen Programmen
wie dem PDFCreator und OpenOffice.org
oder kostenpflichtigen wie Adobe Acrobat
Distiller) und mit entsprechenden
Leseprogrammen darstellen (z. B. Adobe
Reader, Ghostview, Foxit, Vorschau).
pdfCreator ist ein freies Anwendungsprogramm
zur Erstellung von PDF-Dateien aus jeder
beliebigen Anwendung. Lizenziert ist das
Programm als Open Source unter der GPL.
LINK
zur Software auf sourceforge.net
photoshop: Der Mercedes unter
den Bildbearbeitungsprogrammen, absoluter
Standard für jeden, der ernsthaft
mit Bildern und grafischen Elementen arbeiten
will. Ab der Version 5.5 optimiert für
den Einsatz im Web.
perl: Die meistbenutzte Programmiersprache
für cgi-scripts. perl verfügt
über sehr mächtige Funktionen,
der zum Lesen der Programme nötige
perl-interpreter ist für fast alle
Betriebssysteme als freeware erhältlich.
Wenn Sie kein echter Software-Freak sind,
ein guter Tipp: Lassen Sie die Finger
davon ...
pixel: Die Punkte, aus denen sich
digitale Bilder zusammensetzen. Sie brauchen
die Ansicht eines Fotos in Ihrem Computer
nur lange genug zu vergrößern,
dann sehen Sie die pixel, die ca. 0,3
mm großen, quadratischen Bildpunkte.
ponygallerie: ist ein zusatzmodul
für CMS-Systeme wie joomla!, das
Bilder in der Art der Slimbox (siehe dort)
öffnet und dabei den Hintergrund
verdunkelt.
PR: Öffentlichkeitsarbeit
oder auch Public Relations (PR)
bezeichnet einen weit gefassten Begriff
für die Gestaltung der öffentlichen
Kommunikation von Organisationen, Unternehmen,
Ideen oder Einzelpersonen sowie alle Maßnahmen
zur Pflege der Beziehung zur Öffentlichkeit:
PR ist die Gestaltung guter, positiver
und fruchtbarer Beziehungen einer Unternehmung
zur Öffentlichkeit. Diese Arbeit
schließt die sachliche Aufklärung
und Unterrichtung 'in eigener Sache' mit
ein.
promotion (kommunikationspolitik):
Unter der Kommunikationspolitik versteht
man Ziel- und Maßnahmenentscheidungen
zur einheitlichen Gestaltung aller das
Produkt betreffenden Informationen (Corporate
Communication und Corporate Design).
Die wesentlichen Instrumente der Kommunikationspolitik
sind Werbung, Verkaufsförderung,
persönlicher Verkauf, Sponsoring,
Messen, Events und Öffentlichkeitsarbeit
(einschließlich der Corporate
Identity).
prospekt und katalog: Der (im
öster. auch "das") Prospekt,
in umfangreicher Form auch Katalog, ist
eine Drucksache zur Verbraucherinformation.
Er enthält in der Regel Beschreibungen
der Waren oder Dienstleistungen und vergleicht
diese untereinander.
Nicht immer werden in Prospekten auch
die Preise der jeweiligen Produkte genannt.
Dies geschieht entweder um potentielle
Kunden zu einer Kontaktaufnahme zu veranlassen,
oder um die Möglichkeit zur Unterbreitung
individueller Angebote offen zu halten.
Während ein Prospekt oft nur
ein Produkt beschreibt, sind im Katalog
immer mehrere Produkte beschrieben. Kataloge
sind also auch Verzeichnisse.
quelltext: Im Internet Explorer
z.B. unter Ansicht/Quelltext anzeigen
zu finden die Html-Textdatei, die
Ihr Browser in die mehr oder minder schöne
Darstellung auf Ihrem Bildschirm umwandelt.
Gerne auch "sourcecode" genannt.
quicktime: Der Filmprojektor im
Internetz. Das von Mcintosh ins Leben
gerufene System für die Produktion
bzw. Betrachtung von Videos. Es gibt andere
Real Player, Windows Media Player
aber Quicktime ist simply the best.
quarkXpress: Die Luxusvariante
unter den Layoutprogrammen, Standard für
den anspruchsvollen Anwender. Erfunden
für Apple Mcintosh, verfügbar
auch für Windows. In Kombination
mit dem Adobe Photoshop brauchen Sie vor
keiner Desktop-Publishing-Aufgabe mehr
zurückschrecken vorausgesetzt,
Sie wissen mit diesen beiden unglaublich
mächtigen Tools auch umzugehen.
realplayer: Nr. 2 im Netz in Sachen
bewegte Bilder. Für das Betrachten
von Videos reicht die kostenlos downloadbare
Variante, wollen Sie selbst Videos produzieren,
müssen Sie schon ein wenig in die
Tasche greifen.
rezension: oder auch Besprechung
ist die schriftlich niedergelegte Form
eines Diskussionsbeitrages über einen
bestimmten Gegenstand eines abgegrenzten
Themenfeldes (z.B. Buchrezension, Filmrezension).
rollbalken: Eine einzelne Webseite
kann theoretisch kilometerlang sein -
jedenfalls länger, als Ihr Bildschirm
hoch ist. Sobald das Fenster zu klein
für den Inhalt wird, entsteht am
rechten oder linken Bildschirmrand ein
Rollbalken, den Sie mit der Maus bedienen
können. Auf Neudeutsch heißt
das "scrollen".
rollover: Kleiner Trick mit einiger
Wirkung - Sie fahren mit der Maus über
ein Bild, einen Button oder eine Grafik
und schon ist etwas ganz anderes zu sehen.
Dahinter steckt ein simpler Javascript-Befehl:
OnMouseOver bzw. OnMouseOut und zwei gleich
große Bilder (jpg oder gif), die
beim drüberfahren mit oder Loslassen
der Maus wechseln.
search-engine: Suchmaschine. Mittlerweile
gibt es Tausende davon, empfehlenswert
sind nur einige wenige: www.google.com
oder www.alltheweb.com. Mitunter helfen
für die Suche nach der Nadel im Heuhaufen
auch die Meta-Suchmaschinen, also Suchmaschinen,
die andere Suchmaschinen benützen,
z.B. www.metacrawler.com oder www.ask.co.uk.
Zu unterscheiden von den Suchmaschinen
sind die sog. directories oder Verzeichnisse
(weitaus berühmtestes Beispiel: www.yahoo.de).
Darunter sind Kataloge zu verstehen, häufig
sogar mit tatsächlich menschlicher
Betreuung. Man sucht also nach Schubladen
(Schlagworten) und nicht nach einzelnen
Begriffen.
siebdruck: Im Siebdruckverfahren
ist es möglich, viele verschiedene
Materialien zu bedrucken, sowohl flache
(Folien, Platten etc.) als auch geformte
(Flaschen, Gerätegehäuse etc.).
Dazu werden je nach Material spezielle
Druckfarben eingesetzt. Hauptsächlich
werden Papiererzeugnisse, Kunststoffe,
Textilien, Keramik, Metall, Holz und Glas
bedruckt. Das Druckformat kann im Extremfall
mehrere Meter betragen. Ein Vorteil des
Siebdrucks besteht darin, dass durch verschiedene
Gewebefeinheiten der Farbauftrag variiert
werden kann, so dass hohe Farbschichtdicken
erreicht werden können. Im Vergleich
zu den anderen Druckverfahren ist die
Druckgeschwindigkeit allerdings relativ
gering. Der Siebdruck wird hauptsächlich
im Bereich der Werbung und Beschriftung,
im Textil- und Keramikdruck und für
industrielle Anwendungen eingesetzt. Auch
der Siebdruck wird in vielen Anwendungsbereichen
kontinuierlich durch den (oft günstigeren)
Digitaldruck abgelöst.
slimbox: ist ein einfaches javascript-
und css-basiertes Script, das Vorschaubilder
in Bildergalerien flashähnlich in
einem neuen layer öffnet und dabei
den Hintergrund der Website verdunkelt.
Sehr beliebtes und einfach zu verwaltendes
Tool. Beispiel
sms: Das "Small Message Service"
(Dienst für kurze Nachrichten) hat
sich zum Volkssport entwickelt, die Zahl
der per Handy oder Internetz verschickten
SMS hat im Dezember 2000 die 10-Mrd.-Grenze
überschritten. Im Dezember 2001 sollen
weltweit nicht weniger als 100 (!) Mrd.
Minibotschaften kursieren. SMS sind längst
nicht mehr nur eine Kommunikationsform
für Jugendliche, sondern Unterhaltungsmedium,
Infokanal und neuerdings Werbeträger;
auch zur Picture-SMS ist es nicht mehr
weit. Sogar Literaturwettbewerbe wurden
bereits ausgetragen: Man glaubt gar nicht,
was sich alles mit 160 Zeichen sagen lässt
... (für "Ich liebe dich"
brauchen Sie z.B. gerade mal 14 Zeichen
...)
sponsoring: Unter Sponsoring versteht
man die Zuwendung von Finanzmitteln, Sach-
und / oder Dienstleistungen durch Unternehmen
oder Private (als Sponsoren agierend)
an eine Einzelperson, eine Gruppe von
Personen, Organisationen oder Institutionen
(als Gesponsorte in Erscheinung tretend),
gegen die Gewährung von Rechten zur
kommunikativen Nutzung von Projekten,
Personen, der Organisation, der Institution
und/oder Aktivitäten des Gesponserten
auf der Basis einer vertraglichen Vereinbarung
(Sponsorship), mit der regelmäßig
auch eigene (unternehmensbezogene) Ziele
verfolgt werden.
Sponsoring wird von Unternehmen (den Sponsoren)
zum Zweck des Marketings, der Kommunikation,
insbesondere der Kommunikationspolitik
betrieben. Neben der Förderung des
Empfängers gilt als Ziel regelmäßig
auch, auf das eigene Unternehmen aufmerksam
zu machen. Sponsoring wird von Unternehmen
– den Sponsoren – als Marketinginstrument
genutzt und ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit
und der Werbung- oft auch der grundsätzlichen
Unternehmenspolitik.
software: Die "Weichware"
im Unterschied zur "Hartware"
ist es, die den Computer erst wirklich
zum Leben erweckt. Man könnte sagen,
die Hardware ist das notwendige physische
Gerüst (die kleinen grauen Zellen),
die Software die Idee (der Geist), die
die Sache ins Laufen bringt. Software
ist nichts anderes als ein Sammelbegriff
für Anwendungsprogramme; sind diese
kostenlos, spricht man von Freeware, ist
ein kleiner Beitrag zu leisten, von Shareware
(engl. to share, teilen)
style sheet: siehe css
template: Eine Vorlage (engl.
Template) dient in der Datenverarbeitung
zur Erstellung von Dokumenten oder Dokumentteilen.
Sie stellt eine Art „Gerüst“
dar, die einen Teil des Inhaltes oder
der Gestaltung des Dokumentes vorgibt.
Durch Einsetzen der fehlenden Bestandteile
wird die Vorlage zu einem vollständigen
Dokument ergänzt. Für die meisten
OpenSource-CMS-Systeme gibt es bereits
fertige Templates, die jedoch noch an
die CI angepasst werden können. Die
ursprüngliche Idee der Template Engines
war, statischen Text und dynamische Inhalte
möglichst effizient miteinander zu
verknüpfen.
title: Jede html-Datei sollte
einen Titel haben - er taucht z.B. in
der Titelzeile Ihres Browserfensters wieder
auf (ganz am oberen Bildschirmrand), erleichtert
das Auffinden mit Suchmaschinen und findet
sich auch in der "history" der
von Ihnen besuchten Seiten wieder. Im
<head> einer html-Datei ist für
den Titel ein eigener Befehl vorgesehen:
<title>Die allerschönste Seite,
die Sie je gesehen haben>/title>.
transparent: Eine Farbe eines
jeden gif´s kann als transparent
definiert werden; vorzugsweise natürlich
der Hintergrund. Das erlaubt es z.B.,
clip-arts als freigestellt erscheinen
zu lassen. Intelligenter und besser in
der Darstellung macht es das png (siehe
dort). Neuerdings lassen sich Bilder und
Farbflächen im Web auch teil-transparent
darstellen, also eben nur durchscheinend
statt durchsichtig, wobei die Deckkraft
über einen alpha-Befehl individuell
eingegebene werden kann.
treiber: Treiber sind kleine Programme,
die notwendig sind, um ein Gerät
in der Computerperipherie zu betreiben
- Modemtreiber, Druckertreiber, Scannertreiber
usw. Freiwillig machen SieÇs einfach nicht
...
TYPO3: ist ein 1998 erschienenes
Open-Source-Web-Content-Management-System
für mittlere bis große Websites,
das von Kasper Skårhøj entwickelt
wurde. TYPO3 basiert auf der serverseitigen
Skriptsprache PHP. Als Datenbank wird
häufig MySQL eingesetzt, möglich
sind aber auch etwa PostgreSQL oder Oracle.
Das System wird von dem ursprünglichen
Autor und einer Community aktiv weiterentwickelt.
TYPO3 kann mit Plugins (extensions, Erweiterungsmodulen)
um viele Funktionen und ganze Anwendungsprogramme
erweitert werden, ohne dass eigener Programmcode
geschrieben werden muss. Derzeit sind
etwa 3000 Erweiterungen verfügbar,
darunter News, Shop-Systeme, Diskussionsforen
und andere. Vorteilhaft ist die Mehrsprachigkeit
von Front- und Backend, sowie die aktive
Anwender- und Entwicklergemeinde aus aller
Welt. TYPO3 gehört zusammen mit Drupal
und Joomla! zu den bekanntesten Open-Source-CMS.
typographie: soll Inhalt, Zweck
und Anmutung eines Werkes verdeutlichen.
Sie soll die Aussage des Textes visuell
unterstützen, wobei die optimale
Lesbarkeit immer an erster Stelle steht.
Möglichkeiten typografischer Gestaltung
sind traditionell der Einsatz unterschiedlicher
Schriftarten, Schriftgrößen
und Auszeichnungsarten, die Wahl der Satzbreite
(Zeilenlänge), des Zeilenfalls, des
Satzspiegels innerhalb des Papierformates,
die Auswahl des passenden Papiers und
vieles mehr.
Die Wahl der richtigen Schriftart ist
mitentscheidend für das Gelingen
oder Scheitern guten Designs. Im Internetz
ist man in der Wahl der Schriften an sich
ziemlich beschränkt, außer
man weicht auf Pixelgrafiken von Schriftgestaltungen
– wie z.B. bei Navigationsbuttons
üblich – aus.
usenet: Ein weltweites Diskussionsforum,
eingeteilt in thematische Schubladen genannt
"newsgroups". Ein uralt-Dienst
im Internetz, in dem als Medien nur Text
und Bild vorkommen; Ihr Mailclient verhilft
Ihnen zu einer Liste der Newsgroups (nicht
alle der mittlerweile weit über 100.000
werden von Ihrem Provider zur Verfügung
gestellt), dann wählen Sie ob Sie
über den zapatistischen Aufstand
in Mexiko oder doch lieber über das
Sexleben auf den Fidschi-Inseln diskutieren
wollen und schon kann´s losgehen
...
URL: Uniform Resource Locator,
die einheitliche Form für das Auffinden
von Ressourcen im Netz, sprich Seiten.
Landläufig auch Adresse genannt,
zu der offiziellerweise auch das Protokoll
gehört, also http oder ftp.
Als verkaufsförderung (Sales
Promotion) werden innerhalb der Kommunikationspolitik
des Marketings alle Aktivitäten zusammengefasst,
die der Aktivierung der Marktbeteiligten
(Vertriebsorgane, Händler, Kunden)
zur Erhöhung von Verkaufsergebnissen
dienen. „Während Werbung einen
Kaufgrund gibt, bietet Verkaufsförderung
einen Anreiz, den Kaufakt zu vollziehen
oder voranzutreiben.“ (Kotler/Bliemel
2004) Verkaufsförderung kann an Verbraucher,
an den Außendienst sowie an den
Handel gerichtet werden. Je nach Adressat
differiert auch die Erscheinungsform der
Verkaufsförderung, wobei zwischen
kurz- und langfristiger Verkaufsförderung
unterschieden werden kann.
Generelle Ziele der Verkaufsförderung
sind die Gewinnung neuer Kunden, die Belohnung
bestehender Kunden sowie die Erhöhung
der Kauffrequenz von gelegentlichen Verwendern.
Durch die meist zeitliche Begrenzung von
Verkaufsförderungsaktionen werden
die Kunden zudem zu schnellem Handeln
angeregt.
vrml: Die "Virtual Reality
Modeling Language" versteht sich
als Ergänzungssprache zu html mit
dem Ziel, aus dem Surfen im Netz ein dreidimensionales
Erlebnis zu machen. Sie navigieren nicht
mehr über Verweise oder Grafiken,
sondern durchwandern einen virtuellen
Raum.
video: Internetz und Fernsehen
sollen dereinst miteinander verschmelzen,
bis heute sind die bewegten Bilder im
Netz allerdings selten berauschend, sondern
kleinformatig, unscharf und trotzdem eine
Geduldprobe für den User. Allerdings:
digitales Fernsehen ist längst Realität
und eine entsprechende Umsetzung für
das Netz kaum mehr als ein Hardware-Problem.
www: World Wide Web. Das www ist
nicht das Internetz, auch wenn dieser
Eindruck häufig entsteht, sondern
im Grunde nur ein Dienst (neben Email,
Gopher, Chat, Telnet, Newsgroups und ftp)
des Internetz, und zwar der jüngste
und weitaus erfolgreichste. Es basiert
auf zwei Säulen: das (1990 brandneue)
Dateiformat html und das dazugehörige
Übertragungsprotokoll http. Alles
nichts ohne Browser - den ersten für
grafische Benutzeroberflächen entwickelte
Marc Andreessen, er nannte ihn Mosaic.
Später sollte Herr Andreessen zum
Mitbegründer einer anderen Firma
für WWW-Software werden: Netscape
wav: Gesprochen "wave"
(engl. für Welle) - das Windows-Standardformat
für Audiodateien. Andere Audioformate
sind z.B. *.aiff, *.au, *.mid.
webcam: Die Netzkameras für
die Aufnahme von webtauglichen bewegten
Bildern werden immer kleiner und immer
allgegenwärtiger - ein Livebild vom
Hauptplatz von Dublin gefällig? Das
aktuelle Wetter in der Wüste von
Arizona? Kein Problem. Nur der Blick unter
die Gürtellinie ist zumeist (sehr)
kostenpflichtig.
webspace: Auch wenn das Internetz
noch so virtuell ist, Platz braucht es
dennoch (engl. space - Raum, Platz). Speicherplatz,
um genau zu sein. Allerdings vergleichsweise
sehr wenig - eine durchschnittliche Firmen-Präsentation
kommt in aller Regel mit 5 MB locker über
die Runden. Viele große Fotos oder
ein einziges in Druckqualität beanspruchen
erfordern jedoch mehr Festplattenspeicher.
Damit sinkt dann allerdings auch die Übertragungsgeschwindigkeit
rapide.
werbung: Werbung appelliert, vergleicht,
verführt, macht betroffen oder neugierig...
Werbung ist ein Instrument in der Kommunikationspolitik,
einem Teilbereich des Marketing-Mix.
Hier steht sie neben dem Sponsoring
sowie der Verkaufsförderung (Promotion),
der Öffentlichkeitsarbeit
(abgekürzt aus dem Englischen auch
PR für Public Relations),
dem Event-Marketing, den Messen
und Ausstellungen, der persönlichen
Kommunikation und dem Direktmarketing.
Das werbekonzept setzt den allgemeinen
Rahmen, nach dem sich alle Gestaltungsmaßnahmen
einer Werbekampagne zu richten haben.
Im Groben gibt das Konzept die Punkte
Consumer Benefit (Vorteil für
Konsumenten), Reason Why (Wörtlich
übersetzt: „Grund, warum“)
und Tonality (Auffälligkeit,
also z. B. den Einsatz von Reizworten)
vor.
Die Anforderungen an eine erfolgreiche
Werbung sind:
- Aufmerksamkeitsstärke
- Relevanz
- Glaubwürdigkeit
- Merkfähigkeit
- Kontinuität
Je mehr die Werbung diesen Kriterien
gerecht wird, desto größer
ist ihre Chance, dass sie das bewirkt,
was sie bewirken soll.
werbung & aufmerksamkeitsstrategien
im B2C-Bereich
- Wiederholung: Ein Teil der
Werbung konzentriert sich darauf, eine
Marke durch Wiederholung zu bewerben.
Nach durchschnittlich sieben Wahrnehmungsvorgängen
wird sich einer Botschaft bewusst erinnert.
- Referenz auf prominente Verwender
(„Bandwagon-Argument“):
Indem Werbung andeutet, das Produkt
würde allgemein in einer höheren
sozialen Schicht verwendet, soll der
Kaufanreiz erhöht werden.
- Zeugenaussagen: Oft versucht
die Werbung, die bessere Qualität
ihres Produktes durch das Zeugnis des
Normalverbrauchers, der Experten oder
beider zu fördern: „Drei
von vier Zahnärzten empfehlen …“
Dies bezieht häufig einen Anklang
von Autorität mit ein. (Spin Doctors)
- Künstliche Verknappung:
Es wird versucht, die Menschen schnell
ohne lange Überlegung wählen
zu lassen und, so hofft die Werbung,
zu schnellem Kauf zu ermuntern: „Ausverkauf,
schlagen Sie jetzt zu!“, „Nur
für kurze Zeit!“, „Nur
solange der Vorrat reicht!“, usw.
- Assoziation: Oft versucht
die Werbung, ihr Produkt visuell oder
auditiv mit wünschenswerten Umständen
zu verbinden, um es ebenso wünschenswert
erscheinen zu lassen. Der Gebrauch von
attraktiven Modellen, malerischen Landschaften
und ähnlichen Darstellungen ist
verbreitet.
- Werbefigur: Die gestresste
Hausfrau bekommt zur Problemlösung
einen großen starken Mann geliefert,
(Meister Proper oder Der General) bzw.
eine attraktive Verwendungseigenschaft
wird auf eine solche Figur projiziert
(HB-Männchen oder Herr Kaiser).
Derartige Konzepte im Bereich der B2C-Werbung
lassen sich nicht ohne Weiteres auf den
B2B-Markt übertragen. Hier übernimmt
die Verkaufsförderung (Promotion)
oder die Öffentlichkeitsarbeit bzw.
das Sponsoring entsprechende Funktionen
gegenüber den institutionalisierten
Abnehmern.
werbespiele (ad-games) sind Spiele,
die in unterhaltsamer Form der Werbung
dienen, man spricht in diesem Zusammenhang
auch von Advertainment. Neuerdings handelt
es sich dabei zumeist um Computerspiele
die auch als Ad-Games - Ad steht für
Advertising (engl. Werbung) - bezeichnet
werden. Viele Werbespiele sind zur Steigerung
der Attraktivität und um mit ihnen
Daten sammeln zu können mit Gewinnspielen
gekoppelt.
Das wohl bekannteste Werbespiel dürfte
das Moorhuhn-Spiel sein. Viele namhafte
Unternehmen nutzen Werbespiele als Werbemittel,
sowohl zur Kundenbindung als auch zur
Neukundengewinnung. Aber auch nicht kommerzielle
Unternehmen und Institutionen nutzen Werbespiele
um ihre Botschaften zu verbreiten. So
existieren auch Werbespiele die von Bildungseinrichtungen
gefördert werden, wenn sie z.B. für
die Verwendung von Kondomen werben.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Werbeformen
beschäftigen sich die Kunden freiwillig
und in aktiver Form mit der Werbebotschaft.
Dadurch wirkt die Werbung in andere Weise
als z. B. Fernsehwerbung (TV-Spots) oder
Postwurfsendungen (Mailings), die passiv
wahrgenommen, und daher nicht selten als
lästig empfunden werden. Dies bestätigt
das Institut für angewandte Kommunikationsforschung:
"Während beinahe 90 Prozent
aller Testpersonen TV-Spots als störend
beurteilen, stößt die Werbung
in Werbespielen bei mehr als der Hälfte
auf Sympathie."
Neben der Kommunikation von Marke und
Werbebotschaft verfolgen Unternehmen mit
Ad-Games zumeist das Ziel der Adress-Generierung
von bestehenden und potenziellen Kunden.
So müssen sich die Nutzer von Ad-Games
häufig registrieren, um den vollen
Funktionsumfang der Spiele zu nutzen oder
an verknüpften Gewinnspielen teilzunehmen.
Die generierten Daten können für
weitere Marketingmaßnahmen genutzt
werden.
Werbespiele für Personal Computer
lassen sich grob in 2 Gruppen einteilen,
Online-Spiele und herkömmliche
Computerspiele, es gibt aber auch
Mischformen.
xml: Das Kürzel für
eXtensible Markup Language. xml ist eine
parallel zu html existierende, logische
Sprache, im Gegensatz zu html lässt
sie es aber zu, eigene Befehle zu erschaffen
oder im Extremfall eine eigene Sprache.
Für den "normalen" Webdesigner
ist xml relativ uninteressant, für
sehr große und spezielle Projekte
aber kann xml die bessere Wahl sein. Z.B.
wenn es darum geht, das Corporate Design
einer großen Firma oder Organisation
umzusetzen - mit einer eigens erschaffenen
"corporate language".
Xpress: siehe QuarkXpress
yes-no: Wählen Sie eine Option
... im Falle von sog. "Radiobuttons"
müssen Sie sich für genau eine
entscheiden (z.B. VISA oder MasterCard
oder American Express), Checkboxen erlauben
das Anhakeln von beliebig vielen der angeführten
Möglichkeiten. Standard in allen
Web-Formularen.
zähler (counter): Sie sind
der 1. Besucher auf dieser Website ...
Wär doch mal was anderes. Ein kleines
javascript macht´s möglich,
dass jeder Besuch auf einer Site den Zähler
um eins weiterbringt. Counter können
Sie fixfertig im Internetz finden und
in Ihr Webprojekt einbasteln; sollten
dann allerdings Zahlen unter 10.000 dort
stehen, könnte es ein wenig peinlich
werden. Schreiben Sie doch einfach für
den Anfang 49.832 in Ihren Zähler
...
Intelligenter funktionieren Statistikprogramme
wie Webalizer, die nicht nur die Besucher
zählen sondern auch Aufschluss über
die verwendeten Suchbegriffe, die Herkunft,
Verweildauer usw. geben. Für Unternehmen
eigentlich ein Muss. |